Der Einführung der Gemeinschaftsschule (GMS) in Esslingen 2013/14 muss jetzt der konsequente zweite Schritt folgen: Die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der GMS für diejenigen Kinder, die als Abschluss das Abitur anstreben.

Die Neugestaltung der Esslinger Schullandschaft wird derzeit im Gemeinderat diskutiert, entscheidende Weichenstellungen stehen in den nächsten Wochen/Monaten an.

Wir wünschen uns für Esslingen eine vielfältige Schullandschaft, die Familien unterschiedliche Optionen für die Schulausbildung ihrer Kinder anbietet. Die Gemeinschaftsschulen bereichern die Schullandschaft mit einem pädagogischen Konzept, das mit der Heterogenität der Schülerschaft positiv umgeht. Dazu gehört nicht nur, leistungsschwächere SchülerInnen mitzunehmen, sondern ebenso, den leistungsstarken SchülerInnen eine Perspektive zu bieten.

Wir appellieren daher an den Gemeinderat, die Einrichtung der Sekundarstufe II an einer Esslinger Gemeinschaftsschule zu beschließen – damit alle Kinder ihren bestmöglichen Schulabschluss erreichen, ohne Schulwechsel und Bruch im pädagogischen Konzept!

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Begründung

Bisher können Kinder an den Esslinger GMS einen Haupt- oder Realschulabschluss machen; inzwischen ist der erste Jahrgang der Seewiesenschule in Klasse 9 angekommen, und Kinder, die das Abitur machen möchten, müssen sich jetzt einen Platz an einem allgemeinbildenden oder beruflichen Gymnasium suchen.

Bei der Einführung der GMS war die Möglichkeit vorgesehen, bei ausreichender Schülerzahl (60–84 Schüler), die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) und damit das Abitur nach neun Jahren an einer unserer Gemeinschaftsschulen selbst anzubieten.

www.esslingen.de/,Lde/start/es_themen/gms-seewiesenschule.html

Die Prognoseberechnung der Stadtverwaltung Esslingen (Amt für Bildung, Erziehung und Betreuung) ergeben eine ausreichende Schülerzahl, die eine gymnasiale Oberstufe an einer GMS besuchen würden (laut belegbarer Modellberechnung). Die Zügigkeit der allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien wird dadurch nicht gefährdet, zumal in den nächsten Jahren die Schülerzahlen insgesamt wieder steigen werden.

Die Einführung der gymnasialen Oberstufe würde den Kindern an unseren Gemeinschaftsschulen einen verlässlichen und unkomplizierten Weg zu allen drei Schulabschlüssen eröffnen, der Schulstandort Esslingen kann dadurch an Attraktivität nur gewinnen.

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Warum Menschen unterscheiben

  • Sylvi Weiss Esslingen

    vor 16 Min.

    damit Chancen für eine gymnasiale Oberstufe steigen

  • vor 3 Tagen

    Damit ich die Schule später nicht wechseln muss , falls ich das Abitur machen werde.

  • am 26.06.2018

    Das ganze Konstrukt Gemeinschaftsschule basiert auf der Wahlmöglichkeit. Ohne gymnasiale Oberstufe bleibt die Wahlmöglichkeit "Gymnasiale Oberstufe" verwehrt. Dies würde die Attraktivität für leistungsstarke Schüler erheblich senken. Außerdem wurde dies zum Start der Gemeinschaftsschule so nicht kommuniziert.

  • am 22.06.2018

    Es sollen für alle Schüler die gleicehn Chancen auf einen höchsten Abschluss an einer Schule im vertrauten und bekannten Jahrgangsstufenverband bestehen

  • am 21.06.2018

    1. ist es schrecklich wie die Kinder teilweise unter G8 leiden. Viele Kinder hätten Potential auf dem ersten Bildungsweg gut zum Abitur zu gelangen ohne nochmals die Schule wechseln zu müssen. Aber das G8 ist so stressig, dass es einige auf diesem Weg nicht schaffen oder total überlastst sind. 2. Ich finde es schrecklich inkonequent eine Gemeinschaftsschule zu etablieren und dann das Konzept nicht duchzuziehen. Das finde ich total daneben. Und eben unter anderem deswegen kämpft die GMS um ihren "Ruf" da es heute fast ausschließlich Haupt- udn Realschüler (Werkrealschüler) sind. 3. Keiner weiß wie die Übnergangsklassen ans Gymnasium funktionieren werden. Und sie con dem guten Lernsystem der GMS wieder in den Frontalunterreicht der Gymnasien einzugliedern halte ich für eine schlechte Idee. 4. Mich ärgert es sehr, dass überhaput darüber gestritten werden muss, ob es diese Oberstufe gibt. Ohne diese ist nichts zu Ende gedacht. 5. Alle die dagegen sind, sind Rektoren oder Politiker, die aufs Geld und Schülerzahlen schauen. Von den Entscheidern denkt kaum einer an die Kinder oder ELtern, die es letztlich betrifft. Das musste ich mit Schrecken auch in der Sitzung im Rathaus feststellen!!! D

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