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Keine 200 Millionen Euro teure Fernwärmetrasse mit Elbunterquerung in Hamburg!

Peticija nagrinėjama
Hamburger Senat und Bürgerschaft
2.125 Parama 1.917 į Hamburgas
27% 7.100 kvorumui
  1. Pradėta gruodžio 2019
  2. Rinkimas vis dar 8 savaites
  3. Pateikimas
  4. Dialogas su gavėju
  5. Sprendimas
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Ziel der Petition ist die bisher nicht erfolgte Prüfung der ‚Nordvariante‘ im Stellinger Moor.

Wir bitten den Hamburger Senat, beim Ersatz des Heizkraftwerks Wedel auf eine insgesamt etwa 200 Millionen Euro teure Fernwärmetrasse mit Elbunterquerung und jahrelange Bauarbeiten in Othmarschen, Groß Flottbek und Bahrenfeld zugunsten der ‚Nordvariante‘ zu verzichten.

Die ‚Nordvariante‘ ermöglicht einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien, eine frühere Abschaltung des Heizkraftwerks Wedel bei deutlich geringeren Risiken und Kosten.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition mit Ihrer Stimme und Unterschrift. Vielen Dank.

Priežastis

Die Hamburger Umweltbehörde (BUE) hat zusammen mit Vattenfall seit etwa vier Jahren ein Ersatz-Konzept für das Heizkraftwerk Wedel ausgearbeitet, das den Bau einer sehr teuren Fernwärmetrasse aus dem Hafen mit Unterquerung der Elbe und durch die Stadtteile Othmarschen, Groß Flottbek und Bahrenfeld vorsieht („Elbtrasse“). Das Beratungsunternehmen BET hatte jedoch im Auftrag der Umweltbehörde im Jahr 2015 den Energiestandort Stellinger Moor für den Ersatz des HKW Wedel vorgeschlagen.

Wir verstehen, dass in Kooperation mit Vattenfall nur eine Ersatzlösung mit einer Trasse in Richtung des Vattenfall-Kraftwerks Moorburg möglich war.

Beim Bau der Elbtrasse würden die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner jahrelangen Beeinträchtigungen durch Lärm, Dreck und ein schreckliches Verkehrschaos beeinträchtigt. Unternehmen und Geschäfte zum Beispiel in der Waitzstraße müssten hohe finanzielle Einbußen hinnehmen, auch ist mit dem Verlust vieler alter und unersetzlicher Bäumen zu rechnen.

Das ist nicht nötig, weil es eine bessere Alternative gibt.

Seit dem Rückkauf des Fernwärmeunternehmens Wärme Hamburg GmbH am 2. September 2019 kann Hamburg allein über den Ersatz des HKW Wedel entscheiden und die kostengünstigste und klimaverträglichste Lösung für Hamburg wählen.

Als Begründung für die Elbtrasse gab die Umweltbehörde an, mit dieser solle klimaneutrale Wärme südlich der Elbe erschlossen werden. Mit den dort vorhandenen und nicht ohnehin schon genutzten, spärlichen und teilweise viel zu teuren Wärmequellen lassen sich allerdings die hohen Kosten der geplanten Elbtrasse nicht rechtfertigen.

Nach den Ergebnissen einer Arbeitsgruppe des Hamburger Energienetzbeirats ist südlich der Elbe nur mit einem anteiligen Ersatz von 14 % bis 18 % klimaneutraler Wärme zu rechnen, während allein schon das im Stellinger Moor entstehende Zentrum für Ressourcen und Energie (ZRE) einen klimaneutralen Anteil von etwa 27 % beitragen wird. Die nicht ohnehin schon eingesetzte klimaneutrale Wärme südlich der Elbe lässt sich zudem sehr gut lokal und ohne eine Elbtrasse nutzen.

Da der Bau der Elbunterquerung nicht nur sehr teuer, sondern auch mit großen zeitlichen Risiken verbunden ist und da nach Einschätzung von Umweltsenator Jens Kerstan das Projekt „Energiepark Hafen“ das „mit Sicherheit komplizierteste und ehrgeizigste Energiewende-Projekt unseres Landes“ ist, wird die Fertigstellung der so genannten Südvariante sehr lange dauern. Mit einer Stilllegung des HKW Wedel wäre frühestens in den Jahren 2026 oder 2027 zu rechnen.

Zum Energiestandort Stellinger Moor wird dagegen ohnehin eine kurze Fernwärmeleitung für die Anbindung des ZRE durch ein Industriegebiet gebaut.

Den Vorschlägen des Beratungsunternehmens BET für den Ersatz des HKW Wedel folgend kann hier mit dem Einsatz von Biomasse und Solarwärme ein erheblich höherer Anteil an klimaneutraler Fernwärme realisiert werden, noch dazu bei deutlich geringeren Investitionskosten und Gesamtkosten als für das von der Umweltbehörde verfolgte umstrittene Projekt „Energiepark Hafen“.

Alle bisher von der Umweltbehörde vorgebrachten Einwendungen gegen eine „Nordvariante“ im Stellinger Moor haben sich als nicht zutreffend erwiesen. Wegen erheblich geringerer Risiken für Zeitüberschreitungen ist mit dieser Nordvariante ohne eine unsinnige und überflüssige Elbtrasse eine frühere Abschaltung des HKW Wedel zu erwarten.

Weitere Informationen und Details finden Sie auf trasse-stoppen.bplaced.net/wordpress/

Diese Petition wird unterstützt von

• Bürgerinitiative „Keine Elbtrasse!“ • Bürgerverein Flottbek-Othmarschen e.V. • Hamburger Energietisch e.V. • ROBIN WOOD HH • NaturFreunde HH

Dėkojame už palaikymą, Ute Heucke nuo Hamburg
Klausimas iniciatoriui

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diskusija

Das BET-Gutachten beschreibt nur EINEN Standort ausführlich. „Standort Stellingen ... Die Fläche grenzt an eine Freifläche von Hamburg Wasser, die teilweise als Kraftwerksstandort ausgebaut werden könnte.“ Auch die Umweltbehörde favorisierte noch am 1. 9. 2016 diesen Standort („große Lösung“). Erst danach bestand Vattenfall auf einer Trasse in Richtung HKW Moorburg. Es geht nur natürlich nicht um Biomasse mit 1100 MW, sondern um lokale Biomasse in einem „kleinen“ Biomasse-Heiz(Kraft)werk.“. Besonders günstig ist ein Altholz-Heiz(Kraft)werk. (Aktueller „2. Bericht“ der Wedelersatz-AG des ENB.)

Hier wird vermehr davon gesprochen, dass das sog. BET-Gutachten von 2015 eine modulare Nordvariante am Standortort Stellinger Moor empfiehlt. Im besagten Gutachten (siehe Quelle) ist die Standort aber nur EINER von mehreren geeigneten Standorten. Und für Biomasse wird explizit gesagt, dass er für LOKALE Biomassepotenzial geeignet ist (da Autobahn und Bahnanbindung). Lokal bedeutet hier klein und nicht 1100 MW. Damals war zudem nicht klar, dass das ZRE kommt. Die Aussage zur Eignung des Standorts Stellinger Moor beziehen sich daher auf die Fläche der ehem. MVA Stellingen.

Kodėl žmonės pasirašo

  • Ne viešai Hamburg

    prieš 4 dienas

    Kontrolle der Grundversorgung in öffentliche Hand!

  • Ne viešai Neuenkirchen

    2020-06-23

    Es geht viel günstiger und schlanker wenn man mal nachdenkt

  • 2020-06-20

    Es gibt finanziell günstigere und vorteilhaftere alternative Lösungen

  • 2020-06-20

    die einlassungen des senats zur alternative stellinger moor überzeugen nicht

  • 2020-06-15

    Ich möchte, dass Politik und Verwaltung mehr auf die Interessen der betroffenen Bürger eingehen, und Entscheidungen nicht über "deren Kopf" treffen.

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