Der Senat von Berlin plant auf dem Vivantes-Grundstück des Pflegeheims „Haus Leonore“ Unterkünfte für rund 500 Flüchtlinge zu bauen. Gut so! Die wollen wir haben: auf den 8.700m² Bauland westlich vom Pflegeheim! Aber nicht ausgerechnet mitten auf dem 100-jährigen Park, dem letzten Refugium der alten Leute!

Der Senat muss seine Bauplanung zugunsten des Parks ändern. Die Gemeinschaftsunterkünfte dürfen nicht mitten in die alte Baumlandschaft des östlichen Grundstücks gebaut werden.

Die Neubebauung muss anstelle der zwei seit mehr als 15 Jahren leerstehenden und verfallenden Gebäude, die ohnehin über kurz oder lang abgerissen werden müssen, auf der westlichen Grundstückshälfte errichtet werden.

Genaueres können Sie der Website parkleonore.wordpress.com/ entnehmen.

Begründung

Der Park wurde vor 100 Jahren von James Fraenkel, dem berühmten Berliner Mediziner, gestaltet und angelegt. Einem breiten Publikum bekannt wurde er als Schauplatz des Films „Sein letztes Rennen“ mit Dieter Hallervorden. Heute ist er eine wichtige stadtökologische Ressource zwischen zwei verkehrsreichen Strassen, deren Schallpegel er mindern hilft, Erholungsrefugium für die 220 Bewohner von Haus Leonore und identitätsstiftender genius loci von Lankwitz, das nach der Bombennacht von 1943 solche Orte ansonsten kaum mehr zu bieten hat.

Diese Bäume sind 100 Jahre und älter.

Unterstützen Sie uns!

Machen Sie sich stark für den Park!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Lars Bornemann aus Berlin
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Pro

Sehr wohl "gut so!" Ich bin mit der Mehrheit der BerlinerInnen der Meinung, dass die Stadt Flüchtlinge aufnehmen und entsprechend unterbringen soll. Dies ist möglich in leerstehenden Gebäuden und in neu errichteten bzw. zu errichtenden Gebäuden. Für den Bau hat die Stadt immer noch genügend Flächen zur Verfügung. Wo diese fehlen, wäre zu überlegen, ob all die in letzter Zeit für Luxuswohnanlagen verschwendeten Ressourcen heranzuziehen wären. Überlegenswert wäre auch, Parks und bestimmte Grünflächen von den Bebauungsinteressen der Immobilieninvestoren auszunehmen.

Contra

Gar nicht "Gut so"! Ich bin, zusammen mit unzähligen anderen Menschen, absolut GEGEN die Aufnahme vorgeblicher "Flüchtlinge" mit islamischen Hintergrund. Die dadurch entstandenen und entstehenden Probleme und Kosten sind wohl bei Weitem größer als das nachlassende Mitweltbewußtsein, das sich auch im häufigen Baumfällen äußert. Es steht den "Bessermenschen" nicht an, ihre vorgebliche "Moral" (auf Kosten der Allgemeinheit!) zu demonstrieren. Wäre nicht dieser linientreue Kotau vor heutigem "Gutdenk", hätte ich diese Petition selbstversändilch unterstützt. So aber (leider) nicht.