Kraj : Rostock

Kein Abriss des ehem. Schifffahrtsmuseums! Weiterbetreibung durch den Societät Rostock maritim e.V.

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Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger

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  1. Zahájena července 2025
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Petice je adresována: Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger

In Sorge um ein besonders wertvolles Zeugnis Rostocker Geschichte wenden wir uns heute an Sie, an Rostocks Stadtgesellschaft und weit darüber hinaus.

Gegenüber dem Steintor steht ein Haus in der August-Bebel-Straße, welches uns ein besonders interessantes Stück Rostocker Geschichte erzählt. Es entstand vor über 160 Jahren. Der Verein Die Societät, eine Gesellschaft wohlhabender Bürger, die sich um Eintracht in der Stadt bemühte, ganz nach dem Motto am Stadteingangstor SteintorSit intra te concordia et publica felicitas“ („In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen“) baute sein Gesellschaftshaus 1856/57 am Ort der späteren August-Bebel-Str. 1.

Die Stadt kaufte das Gebäude 1901 und baute es zum Kunst- & Altertumsmuseum aus, das 1903 eröffnet wurde. Eigentum verpflichtet (Art. 14 Abs. 2 Grundgesetz sowie Denkmalschutzgesetz § 6). Dieser Pflicht ist die Stadt in den letzten Dekaden nicht nachgekommen.
Sanierungsmaßnahmen müssen jetzt dringend entschieden und realisiert werden!
In der Vergangenheit gab es bereits drei Gutachten zum Gebäude. Auch das aktuelle Gutachten ist fachlich versiert, man muss es nur richtig lesen können. Dann gäbe es die reißerischen Schlussfolgerungen, die teilweise in Presse und Stadtpolitik gezogen werden, NICHT. Von Abrissreife kann keine Rede sein, das Gutachten empfiehlt in unseren Augen die Sanierung!
Natürlich gibt es viele Mängel, die zu beheben sind, vor allem Brandschutzbedingungen sind zu klären. Nötig ist daher eine realistische Festlegung erforderlicher Baumaßnahmen und ihrer schrittweisen Realisierung. Fördermittel sind zu akquirieren. Die Stadt ist rechtlich verpflichtet, das Denkmal zu erhalten.
Jetzt das Haus zu schließen, ist weder notwendig noch zielführend. Diese Forderung wird aber gestellt. Am 30. November soll das Haus geräumt sein. Das ist zu verhindern!

Darum rufen wir die Rostocker Stadtgesellschaft, die Einwohnerinnen und Einwohner, die Unternehmen und öffentlichen Institutionen, die Vereine auf: Retten wir dieses geschichtsträchtige Haus, dieses wertvolle Denkmal unserer Stadtgeschichte, einen lebendigen Ort der Kultur und Begegnung - gemeinsam jetzt. Wir fordern den Dialog aller Verantwortlichen mit dem Verein zur Sicherung der Zukunft des Hauses.

Odůvodnění

Rostock braucht dieses Haus auch in Zukunft als Stätte der Begegnung der Generationen, als Ort der Bildung und Kultur. Wer dieses Haus aufgibt, gibt ein besonders wertvolles Zeugnis der Rostocker Geschichte auf. Das darf nicht geschehen!

Am 23. Juli entscheidet die Rostocker Bürgerschaft über das Schicksal des historischen Gebäudes der Societät von 1857. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Erhalt!

Děkujeme za vaši podporu, Societät Rostock maritim e.V., Rostock
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Informace o petici

Petice byla zahájena: 01. 07. 2025
Sbírka končí: 31. 12. 2025
Kraj : Rostock
kategorie : Kultura

zprávy

  • „Der Prachtbau sackt ab“, so stand es im Mai 2025 in der Ostseezeitung, das sagte auch die Oberbürgermeisterin am 1. Juli im NDR und bezog sich dabei auf ein vorhandenes Gutachten. Es war im gleichen Sinne in anderen Medien so zu verstehen. Meine erste Reaktion war: das Gebäude sackt nicht ab, und dann: das Gutachten sagt das an keiner Stelle!
    Natürlich darf eine Stadt über eigene Gebäude auch in der Weise verfügen, dass sie bestehende Denkmalwidmung aufheben lässt, einem Verkauf zum Abriss nicht im Wege steht und hier einem Neubau als Ersatz zustimmen würde. Sie darf mit dem Gebäude auch etwas völlig Neues tun. Das darf die Stadt alles, wenn die Bürgerschaft zustimmt und die Stadtverwaltung es so behandeln will.
    Was die Stadt allerdings nicht darf ist: Sie darf die Bürger der Stadt nicht mit fachlich falschen Argumenten über die Unausweichlichkeit ihrer Entscheidung in die Irre führen. Im Moment wird so getan, als würde sich ein fachlich gutes Gutachten von drei Rostocker Ingenieuren in dem Sinne äußern, dass eine Nutzung des Hauses eine Gefahr für Leib und Leben von Mietern und Besuchern ergäbe. Allerdings steht in diesem Gutachten eine solche Schlussfolgerung nicht drin.
    Außerdem ist festzustellen, dass die meisten sichtbaren Schäden in den Geschossen und im Kellerbereich und Risse in Fassaden auf die Bombardements von 1942 rings um das Museum herum zurückzuführen sind. Sie sind also über 80 Jahre alt.
    Aber nun wird das Museum auf lange Zeit, vorerst bis Mitte 2027, am 31.12.2025 geschlossen…
    Natürlich sind umfangreiche Sanierungsaufgaben zu bewältigen, aber das kann man in langer Zeit in Ruhe schrittweise planen. Das muss nicht übers Knie gebrochen werden, weil ja zur Zeit der Theaterbau, der Rathausanbau neben allen anderen Bauaufgaben der Stadt alle Kräfte binden.
    Einigkeit sollte deshalb eigentlich darin bestehen, das Gebäude so schnell wie möglich wie bisher weiter als Begegnungs- und Kulturstätte zu nutzen und mit ausreichend Zeit ein sinnvolles Sanierungssystem mit Unterstützung aus der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Fördermöglichkeiten zu organisieren.
    Dazu sollte die Stadt sich bekennen und nicht ein Verschwinden eines solchen denkmalgeschützten Prachtbaus, wie es das große Museum von 1858 ist, langfristig in Kauf nehmen.

    Architekt Gerd Vogt Dezember 2025
  • Liebe Unterstützer,

    bitte beachten Sie die PDF-Datei im Anhang.

    Wir wünschen einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Bürgerschaft geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.
    Bisher haben 5 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.
    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    https://www.openpetition.de/petition/stellungnahme/kein-abriss-des-ehem-schifffahrtsmuseums-weiterbetreibung-durch-den-societaet-rostock-maritim-e-v

rozprava

Man stelle sich vor, das für das Stadtbild so wichtige Gebäude wird abgerissen und durch einen der öffentlichen Nutzung entzogenen 0815 Neubau ersetzt; welch ein Schaden - ja welch eine Schande für die Stadt. Vielleicht könnte hier die für den Markt vorgesehene Bibliothek eine würdige Bleibe finden: Eine Marktbebauung brauchen wir z.Z. nicht. Im Sinne einer anspruchsvollen Lösung sollte man damit bis zur Fertigstellung des Theaters warten.

Erhalt des Gebäudes? Ja Weiterbetreibung durch die Societät? Nein Warum wird beides in eine Petition gepackt? Es gibt bereits ein Schifffahrtsmuseum auf dem Tradi. Deshalb sollte dem sanierten Gebäude eine andere Nutzung erfahren.

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