• Von: Tobias Hammerl mehr
  • An: Ausländerbehörde, Bayer. Innenministerium
  • Region: Regensburg mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.181 Unterstützer
     Sammelziel erreicht

Humanitäres Bleiberecht für Frau Esila Mayrbekova

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Wir bitten die Zuständigen, die für Donnerstag 12. Juni angekündigte Abschiebung der schwer kranken Frau nicht durchzuführen und ihr zu einem Bleiberecht bzw. Duldung aus humanitären Gründen zu verhelfen.

Begründung:

1994 wurden im tschetschenischen Bürgerkrieg wurden vor den Augen von Frau Mayrbekova sowohl ihr Bruder als auch drei ihrer Kinder (2 Töchter, 1 Sohn) in einem Auto durch eine Bombe getötet. Im Jahr 2000 wurde auch ihr Ehemann getötet. Nur noch ihr Sohn Dzohkhar Mayrbekov, ist noch am Leben.

Laut vorliegenden Attesten, ärztlichen Bescheinigungen und Berichten über stationäre Behandlungen ist Frau Mayrbekova wegen schwerer körperlicher und psychischer Erkrankung auf die Hilfe ihres Sohnes im Haushalt und bei der täglichen Versorgung angewiesen.

So werden in den Schreiben insbesondere folgende Erkrankungen beschrieben und attestiert: Posttraumatische Belastungsstörung, schwere Depression, Schlafstörungen, zeitweise psychotische Symptmotik und langsam zunehmende Altersdemenz. Dazu kommen weitere körperliche Beschwerden auf Grund einer Brust-OP und einer Lungenembolie.

Ihr Sohn, Dzohkhar Mayrbekov, geb 01.03.1992, spricht gut Deutsch und kümmert sich sehr verantwortungsvoll um seine Mutter. Er berichtet, dass es in der Vergangenheit wiederholt nötig war, seine Mutter nachts in Ihrem Zimmer einzuschließen, da sie ansonsten angstgeplagt und verwirrt auf der Straße umherirren würde.

Herr Mayrbekov besucht seit dem Schuljahr 2012/13 die städtische Berufsschule II in Regensburg und nimmt dort, seit dem Schuljahr 2013/14 an einer vom europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Berufsintegrationsklasse teil.

Laut Stellungnahme der Schule vom 9.4.2014 zeigt er ,, …ein überdurchschnittliches Engagement. Beispielshaft ist sein wertvoller Einsatz bei Verständigungs- und Übersetzungsfragen mit anderen Mitschülern. Durch seine kontinuierlichen, außerordentlichen Lernfortschritte und die Anerkennung seines mittleren Schulabschlusses hat er die Möglichkeit nach diesem Schuljahr eine Ausbildung zu beginnen oder eine weiterführende Schule zu besuchen...“

Wir bitten die zuständigen Behörden deshalb darum, dass die kranke Mutter und ihr sie pflegender Sohn weiterhin in Regensburg leben können.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Regensburg, 08.06.2014 (aktiv bis 14.06.2014)


Neuigkeiten

Liebe UnterstützerInnen, aufgrund der von Herrn Gotthold Streitberger eingereichten Petition an den Bayerischen Landtag wurde die für morgen geplante Abschiebung von Frau Mayrbekova ausgesetzt. Ich möchte mich sehr für die bisherige Unterstützung ...

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Debatte zur Petition

PRO: An den/die Verfasser/-in des Contra Arguments. Es ist ja wohl irrelevant, ob Sie persönlich oder andere den Sohn kennen und nicht leiden können. Erstens geht es um die Mutter und zweitens gelten Menschenrechte auch für Menschen, die man nicht nett findet. ...

PRO: Ich find es einfach Blöd darüber zu diskutieren mann kann ja nichts dafür in welcher Hautfarbe, Religion und Herkunft geboren wird.Der menschlicher Verstand spielt hier eine Rolle und nicht deine Meinung und Selbstjustiz. Ich bin ein 14 Jähriger Junge ...

CONTRA: Ha die Unterschriften stammen von der selben IP. Nach Text sind von den letzten 16 Unterschriften 13 vom selben PC geschrieben worden. Das ist Betrug!!!

CONTRA: Es gibt in Deutschland Gesetze für Asyl und daran haben sich alle zu halten. Gastfreundschaft hat Grenzen. Wir brauchen für diese Menschen Schulen, Krankenhäuser, Wohnungen etc., die es nicht gibt. Massenzuwanderung führt neben Wohnungsnot in den Ballungszentren ...

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Petitionsverlauf

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