Ich wünsche eine feste Integration der gewaltfreien Kommunikation im deutschen Bildungssystem.

Ziel sollte es sein, Schülern aller Altersgruppen eine Art der Kommunikation zu vermitteln, die Mobbing, Gewalttaten, Diskriminierung und anderen lebensfeindlichen Interaktionen vorbeugt.

Die Kinder und Jugendlichen sollen z.B. im Ethik-, bzw. Religionsunterricht, in einem extra-Fach, durch einen externen Coach, oder auf andere Art und Weise, gezielt die Grundwerte konstruktiver Kommunikation vermittelt bekommen. Dabei geht es hauptsächlich um Respekt: Ich höre dem Anderen zu, bevor ich etwas sage und vergewissere mich durch nachfragen, dass ich sie/ihn auch richtig verstanden habe; Mitgefühl: Ich versuche, mich in die Gefühlslage meines Gegenübers zu versetzen und bemühe mich dadurch um ein tieferes Verständnis der anderen Person; Wertschätzung: Ich verzichte konsequent auf schädigende und herabsetzende Worte in meiner Sprache und vermittle meinem Gegenüber, dass sie/er und ihr/sein Anliegen mir wichtig sind.

WICHTIG: Ich habe kein Interesse daran, hierdurch Werbung für Lektüre, Interessen Dritter oder eine psychologische Lehrmethode zu machen! Ich konnte lediglich die Wirksamkeit der gewaltfreien Kommunikation auf beeindruckende Art und Weise in meinem eigenen Leben erfahren und bin aufgrund vieler, ausschließlich positiver Erfahrungen, von ihrer Wirksamkeit überzeugt.

Ausführliche Informationen zur gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg sind leicht im Internet, oder in entsprechender Lektüre zu finden.

Weblinks: www.oew.org/de/archiv_news.php?id=346&arch_id=1&annorum=2005 de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation www.cnvc.org/ (englisch)

Literatur: Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation. 11. überarb. und erw. Neu Auflage. Junfermann, Paderborn 2013, ISBN 978-3-87387-454-1

Begründung

Eine Art der Kommunikation, die Gewalt vorbeugt, kann maßgeblich zur Verbesserung des allgemeinen Miteinanders beitragen - nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.

Es gibt einige Grundformen der Kommunikation, die jeder Mensch sich wünscht, wie unter anderem "Respekt", "Mitgefühl (Empathie)" oder "Wertschätzung". Die meisten werden mir bestätigen können, dass diese Grundformen leider im normalen Alltag alles andere als Gang und Gäbe sind - vorallem nicht im Schulalltag!

Ich bin davon überzeugt - auch nach eigenen Erfahrungen von Mobbing und Gewalt, sowohl als Opfer als auch als Täter - dass die Hauptursache solcher lebensfeindlicher Handlungen in einer Form der Kommunikation liegt, die einem selbst und anderen schadet. Hierin sehe ich das große Potenzial der gewaltfreien Kommunikation als Grundsatz in unserem Schulsystem. Eine lebensfreundliche Art der Kommunikation sehe ich als durchaus Erstrebenswert an, da, bei allem Respekt, wohl kaum etwas, das sonst an Schulen gelehrt und gelernt wird, Früchte im Leben eines Menschen tragen kann, wenn es ihm an allen Ecken und Enden sozialer Kompetenzen mangelt und hierzu gehört einfach grundlegend eine lebensfreundliche Art der Kommunikation.

Diese Petition ist nicht nur ein Appell an alle Eltern, denen die Zukunft ihrer Kinder am Herzen liegt, sondern auch an alle anderen Erwachsenen, zur Förderung eines freundlicheren und friedlicheren Miteinanders in unserem Land und darüber hinaus.

Unterstützt diese Petition bitte nur, wenn ihr auch der Meinung seid, dass diese Änderung den Kindern und Jugendlichen, unserem Schulsystem und unserem Land gut tun würde!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Aron Quilitz aus Bretten
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