• Von: Dr. Rudolf Spitz für die BI Rossendorf mehr
  • An: Landrat Michael Harig, Herr Mackenroth
  • Region: Landkreis Bautzen mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 147 Unterstützer
    45 in Landkreis Bautzen
    Sammlung abgeschlossen

Keine 72 Asylsuchende auf 120 Einwohner

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Keine 72 Asylbewerber nach 01454 Rossendorf

72 Asylbewerber auf 120 Einwohner (vorwiegend Altersrentner) sind definitiv zu viel. Das wollen wir uns nicht gefallen lassen, denn das Dorf, ganz am äußersten Ende der Freien Kreisstadt Radeberg, zwischen Wald und Feld gelegen, ohne Ortskern und ohne direkte Verkehrsverbindungen, liegt von den erforderlichen Ämtern in Radeberg 8 km, Kamenz 42 km, und Bautzen 46 km entfernt, wäre mit den vorgesehenen Belegungszahlen total überfordert. Es existiert keinerlei Infrastruktur, die für Asylsuchende nötig wäre. Die nächste Einkaufsmöglichkeit liegt ca. 5 km entfernt und ist nur jede Stunde mit dem Bus erreichbar. Weiterhin gibt es in der näheren Umgebung weder kulturelle Einrichtungen noch Bildungseinrichtungen und Freizeitmöglichkeiten. Aus diesem fehlenden Entspannungs- und Bildungskomplex, könnten sehr leicht in einer derartigen Massenunterkunft soziale Brennpunkte entstehen, die weder für die Einwohner noch für die Asylsuchenden von Nutzen sein könnten. Die Konzentration vieler Individuen auf engstem Raum, was bei der Tierhaltung, eben wegen der entstehenden Aggressivität, nicht sein darf, sollte man auch den Menschen nicht zumuten. Es ist für uns kein Problem, dass Menschen unsere Hilfe brauchen, weil wir diese schon seit Jahrzehnten praktizieren

Begründung:

Dafür ist aber auch ein passender Rahmen für alle Beteiligten erforderlich. Wir als mündige Bürger verlangen von unseren Volksvertretern, dass unsere Bedenken von ihnen ernst genommen werden. Mehr als 70 Menschen in der vorgesehenen Baracke dauerhaft unterzubringen, ist reine Geldschneiderei der Betreiber und Eigner. Herr Landrat Harig, wir fordern Sie hiermit auf, im Rahmen Ihrer Fürsorgepflicht tätig zu werden. Die Asylbewerber könnten natürlich dezentral und menschenwürdig in der gesamten Freien Kreisstadt Radeberg( bisher nur 50 in Radeberg) untergebracht werden und nicht zusammengepfercht in einer Baracke im Niemandsland. Bei 20-30 Asylbewerbern ist man hier in Rossendorf garantiert bereit, diese Menschen im Ort zu integrieren, aber bei 72, wahrscheinlich alle anderen Religionen zugehörig, schürt doch Ängste und dieses geht am eigentlichen, von beiden Seiten gewünschten Ziel, vorbei. Wirtschaftlichkeit vor Humanismus zu stellen, ist der falsche Ansatz. Ihr zitierter Ansatz, mit dem sorgsamen Umgang mit Steuermitteln, ist ein Hohn. Warum kein Vorkaufsrecht in Anspruch nehmen und keine Betreuung durch KABI? Das kostet den LK BZ fast nichts. Neben den Kosten der Betreiber erhöht sich durch ,das Gewinnbudget, das der Betreiber und seine Epigonen Ihnen servieren, ins Unermessliche. Und Sie gaben vor, zu sparen.
Ich fordere eine 2. Einwohnerversammlung vor Beginn des Zuzugs und eine Besichtigung des Wohnheims durch die Rossendorfer vor Beginn der Zuzugsfreigabe.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Radeberg, 15.07.2015 (aktiv bis 14.09.2015)


Neuigkeiten

Sehr geehrte Damen und Herren. ich möchte Ihnen im Namen der Rossendorfer Einwohner sehr herzlich für Ihr Engagement bedanken. Am Anfang sah es so aus, als ob die Stadt- und Landesmächtigen auf unsere Wünsche eingehen wollten. Wegen "des großen Zustroms ...

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Debatte zur Petition

PRO: www.google.com/maps/d/viewer?mid=zq_B9NOyTOSI.kRxisXsTixkw&hl=de

PRO: Die Einwohner hätten mal Grün wählen sollen, dann wird sowas von Grün auch politisch verhindert, siehe Lübeck

CONTRA: Statt 60 Tage hoffnungslos auf Unterschriften zu warten, sollten sich alle krankschreiben lassen und abwechselnd jeden Tag bei Herrn Harig und dem Besitzer der Baracke demonstrieren. Die lachen sich doch ins Fäustchen. Die Unterschriften werden so oder ...

CONTRA: Allein die Unterteilung in Einwohner und Asylsuchende zeigt woher der Gedanke dieser Petition kommt. Zum Glück wird im 21. Jahrhundert so etwas hier nur bei wenigen Anklang finden.

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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