Keine 72 Asylbewerber nach 01454 Rossendorf

72 Asylbewerber auf 120 Einwohner (vorwiegend Altersrentner) sind definitiv zu viel. Das wollen wir uns nicht gefallen lassen, denn das Dorf, ganz am äußersten Ende der Freien Kreisstadt Radeberg, zwischen Wald und Feld gelegen, ohne Ortskern und ohne direkte Verkehrsverbindungen, liegt von den erforderlichen Ämtern in Radeberg 8 km, Kamenz 42 km, und Bautzen 46 km entfernt, wäre mit den vorgesehenen Belegungszahlen total überfordert. Es existiert keinerlei Infrastruktur, die für Asylsuchende nötig wäre. Die nächste Einkaufsmöglichkeit liegt ca. 5 km entfernt und ist nur jede Stunde mit dem Bus erreichbar. Weiterhin gibt es in der näheren Umgebung weder kulturelle Einrichtungen noch Bildungseinrichtungen und Freizeitmöglichkeiten. Aus diesem fehlenden Entspannungs- und Bildungskomplex, könnten sehr leicht in einer derartigen Massenunterkunft soziale Brennpunkte entstehen, die weder für die Einwohner noch für die Asylsuchenden von Nutzen sein könnten. Die Konzentration vieler Individuen auf engstem Raum, was bei der Tierhaltung, eben wegen der entstehenden Aggressivität, nicht sein darf, sollte man auch den Menschen nicht zumuten. Es ist für uns kein Problem, dass Menschen unsere Hilfe brauchen, weil wir diese schon seit Jahrzehnten praktizieren

Begründung

Dafür ist aber auch ein passender Rahmen für alle Beteiligten erforderlich. Wir als mündige Bürger verlangen von unseren Volksvertretern, dass unsere Bedenken von ihnen ernst genommen werden. Mehr als 70 Menschen in der vorgesehenen Baracke dauerhaft unterzubringen, ist reine Geldschneiderei der Betreiber und Eigner. Herr Landrat Harig, wir fordern Sie hiermit auf, im Rahmen Ihrer Fürsorgepflicht tätig zu werden. Die Asylbewerber könnten natürlich dezentral und menschenwürdig in der gesamten Freien Kreisstadt Radeberg( bisher nur 50 in Radeberg) untergebracht werden und nicht zusammengepfercht in einer Baracke im Niemandsland. Bei 20-30 Asylbewerbern ist man hier in Rossendorf garantiert bereit, diese Menschen im Ort zu integrieren, aber bei 72, wahrscheinlich alle anderen Religionen zugehörig, schürt doch Ängste und dieses geht am eigentlichen, von beiden Seiten gewünschten Ziel, vorbei. Wirtschaftlichkeit vor Humanismus zu stellen, ist der falsche Ansatz. Ihr zitierter Ansatz, mit dem sorgsamen Umgang mit Steuermitteln, ist ein Hohn. Warum kein Vorkaufsrecht in Anspruch nehmen und keine Betreuung durch KABI? Das kostet den LK BZ fast nichts. Neben den Kosten der Betreiber erhöht sich durch ,das Gewinnbudget, das der Betreiber und seine Epigonen Ihnen servieren, ins Unermessliche. Und Sie gaben vor, zu sparen. Ich fordere eine 2. Einwohnerversammlung vor Beginn des Zuzugs und eine Besichtigung des Wohnheims durch die Rossendorfer vor Beginn der Zuzugsfreigabe.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dr. Rudolf Spitz für die BI Rossendorf aus Radeberg
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  • Sehr geehrte Damen und Herren.

    ich möchte Ihnen im Namen der Rossendorfer Einwohner sehr herzlich für Ihr Engagement bedanken.
    Am Anfang sah es so aus, als ob die Stadt- und Landesmächtigen auf unsere Wünsche eingehen wollten. Wegen "des großen Zustroms von Asylsuchenden" mussten also alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
    Schade für uns alle. Trotzdem nochmals herzlichsten Dank für Ihr Mitmachen.

    Mit freundlichen Kampfesgrüßen Dr. R. Spitz

Contra

Statt 60 Tage hoffnungslos auf Unterschriften zu warten, sollten sich alle krankschreiben lassen und abwechselnd jeden Tag bei Herrn Harig und dem Besitzer der Baracke demonstrieren. Die lachen sich doch ins Fäustchen. Die Unterschriften werden so oder so keine Beachtung finden...