Wir wollen keine Umfahrung von Harmannsdorf-Rückersdorf und Tresdorf in der derzeitigen Variante. Wir fordern: Keine Zerstörung der Landschaft mit der darin lebenden Tier- und Pflanzenwelt. Keine Enteignung und Absiedlung von Menschen. Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern. Einhaltung und Kontrolle der bereits bestehenden Tonnagebeschränkungen von 3,5 t. Schutzwege, Ampeln und andere kostengünstige, verkehrsberuhigende Maßnahmen. Ausbau des öffentlichen Verkehrs (Bus, Bahn). Ausbau der Radwege.

Begründung

Wir bitten, diese Petition zu unterstützen, weil wir uns um die Erhaltung und die Gestaltung unseres zukünftigen Lebensraumes und den unserer Kinder sorgen. Wir suchen nach besseren Lösungen für uns und unsere Umwelt und die darin enthaltenen Erholungsräume, die immer wichtiger für uns alle werden. Durch die Umfahrung wird eine Fläche von mehr als 20 ha wertvollen Ackerlandes für immer zubetoniert, zuzüglich der Kosten von 20 Millionen Steuergeld! Das Verkehrsproblem in Harmannsdorf-Rückersdorf und Tresdorf wird dadurch nicht gelöst, sondern zusätzlicher Verkehr angezogen (Mautflüchtlinge). In allen an der B6 liegenden Gemeinden wird sich der Durchzugsverkehr massiv erhöhen. Das Industriegebiet Harmannsdorf wird weiter ausgebaut werden, begleitet von der Errichtung eines Supermarktes, wird der Ortskern Harmannsdorf veröden. Außerdem wird durch die Errichtung zweier hoher Brücken und eines großen Kreisverkehrs das Landschaftsbild unwiederbringlich zerstört.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dr. Günter Kretschmer aus Seebarn
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Pro

Ohne Umfahrung sind auch keine Ausgleichsflächen für unsere Bauern notwendig

Contra

Ein, wahrscheinlich vergeblicher, Versuch an die Fakten zu erinnern: - 2.000 Personen in Tresdorf, Rückersdorf, Seebarn, Stetten, Mollmannsdorf profitieren von diesem Projekt. - 3 Personen kann man als Betroffene bezeichnen da sie Ihre Häuser aufgeben müssen. Die Gemeinde wird sich bemühen, zumindest materielle Einbußen zu verhindern. - Einige wenige (20 - 30) Personen werden die neue Straße im "Zehntel Dezibel" Bereich wahrnehmen. Grüße, Neumayer