Im Komponistenviertel in Berlin Weißensee gibt es heute viele grüne Höfe. So wurde hier jahrzehntelang gebaut. Ohne Hinterhäuser, ohne Seitenflügel, dafür mit viel Platz in den Höfen, viel grün und hohen, alten Bäumen.

Das soll anders werden finden Senat und BVV Pankow. Sie wollen der Gesobau, einer Wohnungsbaugesellschaft in öffentlicher Hand, erlauben, in der Gounodstraße 25-33 die teilweise hundert Jahre alten Bäume zu roden, um dort schicke Townhouses zu errichten.

Das wollen wir verhindern.

Begründung

Das Projekt der Gesobau ist ein Präzedenzfall für das ganze Komponistenviertel! Das Quartier ist beliebtes Baugebiet. Viele, denen der Prenzlauer Berg zu teuer geworden ist, zieht es hierher. Wenn das Bauamt jetzt auf Druck des Senats dieses eigentlich nicht genehmigungsfähige Vorhaben doch freigibt, dann muss es für ähnliche Projekte genauso entscheiden. Es werden dann noch viele weitere der für das Viertel typischen Hofbäume neuen Townhouses weichen müssen.

Wir haben nichts gegen Neubau in Berlin - Wohnraum ist knapp und teuer. Leben in Berlin muss dabei aber lebenswert bleiben.

Deshalb fordern wir: Kahlschlag im Komponistenviertel verhindern!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jörn Bungartz aus Berlin
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Pro

ich denke, bevor sie irgendwo bäume fällen und townhouses bauen oder grüne innenhöfe bebauen oder sogar kleingärtner enteignen, sollte der senat einmal schauen wo noch alte gebäude stehn, die man renoviert oder aber abreisst und da neu baut. die gibts sicher in jedem bezirk...und zweitens sollte der senat auch schauen, dass die stadt nicht kollabiert und strassen und öffentl. verkehrsmittel sowie parkplätze das ganze an zuzug und tourismus auch noch packen...

Contra

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