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Bild zur Petition mit dem Thema: Gegen die Entwicklung der Schulen zu puren Bildungseinrichtungen Gegen die Entwicklung der Schulen zu puren Bildungseinrichtungen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Die Niedersächische Landesregierung, Landtag
  • Region: Niedersachsen
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 23 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Gegen die Entwicklung der Schulen zu puren Bildungseinrichtungen

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Die rot-grüne niedersächsische Landesregierung plant, im Rahmen ihrer Haushaltsbeschlüsse finanzielle Mittel für die Stärkung von Ganztagsschulen bereitzustellen. Ab dem Schuljahr 2014/15 soll die Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer um eine Stunde auf 24,5 Wochenstunden steigen. Die Landesregierung spricht von einer „Verschiebung“ außerunterrichtlicher Arbeitsstunden in unterrichtliche Arbeitsstunden.

Wir, die Unterzeichner dieser Petition, sagen dazu „Nein!“.

Viele Lehrer an vielen Schulen leisten außerhalb des Unterrichts Arbeit, die für sie nicht verpflichtend ist. Sie engagieren sich zusammen mit Schülern für ein besseres Schulleben und sorgen für eine zusammenhaltende Gemeinschaft, in dem sie u.a. AGs anbieten. Diese Arbeitsgemeinschaften beleben das Schulleben und lassen die Schülerinnen und Schüler „Schule leben“. Ein Wegfall dieser Arbeitsgemeinschaften (oder auch Klassenfahrten) aufgrund deszeitlichen Mangels würde die Umwandlung einer Schule in eine pure Bildungseinrichtung bedeuten.

Mit dieser Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung ginge ein fest etablierter und ein notwendiger Bestandteil der niedersächsischen Gymnasien verloren.

Begründung:

Wir, die Unterzeichner dieser Petition, wehren uns gegen die Haushaltsbeschlüsse der niedersächsischen Landesregierung und geben dieser zu verstehen, dass wir mit den Plänen nicht einverstanden sind und aus unseren Schulen keine puren Bildungsinstitutionen werden sollen.

Wir bestehen darauf, auch in der Freizeit in Arbeitsgemeinschaften mit Lehrern arbeiten zu können. Arbeitsgemeinschaften, Exkursionen, Klassenfahrten, Kurstreffen etc. wären infolge einer Erhöhung der Stundenzahl von Gymnasiallehrern nicht bzw. nur kaum durchführbar und würden ersatzlos gestrichen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Belm, 26.11.2013 (aktiv bis 23.12.2013)


Debatte zur Petition

PRO: Diese Petition ist unterstützenswert, weil wir Schüler es nicht auf uns sitzen lassen können, dass die Qualität des Unterrichts aufgrund der Quanität leidet.

CONTRA: Es kann doch nicht angehen, dass hier Lehrer zur Arbeit genötigt werden. DIese sind doch nicht angestellt, damit sie Wissen vermitteln ... wie... sind sie doch... oh. Und dann haben sie nicht mal 30 Wochenstunden... soso... Und jeder kann einen Wohnraum ...

CONTRA: Solange unsere Pisa Studie uns Aufzeigt das wir nur Mittelmaß sind, muss die Möglichkeit geschaffen werden das unssere Kinder mit der erhöh6ng der Lehrerstunden eine bessere Lehrnstufe erreichen.

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer