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Bild zur Petition mit dem Thema: Gesundheitswesen - Verbot des "Praena-Tests" zur vorgeburtlichen Diagnose Gesundheitswesen - Verbot des "Praena-Tests" zur vorgeburtlichen Diagnose
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 4.646 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Gesundheitswesen - Verbot des "Praena-Tests" zur vorgeburtlichen Diagnose

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Verbot des Praena Tests zur vorgeburtlichen Diagnose des Down Syndroms

Begründung:

Der Praena Test ist ein vorgeburtlicher Bluttest, mit dem festgestellt werden soll, ob bei dem Kind eine Trisomie 21 (Down Syndrom) vorliegt. Die bisherigen Möglichkeiten der Frühdiagnostik führen bereits jetzt dazu, dass 90% der Kinder bei der Diagnose Down Syndrom abgetrieben werden. Die mit den invasiven Methoden (Eingriff in den Mutterleib) zur Frühdiagnostik verbundenen Risiken sollen durch den Praena Test vermieden werden.Viele schrecken vor den Risiken der invasiven Methoden zurück. Bei einer von 200 Untersuchungen kommt es zu Schädigungen des Kindes bis hin zum Schwangerschaftsabbruch.Dieser Test zielt ausschließlich auf die Erkennung der Trisomie 21. Sämtliche andere Trisomien, die in Summe etwa genauso häufig vorkommen wie die Trisomie 21, werden durch diesen Test nicht erkannt. Ebensowenig andere Erkrankungen.Wie bei keiner der Methoden zur Frühdiagnostik, bringt das Ergebnis eine 100%ige Sicherheit. Weder bei positivem noch bei negativem Befund.Der Hersteller selbst rät bei positivem Befund, das Ergebnis durch eine der invasiv Methoden abklären zu lassen.Den Prozentsatz der Abtreibungen bei der Diagnose Down Syndrom treibt dieser Test nicht nach oben.Durch den Wegfall der Risiken, erhöht sich jedoch der Anteil derer, die sich für eine frühdiagnostische Untersuchung entscheiden.Frühdiagnostische Untersuchungen sollen dem medizinischen Zwecke dienen und nicht der Selektion von ungeborenem Leben.Wichtiger an dieser Stelle ist die Aufklärung der Betroffenen und die Bereitstellung von Infomaterial bei der Diagnose Down Syndrom. Mangelnde Aufklärung und die Verbreitung schlichtweg falscher und veralteter Informationen, tragen einen großen Teil zu einer Abtreibungsrate von 90 % bei.Menschen mit Down Syndrom sind in der Lage ein eigenständiges Leben zu führen und haben die gleichen Wünscheund Bedürfnisse wie jeder andere Mensch auch.

04.09.2012 (aktiv bis 16.10.2012)


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