Der Discounter Lidl will von seinem derzeitigen Standort in Halver weg und in der Innenstadt, auf dem Wippermann-Gelände, neu bauen. Das dort seit vielen Jahren erfolgreich existierende Sozialkaufhaus Werkhof soll dafür dicht machen und abgerissen werden.

Der Werkhof ist weit über Halvers Grenzen bekannt und beliebt und bietet vor allem den sozial schwachen Menschen, die von Armut bedroht oder bereits betroffen sind, gute Einkaufsmöglichkeiten.

Die Devise des Werkhof ist "weiterverwenden statt wegschmeißen", was auch die Umwelt deutlich schont. Quelle dafür sind vor allem Haushaltsauflösungen. Möbel werden aufgearbeitet und billig angeboten. Nach Ablauf einer Frist wird der Preis deutlich herabgesetzt und nach Ablauf einer weiteren Frist wird der Preis auf EIN Euro gesetzt. So kann man tolle Möbel mit etwas Glück sogar für nur einen Euro bekommen. Außer Möbel gibt es viele andere nützliche Dinge des täglichen Bedarfs im Angebot.

Und dies will Lidl nun abreißen um selbst dort zu bauen. Lidl muss am alten Standort bleiben oder sich einen anderen suchen.

Quellen: www.come-on.de/volmetal/schalksmuehle/alternativ-standort-halveraner-werkhof-nicht-sicht-8626312.html

www.come-on.de/volmetal/halver/streit-neuansiedlung-innenstadt-halver-8616539.html

Begründung

Es gibt im direkten Umfeld, keine 100 bis 200 Meter Luftlinie entfernt, mit Rewe-Kaufpark, Penny, Netto und Aldi vier weitere Discounter und ein fünfter, Kaufland (gehört zur gleichen Gruppe wie Lidl und hat annähernd das gleiche Angebot), eröffnet im September/Oktober 2017 neu.

Für einen Lidl-Neubau am Werkhof-Standort muss dieser unweigerlich weichen. Für den Werkhof gibt es keine Alternative als ausweichenden Standort in Halver. Ein Neubau käme nicht in Frage. Der Werkhof würde also sang-und-klanglos verschwinden. Das würde auch rund 50 Arbeitsplätze vernichten.

Wenn Lidl mit seinem Vorhaben durchkommt, dann ist dies wieder einmal mehr ein Tiefschlag gegen die sozial schwache Bevölkerung in Deutschland. Ein Großteil der Bevölkerung kann sich nichts anderes leisten als in einem Sozialkaufhaus wie der Werkhof eines ist einzukaufen. Dabei sei vor allem an die Hartz-IV Empfänger und dir Alters-und Kinderarmut gedacht. Denen soll nicht die allerletzte Würde durch einen auf Profi ausgelegten Discounter genommen werden.

Ein Konflikt Discounter gegen Sozialkaufhaus darf in einem demokratischen Rechtsstaat nur positiv für das Sozialkaufhaus enden...

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Axel Ertelt aus Halver
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  • 12.04.2018: Die beste Nachricht des Jahres: „Lidl ändert Standortpläne"

    Als ich heute morgen die Zeitung aus dem Briefkasten holte, konnte ich kaum glauben, was ich da las: „Lidl will nicht mehr aufs Wippermann-Gelände" stand da groß rechts oben auf der Titelseite. Der Konflikt mit dem Werkhof sei beendet. Das war dann wohl die beste Nachricht des Jahres. Zum aktuellen Lidl-Entschluss dürfte dann ja wohl auch maßgebend unsere Petition beigetragen haben, bei der fast 3.500 Unterschriften zusammenkamen. Allein mehr als jeder zehnte Halveraner Bürger hatte sich an der Aktion für den Werkhof beteiligt. Nun sucht Lidl einen Alternativstandort. Doch im näheren Umfeld zum neuen Einkaufszentrum am ehemaligen Bahngelände sieht es schlecht aus. Die Aldi-Nähe bleibt also erst einmal für Lidl verloren. Mehr dazu auch auf „come-one.de“.

    www.come-on.de/volmetal/halver/konflikt-zwischen-discounter-werkhof-halver-beendet-9770963.html

  • Heute konnte die Komplett-Dokumentation zum Petitionsthema fertiggestellt werden. Diese finden Sie im Internet unter folgendem Link:

    mein-halver.npage.de/lidlvswerkhof.html

    Im Quellenverzeichnis am Ende sind auch viele Links auf einzelne Presseartikel, die im Laufe der Zeit erschienen sind und auch online stehen...

  • Die Petition für den Werkhof wurde an Bürgermeister Michael Brosch übergeben.

    Florian Hesse vom Allgemeinen Anzeiger war mit dabei und sein Bericht erschien heute in der Zeitung (Allgemeiner Anzeiger) und auf come-on.de

    www.come-on.de/volmetal/halver/ergebnis-online-petition-erhalt-werkhofs-halver-9469817.html

    Mit fast 2000 Stimmen allein aus Halver ist die Petition zu einem guten Erfolg geworden.

Pro

Aus Gründen der Logik, des Anstands und vor dem Hintergrund steigender sozialer Ungerechtigkeit, dem durch einen Großkonzern im Verfahren David gegen Goliath hier noch Vorschub geleistet wird! Weil Halveraner zusammen halten müssen. Weil das ganze Thema niemals hätte aufkommen dürfen. Zum Schämen ist das!

Contra

Noch kein CONTRA Argument.