• Von: Julian Kaspar mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 45 Unterstützer
    44 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Heilberufe - Finanzielle Unterstützung bei kostenpflichtiger Ausbildung

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, eine Regelung zur besonderen finanziellen Unterstützung für Auszubildende einzurichten welche einer kostenpflichtigen Ausbildung nachgehen. Dies möge insbesondere Berufsbilder fördern welche die Gesellschaft unterstützen möchten. (Heilberufe wie Ergotherapie, Physiotherapie, psychologischer Psychotherapeut etc.)
Begründung:

Begründung:

Es gibt gerade in den Heilberufen sehr viele Ausbildungen die mit imensen Kosten verbunden sind. So zahlt man für eine Physiotherapeutische ausbildung bis zu 20.000 ? in der Regel 16.000?. Eine Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten ist ebenfalls mit Kosten zwischen 20.000 und 30.000? verbunden.
Dies gilt auch für Ergotharapeuten die ebenfalls bis zu 20.000? zahlen müssen.
Insgesamt kann man sagen das die Azubis mit Monatlichen kosten zwischen 300? und 700? während Ihrer Ausbildung konfrontiert werden.
Hinzu kommen noch kosten für besondere Weiterbildungen in speziellen Bereichen, welche allerdings auch von den Späteren Arbeitgebern eingefordert werden. Es ist gar gesetzlich vorgeschrieben eine bestimmte Anzahl an Weiterbildungen (für die es Punkte gibt) in einem festgelegten Zeitraum zu belegen.
Jede dieser Weiterbildungen verschlingt oft zwischen 500? und 3000? und viel zusätzliche Zeit.
Man bedenke zusätzlich das die Azubis nicht nur bezahlen müssen, sie haben auch kein Einkommen über den Zeitraum der Ausbildung. Während in anderen Ausbildungen 300 - 600 ? Monatlich gezahlt werden muss diese Summe hier Bezahlt werden - es entsteht also ein Nachteil von bis zu 1200? Monatlich.
Wenn überhaupt kann ein 400? Job angenommen werden, alles was darüber geht würde besteuert werden. Bafög wird oftmals nicht bezahlt - wenn dann, allerdings höchstens mit 212?.
Zwar ist ein Schüler nun in der Lage ca. 600? aufzutreiben, jedoch deckt dies gerade einmal die Ausbildungskosten. Der Lebensunterhalt ist nicht gesichert. Zu den sehr anspruchsvollen Ausbildungen kommt nun ausserdem noch die Belastung der ständigen Existenzsorgen hinzu sowie der zusätzliche Arbeitsaufwand.
Dieser Umstand ist aus vielen Blickwinkeln nicht Annehmbar:
- Es entsteht eine Kluft zwischen Arm und Reich. Niemand ist in der lage diese Ausbildung ohne Unterstützung der Familie ohne Probleme zu schaffen.
- Diese Menschen erlernen die Berufe um anderen Menschen zu Helfen. Sie sind von großem Wert für die Gesellschaft, werden von dieser jedoch nicht unterstütz.
- Nach den Grundgesetzen darf niemand in der Wahl seiner Ausbildung behindert werden und ein jeder hat das Recht den Beruf seiner Wahl auszuüben. Durch die imensen Kosten ist jedoch eindeutig eine Behinderung gegeben.
- Viele Qualifizierte Kräfte gehen verlohren da diese von den Kosten der Ausbildung abgeschreckt werden.
Ich bitte also darum diesen Umstand angemessen zu überdenken.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Vaihingen, 10.01.2016 (aktiv bis 09.04.2016)


Debatte zur Petition

PRO: Soziale Berufe und finanzielle Unterstützung ? ein Widerspruch in sich. Geht arbeiten und helft statt hier zu fordern.

PRO: Bafög mag ja gut und schön sein, jedoch wird dieses nicht jedem gewährt. Ein Bildungskredit erst in den letzten 24 Monaten der Ausbildung in Frage und als schulischer Azubi einen Kredit aufzunehmen zu halbwegs akzeptablen Konditionen, ist quasi unmöglich. ...

CONTRA: Ähm Bafög? KFD Förderung? Ausbildungskredit? All das steht Studenten und Azubis zu !

CONTRA: Pflegepersonal/schüler besser zu bezahlen ist doch dumm, die wissen doch was sie tun. Die dankbaren Blicke der Kunden sind unbezahlbar.

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

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