Kein Kahlschlag am Loisachufer - Wir brauchen unsere Bäume!

Petition richtet sich an:
Wasserwirtschaftsamt Weilheim und Stadt Wolfratshausen

468 Unterschriften

63 %
278 von 440 für Quorum in Wolfratshausen Wolfratshausen

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  1. Gestartet 29.08.2026
  2. Sammlung noch > 3 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Wasserwirtschaftsamt Weilheim und Stadt Wolfratshausen

Ab September saniert das Wasserwirtschaftsamt Weilheim den Uferschutz am linken Loisachufer in Wolfratshausen zwischen Andreas- und Johannibrücke. Geplant sind der Einsatz von ca. 4.500 Tonnen Wasserbausteinen und die Fällung von bis zu 50 der 62 Bäume. Auf 150 Metern Deich wären künftig keine Nachpflanzungen mehr erlaubt. Auch uns ist Hochwasserschutz wichtig – gerade in Zeiten der Klimakrise. Gleichzeitig sind die Bäume am Ufer an der Loisach selbst Teil des Klimaschutzes und auch wertvoller Lebensraum.

Wir wünschen uns:

● Bürgerbeteiligung
● Mehr Informationen
● Ausreichende Prüfung von Alternativen

bei Maßnahmen, die das Gesicht unserer Stadt stark verändern!

Hochwasserschutz JA – aber mit Vernunft, Transparenz und dem Erhalt unserer Loisach-Bäume!

Begründung

Der Schutz vor Hochwasser an der Loisach ist ohne Frage essenziell – gerade in Zeiten des Klimawandels. Doch der vom Wasserwirtschaftsamt (WWA) Weilheim geplante Uferschutz am linken Loisachufer (zwischen Andreas- und Johannibrücke) sieht den Einsatz von rund 4.500 Tonnen Wasserbausteinen vor. Dafür drohen jahrzehntealte Uferbäume gefällt und wertvolle Lebensräume massiv geschädigt zu werden.

Diese Petition ist wichtig, weil wir einen wirksamen Hochwasserschutz einfordern, der im Einklang mit dem Natur- und Klimaschutz steht, statt Fakten ohne ausreichende Bürgerbeteiligung zu schaffen.

1. Wertvollen Baumbestand & Mikroklima sichern:
Am Ufer stehen über 60 teils Jahrzehnte alte Bäume, von denen laut Bebauungsplan (Nr. 22a) 33 ausdrücklich als zu erhalten festgesetzt sind. Sie bieten Hitzeschutz und Schatten, sollen aber primär als bloßer „Arbeitsraum“ für Baufahrzeuge gefällt werden – hier braucht es baumschonendere Verfahren.

2. Streng geschützte Arten (z. B. Biber) schützen:
Durch die schweren Bauarbeiten und die Aufschüttung von 4.500 Tonnen Steinen droht die Zerstörung aktiver Biberbauten kurz vor dem Winter. Dies verletzt den strengen gesetzlichen Artenschutz (§ 44 BNatSchG).

3. Transparenz herstellen & Ökologische Alternativen prüfen:
Die Maßnahme wird als bloße „Unterhaltung“ deklariert, wodurch es keine Umweltprüfung und Bürgerbeteiligung gibt. Es fehlt an Transparenz und einer ehrlichen Abwägung schonenderer, ingenieurbiologischer Alternativen zum schweren Steineinbau.

Weitere detaillierte Informationen auf unserer Webseite: https://worforfuture.de/uferschutz-loisachufer-was-passiert-hier/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, WOR For Future, Wolfratshausen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.08.2026
Sammlung endet: 28.09.2026
Region: Wolfratshausen
Kategorie: Umwelt

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Warum Menschen unterschreiben

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Wolfratshausen ist meine Heimat.

Weil man diesen Verlust nicht mehr gut machen kann.

Lasst das Loisachufer in ruhe

Hochwasserschutz ist wichtig - ebenso wichtig ist aber auch ein attraktives Loisachufer und damit attraktives Stadtbild. Vielleicht ist das jetzt die Chance zu Investieren und mit der längst überfälligen Aufwertung der Uferpromenade (siehe Ideenwettbewerb von 2013 und Bürger-Workshops von 2019) zu starten.

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