Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Wer weniger Verkehr will, darf keine neuen Straßen bauen! Das wäre wie wenn man zum Abnehmen eine schokotorte isst. Wer weniger Verkehr will, soll genau das fordern und nicht bloß eine Verlagerung der Probleme!
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    Schlechte Variante
Die Umfahrung wird angeblich schon seit vielen Jahren diskutiert. Eine Variante, die entlang der Bahnlinie vorbeigeführt hätte, wurde aus ?unerfindlichen? Gründen nie umgesetzt. Nun hat man sich für eine Lösung entschieden, die den Lärm und die Abgase möglichst weit weg von Harmannsdorf-Rückersdorf verlagert. Dafür sollen nun 3 Häuser, von denen noch immer 2 bewohnt sind, abgerissen werden. Einen großen Teil der negativen Auswirkungen Lärm, Staub, Abgase, Entwertung von Grundstücken, sollen die Bewohner von Mollmannsdorf, Kleinrötz, Seebarn und Harmannsdorf in Kauf nehmen?
Quelle: Einreichunterlagen
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Es gibt bis jetzt keine konkreten Zahlen, bzw. Argumente was die definitiven Vorteile für die gesamte Region wären. Wo ist der eindeutige Nutzen dieser Straße. Die Vorteile für die gesamte Region (d.h. für alle Menschen dieser Region, Kinder, Alte, Jugendliche, ....) müssten eindeutig überwiegen um solche Kosten und Eingriffe in die Natur zuzulassen.
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    Es geht auch anders!
20 Mio Euro Steuergeld für eine bloße Verlagerung des Verkehrs sind zu viel! Besser und billiger wären eine Kontrolle des bereits bestehenden Lkw-Fahrverbots und Tempo reduzierende Maßnahmen. Wollen wir den Mautflüchtlingen noch eine Zeitersparnis bauen um Geld, das wir nicht haben?
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    Zukunftsperspektiven
Neben der Umfahrung wird weitere Industrie angesiedelt und auf den verbleibenden Restflächen entstehen bald darauf neue Siedlungen a la Tullnerfeld. Wer braucht schon Felder mit Getreide und Gemüse, oder erholsame Spaziergänge durch unberührte Landschaft, wenn es doch am Kreisverkehr beim Bahnhof einen riesigen Supermarkt und gleich daneben die tolle Indoor?Freizeitanlage gibt? Irgendwann wachsen alle Orte ganz zusammen und In 10-20 Jahren liegt dann die Umfahrung wieder »Mitten im Ort« Was dann?
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    Wer profitiert, wer zahlt?
Die Politiker sollten für ALLE Bürger da sein! Die Frage ist, wer tatsächlich von dieser Variante profitiert: Direkte Anrainer der B6 (die wussten, dass sie an einer Hauptverkehrs-Straße bauen o gebaut haben); Grundeigentümer, die durch Umwidmungen (ermöglicht durch das mitgeplante Rückhaltebecken) von Agrarflächen in Bau- u Industrieland sehr viel Geld verdienen werden; Spekulanten? Für die Vorteile einer Minderheit muss die Mehrheit bezahlen. Warum nicht eine Variante, die entlang der Bahn durch das Industriegebiet führt und mit Beschränkungen auf 70 oder 50 km/h versehen wird?
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Ich denke man sollte dieses Problem nicht mit Pro und Contra sehen. Wenn alle mal einen Schritt zurückgehen und sich gemeinsam an einen Tisch setzten, würde wesentlich mehr dabei herauskommen. Wenn die Umfahrung.info seite nur die Positiven dinge aufzeigt, finde ich das Erschrecken. Es gibt alternativen! man muss sich nur trauen. www.youtube.com/watch?v=ewg_xJ-0v9Y
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    Fahrbahnteiler in Tresdorf beweist: es geht auch anders!
An der B6 Ortseinfahrt von Tresdorf (einer der von der Umfahrung zukünftig "entlasteten" Orte) wird aktuell ein Fahrbahnteiler errichtet. Dies zeigt, wie auch mit wenig Aufwand sinnvolle Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung gesetzt werden können. Offenbar hat in Tresdorf bereits ein Umdenken eingesetzt. In Harmannsdorf/Rückersdorf wurde jedoch bisher noch kein einziger Gedanke an solch nahe liegende und einfache Lösungen verschwendet. Statt dessen wird weiter nur auffallend stur an der Umfahrung festgehalten!
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    Mauern im Kopf
In der NÖN vom 23. 4. ist zu lesen, wie DI. R. Schwarz, (NÖ Straßenabt.) plötzlich Lärmschutzwände aus dem Hut zaubert, die bisher in keiner offiziellen Planungsunterlage zu finden waren. Es kommt der dringende Verdacht auf, dass es sich dabei um weitere gezielte Irreführung zur Durchsetzung des Projekts handelt. Wenn die Strasse selbst schon 1,5-2m erhöht geführt wird, müssen die Wände mind. 6m hoch sein. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mauern um Harmannsdorf/Rückersdorf dann auch entsprechend gut bewacht werden, damit niemand unerlaubt die geschlossene Anstalt verlässt. PROST-MAHLZEIT
Quelle: NÖN vom 23. 4. 2013 Seite 25, Region Kreuzenstein, Artikel: Streit um Umfahrung
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Bitte die Fakten nicht vergessen...
Ein, wahrscheinlich vergeblicher, Versuch an die Fakten zu erinnern: - 2.000 Personen in Tresdorf, Rückersdorf, Seebarn, Stetten, Mollmannsdorf profitieren von diesem Projekt. - 3 Personen kann man als Betroffene bezeichnen da sie Ihre Häuser aufgeben müssen. Die Gemeinde wird sich bemühen, zumindest materielle Einbußen zu verhindern. - Einige wenige (20 - 30) Personen werden die neue Straße im "Zehntel Dezibel" Bereich wahrnehmen. Grüße, Neumayer
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Ich würde mich freuen, wenn die Diskussion ein wenig ehrlicher geführt werden könnte. Die Gegner haben allesamt private Motive und einige unbeteiligte lassen sich verrückt machen. - Phantomschmerzen das es vielleicht lauter werden könnte aus Kleinrötz und Seebarn, - keine Möglichkeit, so wie bei der S1, ordentlich mitzuschneiden - Stattdessen werden Fledermäuse, das Grundwasser und Singvögel strapaziert. Ein Trauerspiel. Grüße Neumayer
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    Bemerkung zum Abschied.
Demokratie ist was interessantes. Es haben also jetzt ca. 1.000 Leute gegen die Straße unterschrieben. Wenn man die Betroffenen zusammenrechnet bleiben ca. 300 Unterschriften übrig. Vor 2 Jahren wurden 1.400 Unterschriften der Befürworter gesammelt. Alles Betroffene. Keine Bewegten aus Deutschland, Kanada und Burundi. Eigentlich eine klare Sache. Ich freue mich schon auf das Getöse in der nächsten NÖN zum großen Erfolg der Pedition, Im Volksmund nennt man das eine "Gschminkte Leich".
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Für die Region Ernstbrunn, Stronsdorf, Laa gibt es einen eindeutigen Nutzen der Umfahrung. Alle, die aus dieser Region stammen und in der freien Wirtschaft ihr Geld verdienen müssen, sind für die Umfahrung. Bitte auch diesen teil der Menschheit berücksichtigen!
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    Es wird immer lustiger...
In der Sache lässt sich scheinbar nicht viel bewegen, die "Bewegten" aus Rest - Europa und Übersee scheinen nicht wirklich mobilisierbar zu sein, bleiben nur mehr die Verfahrensmängel. Eine jämmerliche Juristenbrigade zweifelhaften Rufes nimmt sich jetzt des Falles an. Es wird jeder Beistrich umgedreht um Zeit zu schinden. Schauen wir was rauskommt. Vielleicht sollte man manchmal auch daran denken, dass es auch eine Zeit nach diesem Projekt gibt....Grüße Neumayer
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    Trauerspiel
Kritische Zeitgenossen und deren Anliegen werden leider von einer kleinen Gruppe von Herrschaften mit fragwürdigen Motiven missbraucht. Mit den bekannten Zutaten wie Umweltaktionismus - Ignoranz - Angstmacherei lässt sich trefflich kampanisieren. Ein paar alte Rechnungen lassen sich auch gut verpacken. Dabei kommt leider das Hauptanliegen unter die Räder nämlich Lebensqualität für möglichst viele Bewohner zu langfristig zusichern. Vielleicht sollte man einmal ein paar Tage die B6 besetzen damit wieder über die Sache geredet wird. Grüße Neumayer
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