Region: Germany
Image of the petition Keine Anhebung der Altersgrenze für die abschlagsbehaftete Altersrente von 63 auf 64 Jahre

Keine Anhebung der Altersgrenze für die abschlagsbehaftete Altersrente von 63 auf 64 Jahre

Petition is addressed to:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

259 Signatures

1 %
253 from 30,000 for quorum in Germany Germany

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  1. Launched 28/07/2026
  2. Time remaining > 5 months
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Petition addressed to: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich fordere den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, den Vorschlag der Rentenkommission abzulehnen, die Möglichkeit, eine Altersrente mit Abschlägen bereits ab dem 63. Lebensjahr zu beziehen, auf das 64. Lebensjahr anzuheben.

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreichen das Rentenalter erst nach jahrzehntelanger körperlicher oder psychischer Belastung. Besonders Beschäftigte in handwerklichen Berufen, in der Pflege, im Gesundheitswesen, im Baugewerbe, in der Industrie, im Einzelhandel oder in Schichtarbeit sind häufig schon vor dem regulären Renteneintritt gesundheitlich stark eingeschränkt. Für sie ist die Möglichkeit, selbst unter Inkaufnahme lebenslanger Rentenabschläge bereits mit 63 Jahren in den Ruhestand zu gehen, ein wichtiger sozialer Ausgleich.

Eine Anhebung auf 64 Jahre würde gerade diejenigen besonders hart treffen, die bereits viele Jahre Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet haben und deren körperliche oder seelische Belastbarkeit häufig deutlich früher nachlässt als bei Beschäftigten in weniger belastenden Tätigkeiten. Viele Betroffene müssten entweder trotz gesundheitlicher Einschränkungen weiterarbeiten oder wären gezwungen, länger Krankengeld oder andere Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen. Dadurch würden die Belastungen lediglich in andere Bereiche des Sozialsystems verlagert.

Die bisherige Regelung ermöglicht den Betroffenen eine eigenverantwortliche Entscheidung: Wer früher in Rente gehen möchte, akzeptiert dafür lebenslange Abschläge. Diese Möglichkeit verursacht keine ungerechtfertigten Vorteile, sondern stellt einen fairen Kompromiss zwischen individueller Freiheit und finanzieller Verantwortung dar.

Deshalb fordere ich den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, die bestehende Möglichkeit des Renteneintritts mit Abschlägen ab dem 63. Lebensjahr uneingeschränkt beizubehalten, keine weitere Anhebung dieser Altersgrenze vorzunehmen, die besonderen Belastungen langjährig Beschäftigter bei zukünftigen Rentenreformen stärker zu berücksichtigen und die Wahlfreiheit der Versicherten beim Renteneintritt zu erhalten.

Ein sozial gerechter Staat muss den Menschen, die über Jahrzehnte gearbeitet und Beiträge geleistet haben, einen würdevollen und selbstbestimmten Übergang in den Ruhestand ermöglichen. Eine weitere Erhöhung der Altersgrenzen würde dieses Ziel untergraben und insbesondere langjährig Beschäftigte unverhältnismäßig belasten.

Ich bitte den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung daher, diese Petition zu unterstützen und sich für den Erhalt der bisherigen Regelung einzusetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gabriele Kolbe

Reason

Die Vorschläge der Rentenkommission bezüglich der geplanten zeitnahen Erhöhung des Eintrittsalter für die Rente mit Abschlägen von 63 Jahren auf 64 Jahren hart

Thank you so much for your support, Gabriele Kolbe, Bayern - Bad Wörishofen
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 07/28/2026
Collection ends: 01/27/2027
Region: Germany
Topic: Civil rights

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Die Rente mit Abschlägen ab 63 nach 35 Versicherungsjahren ist eine faire Wahlmöglichkeit für Menschen mit einem langen Arbeitsleben. Die lebenslangen Abschläge tragen die Betroffenen selbst. Eine Anhebung der Altersgrenze würde viele unnötig benachteiligen.

Eine abschlagsfreie Rente vor dem 67ten Geburtstag darf es nur geben, wenn mindestens 45 Beitragsjahre in die Rentenversicherung bestehen. Genau die erreichen viele nicht, jammern aber trotzdem und möchten einen vorzeitigen Rentenbezug. DAS GEHT NICHT!

Why people sign

Weil ich betroffen bin!

Weil ich mich schon seit Jahren zur Arbeit quäle, ich habe schweres Rheuma. Und es ist schwierig, Erwerbsunfähigkeitsrente zu bekommen und vor allem davon zu leben und ein Haus zu unterhalten. Und wenn ich dann die dämlichen Kommentare von einigen Leuten der CDU lese, wie heute von dem dämlichen Thorsten Frei, wird einem übel. Der Mensch hat in seinem ganzen Leben noch nicht gearbeitet. Ich erwäge Strafantrag gegen die v Herren und Damen zu stellen, die die Frührente mit 63 abschaffen wollen, wegen Körperverletzung, Diebstahl und Erschleichung von hohen Positionen in der Regierung durch falsche Versprechungen während der Wahlperiode. Und darum ist es mir wichtig, diese Petition zu unterstützen und zu unterschreiben

Weil es gerecht ist

Ich komme bald selbst in das Alter, wo es mich betrifft. Es kann nicht sein, dass immer nur die Leute belastet werden sollen, die eh schon die meisten Belastungen haben, nämlich die "normalen" Arbeiter und Angestellte.

Wieder typisch.Die,welche 45 Jahre Steuern und Sozialabgaben durchgehend gezahlt haben,kosten 10 Mrd.€ /Jahr.Keiner der diese Debatte anstösst,redet über die,welche ohne überhaupt in einer Grösse von 45 Beitragsjahren sich hier kostenlos tummeln....

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