Nach den internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten Jahrzehnte ist die Politik verpflichtet die Regulierung von Cannabis neu zu bemessen.

Der Deutsche Bundestag möge eine Gesetzesinitiative beschließen, die folgendes zum Inhalt hat:

  1. Hanf (Cannabis) wird aus den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtmG) herausgenommen und §24a BtmG gestrichen. Damit soll Hanf grundsätzlich als landwirtschaftliches Produkt bzw. Lebensmittel betrachtet werden.

  2. Das Jugendschutzgesetz (JuSchuG) wird dahingehend erweitert, dass der Verkauf und Erwerb von Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2% analog zu §9 Absatz 1 Ziffer 1 JuSchuG geregelt wird. (Erwerb erst ab 18 Jahre)

Indoklás:

Die Pflanze Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und zugleich die vielseitigste. Seit über 10.000 Jahren nutzen Menschen den Hanf als Faser-, Brennstoff- und Nahrungslieferanten. Mittlerweile können über 20.000 verschiedene Produkte aus Hanf hergestellt werden.

Die Menschheit ist in Zukunft mehr denn je auf Nachhaltigkeit bei der Rohstoffgewinnung angewiesen. Der Anbau und Umgang mit Hanfprodukten ist derzeit grundsätzlich unter Androhung von harten Strafen verboten. Die durch die strengen Strafvorschriften im BtmG leider bedingte Überregulierung des Hanfanbaus (§24a BtmG) kommt real eher einer Anbauverhinderung gleich. Es mutet stupide und kontraproduktiv an, wenn es sich eine „Zivilisation“ absichtlich und bewusst leisten möchte, auf einen der nachhaltigsten nachwachsenden Rohstoff zu verzichten!

Hanf steht seit ca. 100 Jahren im Verruf „giftig“ zu sein, wobei bisher immer noch keine Todesfälle aus akuten Vergiftungen nachgewiesen werden konnten. Dies wird auch in Zukunft sehr schwierig sein, da zumindest die Cannabinoide - eine den Hanf speziell auszeichnende Stoffgruppe - absolut ungiftig sind. Der Entdecker des THC-Moleküls, Prof. Dr. Mechulam sagte nach jahrelanger, intensiver Forschung: „remarkably non-toxic!“ Cannabinoide sind keine Zellgifte wie dies z.B. Alkohol und Nikotin, ja selbst Coffein sind. Industriell verarbeitete Zucker und Fette stellen eine höhere Gefahr für die Physiologie des Menschen dar als Cannabinoide. Auch Wasser ist relativ gesehen „giftiger“, weil man mit trinkbaren Mengen bereits eine Vergiftung erreichen kann. Bei Hanf-Cannabinoiden ist eine theoretische Überdosierung praktisch ausgeschlossen. Die dafür nötigen Mengen können (freiwillig) nicht in den Körper aufgenommen werden!

Vor einigen Jahren machten die Rechtswissenschaftler- und Professoren vom Schildower Kreis darauf aufmerksam, dass der prohibitive Ansatz des Betäubungsmittelgesetzes „gescheitert, schädlich und teuer“ ist. Das Scheitern kann man aktuell im Görlitzer Park in Berlin wieder beobachten: Nachdem ein Jahr lang mit allem Aufwand, die der Rechts- und Verfolgungsstaat betreiben kann, gegen den illegalen Drogenmarkt vorgegangen worden ist, wurden vor ein paar Wochen die Einsätze auf ein Mindestmaß reduziert, weil sich auch durch die größten repressiven Anstrengungen keinerlei Änderung der Situation im Park erreichen ließ.

Eine Änderung dieser Situation kann sich nur dann gesamtgesellschaftlich einstellen, wenn die Grundvoraussetzung beseitigt wird. Diese Grundvoraussetzung ist nicht etwa der - von vielen konservativen Politikern - als „moralisch verwerflich“ gesehene Gebrauch von Hanf als Genuss- und Rauschmittel, sondern die rechtliche Bewertung durch das Betäubungsmittelgesetz selber ist der Verursacher dieser Probleme.

Rausch und Genuss liegen in der menschlichen Natur und sind niemals per se „schädlich und verwerflich“, sondern es liegt immer nur an den Umständen und Ausdrucksweisen und v.a. deren Bewertung durch Dritte, dass eine „Schädlichkeit“ als so schwerwiegend erachtet wird, dass man durch schärfste Repressionen (Strafrecht) die vermeintlichen moralischen Verfehlungen anderer zu sanktionieren versucht.

Eine Kulturpflanze wie Hanf darf keinen solchen Repressionen unterliegen, weil dies für die gesamte Gesellschaft schädlich ist, sowohl in sozialer, wirtschaftlicher aber vor allem in ökologischer Hinsicht! Der durchaus nötige Jugendschutz ist auf besserem Wege zu gewährleisten, wie dies z.B. durch das Jugendschutzgesetz geschieht.

Alle Bürger über 18 Jahren haben ein Grundrecht auf Cannabis inklusive des Anbaus von Cannabis zu Eigenbedarfzwecken.

"Mach das Beste aus dem Hanfsamen und säe ihn überall" (George Washington, 1. Präsident der USA)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, DCI-Cannabis-Institut / Cannabis-Verband -ból,-ből,-ról,-ről München
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  • Hallo Petitionsfreunde,

    neben unserer Petition können Sie auch unser Therapie Center unterstützen.

    www.cannabis-institut.de

    Nach über einjähriger Planung können Sie ab sofort unser Cannabis Therapie und Informationszentrum auch finanziell schon ab € 100,- unterstützen damit es so schnell wie möglich realisiert werden kann und die Patienten eine vertrauensvolle und kompetente Anlaufstelle erhalten.

    Viellen Dank und mit Hanfgrüßen aus München
    Vaclav Wenzel Cerveny

  • Hallo Hanffreunde, Hallo Unterstützer,

    Flyer und Banner für Eure Informations Veranstaltungen.sind jetzt bei uns eingetroffen.

    Auch wir werden ab den nächsten Wochen wieder in der Münchner Innenstadt auf die Strassen gehen um unsere Petition unter mehr Leute zu bringen und viele in persönlichen Gesprächen über die Ungleichbehandlung von Cannabis in unserer Gesellschaft zu informieren.

    Wenn auch Ihr in Eurer Stadt ähnliches vorhabt dann schreibt uns ein paar Zeilen was Ihr an Flyer und Banner benötigt und wir werden Euch unterstützen. Adresse nicht vergessen wo wir es dann hinschicken sollen.

    Die Unterschriftenlisten für den Infostand könnt Ihr hier auf Open Petition runterladen und hernach wieder hochladen oder uns in Original per Post zusenden und wir kümmern uns darum.

    Im Übrigen könnt Ihr auch unsere weitere Legalisierung Arbeit und Botschaft unseres Cannabis Therapie und Informationszentrums gerne verbreiten. Auch hier haben wir Flyer drucken lassen. Nähere Infos zum Therapie Zentrum unter www.cannabis-institut.de

    mit besten Dank für Eure Unterstützung und Hanfgrüßen aus München
    Euer Wenzel Vaclav Cerveny

    PS. Falls Ihr persönliche Fragen an mich habt, dann einfach kurz anrufen unter 0157 380 99 383

  • www.cannabis-institut.de
    erstmals vielen Dank an jeden einzelnen von Euch für die ersten 25% der Unterschriften.
    Unsere Legalisierungsarbeit hat viele Möglichkeiten, eine davon ist auch das geplante Cannabis Therapie und Informationszentrum in München. Anbei alle Infos und vielleicht kann der Eine oder Andere auch hier uns Unterstützen und die Botschaft verbreiten.
    Die DCI Cannabis Institut GmbH (München) setzt mit der Heilpflanze Hanf bundesweit neue Impulse für Patienten. Die Expansionspläne rund um das Heilkraut werden über Crowdinvestment finanziert. Die Finanzierungskampagne startet am 1. März 2017 über die Plattform Transvendo (www.transvendo.investments). Anleger können sich mit einer Mindestanlagesumme von 100 Euro beteiligen und dabei das Vorhaben unterstützen. Die DCI Cannabis Institut GmbH deckt als bundesweiter Vorreiter ein komplementäres und synergetisches Angebot rund um die Therapie von Cannabis-Patienten ab. Dazu gehört als Zentrum der Aktivitäten ein Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Und hier geht es direkt zur Kampagne (Link: www.transvendo.de/dci)

    mit Hanfgrüßen aus München
    euer Wenzel vaclav Cerveny

Pro

Anbau & Ernte: Hanf ist eine Kulturpflanze, die ohne Einsatz von Pestiziden und Fungiziden wächst. Und viele Dörfer in Oberschwaben waren Hanfanbaugebiete Bsp Oberwachingen. Im Krieg war Hanf das Rückrad-- der deutsche Wirtschaft.Der Anbau ging im 19. Jahrhundert stark zurück.Der Anbau ging im 19. Jahrhundert stark zurück und konnte nur durch die Handelsembargos für exotische Fasern während der Weltkriege in Deutschland kurzzeitig wieder an Bedeutung gewinnen.Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Nutzhanf auch in Europa nur noch auf Kleinstflächen angebaut.

Kontra

Eine Petition für die Entkriminalisierung von Cannabis wäre vielleicht von Erfolg gekrönt, eine Legalisierung verstößt allerdings gegen internationales Recht und ist somit leider nicht realisierbar (Stichwort Einheitsabkommen).