Der deutsche Bundestag möge beschließen dass das vom 14.07.2014 bis zum 25.07.2014 stattfindende US- Übungsprogramm "Rapid Trident" ohne Beteiligung Bunndesdeutscher Soldaten stattfindet, ungeachtet der Tatsache, dass die Durchführung nicht durch den Deutschen Bundestag beeinflussbar ist.

Begründung

Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland hat sich als Szenario der Bedrohung für ganz Europa herausgestellt. Eine kriegerische Auseinandersetzung scheint fast unausweichlich, wenn nicht alle Beteiligten besonnen agieren. Die Regierung Deutschlands hat in dieser Situation immer wieder auf einen offenen Dialog, sowie auf Deeskalation gesetzt.

Angesichts der derzeitigen Situation in der Ukraine sehen wir die Unterzeichner jedoch eine Beteiligung an dem geplanten Übungsprogramm „Rapid Trident“ im Juli diesen Jahres als mehr als Problematisch an. Vielmehr stellt allein dieses Übungsprogramm, unter Berücksichtigung der derzeitig angespannten Situation in der Ukraine, sich als direkte Provokation Russlands dar. Eine solche Provokation kann unter den gegebenen Umständen zu Folgen führen, die weder wir noch Sie beabsichtigen. Dieses Risiko sind wir nicht bereit zu tragen.

Wir die Unterzeichner möchten auf keinen Fall mit als Auslöser für eine Eskalation in der Ukraine mitschuldig werden. Eine Eskalation, die voraussichtlich in einer Bewaffneten Auseinandersetzung mündet und unter der in diesem Fall deutsche Soldaten nicht nur beteiligt, sondern gegebenenfalls als Opfer, oder schlimmer noch als Auslöser für einen Krieg gelten würden. Einen Krieg, den wir nicht mitverschulden möchten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Sehr schlechte Argumentation. Die USA haben mit ca. 5 Mrd. $ die Destabilisierung in der Ukraine gefördert und Russland provoziert. Das als einen Ukrainisch - Russischen Konflikt darzustellen ist die Sichtweise der Kriegstreiber in den USA. Die Nato und die EU haben die US-Amerikanischen Vorgaben zu befolgen und zu gehorchen. Da ist kein Platz für Verhandlungen und Frieden passt nicht zur geopolitischen Strategie der USA. konjunktion.info/2014/04/usa-ukraine-brzezinskis-geopolitische-strategie-wird-weiter-umgesetzt/