Keine Kürzungen in Kita und Hort! Kinderbetreuung schützen!

Petition is addressed to
Kreistag

2,119 Signatures

100 %
1,742 from 1,600 for quorum in Dahme-Spreewald District Dahme-Spreewald District

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  1. Launched 05/12/2025
  2. Time remaining > 4 months
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Petition is addressed to: Kreistag

Wir fordern den Kreistag auf, die Qualität der frühkindlichen Bildung im Landkreis zu sichern – ohne Mehrbelastungen für Eltern und ohne Kürzungen in den Kitas.
Die geplante Aussetzung der 3. Betreuungsstufe sowie ein Haushaltssicherungskonzept, das zu weiteren Einschnitten bei Personal, Öffnungszeiten oder Elternbeiträgen führt, lehnen wir entschieden ab.

Wir verlangen Maßnahmen, die:

  • die aktuelle Betreuungsqualität und Öffnungszeiten erhalten,
  • keine zusätzlichen Kosten für Eltern verursachen,
  • die 3. Betreuungsstufe vollständig erhalten,
  • ein Haushaltssicherungskonzept auf dem Rücken von Familien und Fachkräften verhindern,
  • pädagogische Fachkräfte entlasten und im Landkreis halten,
  • und die frühkindliche Bildung langfristig stärken.

Nur so bleibt unser Landkreis für Familien und Fachkräfte attraktiv und zukunftsfähig.

Reason

Der Kreistag Dahme-Spreewald beschließt am 17.12. über weitreichende Einsparungen im Bereich der frühkindlichen Bildung!

Hierzu die Stellungnahme des Kreiskita-Elternbeirats Dahme Spreewald:

Petition: Qualität sichern – Eltern entlasten – Frühkindliche Bildung zukunftsfest machen

Die frühkindliche Bildung ist die Grundlage für die Entwicklung unserer Kinder und für die Zukunft unseres Landkreises. Doch die aktuellen Rahmenbedingungen verschlechtern sich spürbar:

  • Eltern geraten zunehmend unter Druck, da sich verkürzte Öffnungszeiten, lange Wege und Arbeitszeiten immer schwerer vereinbaren lassen.
  • Steigende Lebenshaltungskosten und erhöhte Elternbeiträge belasten Familien zusätzlich.
  • Erzieherinnen und Erzieher arbeiten seit Jahren am Limit; Ausfälle, Notschließungen und fehlendes Personal verschärfen die Situation.

Mit der Streichung der finanziellen Unterstützung für die dritte Betreuungsstufe stehen die Kommunen vor massiven Herausforderungen. Da die Kosten nicht vollständig auf die Familien umgelegt werden können (Beitragsfreiheit ab dem 3. Lebensjahr, MBJS), reagieren viele Kommunen mit drastischen Beitragserhöhungen oder reduzierten Öffnungszeiten.
Beides trifft Familien und Fachkräfte gleichermaßen – und letztlich den gesamten Landkreis.

Die Folgen sind bereits sichtbar:

  • Familien wandern ab oder entscheiden sich gegen einen Zuzug.
  • Arbeitgeber verlieren Fachkräfte, weil Betreuung nicht verlässlich planbar ist.
  • Pädagogisches Personal verlässt den Beruf oder den Landkreis, da Arbeitsbelastung und Rahmenbedingungen weiter sinken.

---

Unsere Forderungen an den Kreistag

Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, fordern den Kreistag auf, im Rahmen seiner Zuständigkeit die folgenden Maßnahmen zu ergreifen und deren Notwendigkeit klar und deutlich an den Landtag zurückzumelden:

1. Sicherstellung der derzeitigen Qualitätsstandards in Kitas – ohne Mehrkosten für Eltern.

Die bestehenden Betreuungsumfänge, Gruppengrößen und Personalschlüssel dürfen nicht weiter abgesenkt werden.

2. Keine zusätzlichen finanziellen Belastungen für Familien.

Elternbeiträge dürfen nicht steigen, nur weil Landesmittel entfallen. Die Kosten dürfen nicht auf die Familien abgewälzt werden.

3. Schutz und Stärkung der pädagogischen Fachkräfte durch verlässliche Finanzierung von Zusatz- und Randbetreuungspersonal.

Diese Mittel müssen kompensiert oder neu bereitgestellt werden, damit Überlastung und Abwanderung verhindert werden.

4. Langfristige Verbesserung der Qualität in der frühkindlichen Bildung.

Der Landkreis muss darauf hinwirken, dass das Land Rahmenbedingungen schafft, die eine echte Qualitätssteigerung ermöglichen – insbesondere durch stabile Finanzierung, bessere Fachkraftbindung und Ausbau verlässlicher Öffnungszeiten.

---

Warum das wichtig ist

Nur wenn Qualität und Kostenstabilität gleichzeitig gewährleistet sind, bleibt der Landkreis für Familien attraktiv und für Fachkräfte ein verlässlicher Arbeitsplatz.
Nur mit verlässlicher frühkindlicher Bildung kann der ländliche Raum wirtschaftlich bestehen und wachsen.

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Petition details

Petition started: 12/05/2025
Collection ends: 06/04/2026
Region: Dahme-Spreewald District
Topic: Welfare

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News

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    dank eurer großartigen Hilfe haben wir bereits 910 gültige Stimmen für Dahme-Spreewald gesammelt. Dafür möchten wir euch von Herzen danken!

    Um jedoch das notwendige Quorum von 1600 Stimmen zu erreichen, brauchen wir noch einmal eure Unterstützung. Jede einzelne Stimme zählt – und es dürfen auch mehrere Mitglieder einer Familie unterschreiben. Großeltern, Onkel, Tanten, Freunde, Nachbarn, Erzieherinnen und Erzieher – einfach alle, denen das Thema am Herzen liegt.

    Bitte sprecht in den kommenden Tagen mit allen Personen, die ihr kennt, und bittet sie, unsere Petition zu unterzeichnen. Am Mittwoch möchten wir dem Kreistag mindestens 1600 Unterschriften übergeben – gerne mehr! Gemeinsam können wir uns für eine gesicherte Betreuung unserer Kinder und verlässliche Arbeitsplätze für unsere Erzieherinnen und Erzieher einsetzen.

    Investitionen in unsere Kinder sind keine Kostenstelle, sondern eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft.

    Danke für eure Unterstützung und euren Einsatz!

    Herzliche Grüße
    Tino Röber
    für den Kreiskita-Elternbeirat Dahme Spreewald

Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition. Vielen Dank Hier der Link: openpetition.de/!hqbgx

Würden Kitas, Schulen, etc. vollständig privatisiert werden ohne jegliche staatliche Hilfe und ohne fremd Finanzierung/Subventionieren wäre vieles besser. Dann muss man ebend von den Eltern ein passenden Beitrag einfordern zum erhalt der Kitas. Aber es ist ein leichtes fremde Menschen für IHRE KINDER mitfinanzieren zu lassen

Why people sign

Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Wir legen im Kindergartenalter den Grundstein für die Entwicklung. An unseren Kindern sparen, ist der schlechteste Weg den wir gehen können

Weil es mein Kind und mich betrifft. Ebenso wie die Freunde meines Kindes und deren Eltern.

Wohlergehen der Kinder

Weil ich die Aufmerksamkeit für unsere Kinder als sehr wichtig erachte

Ich und mein Mann wollen in der Familie gleichberechtigt sein - und das klappt auch gut, wenn die Kita uns die gebuchte Ganztagsbetreuung bietet zusammen mit der Familienfreundlichkeit der Arbeitgeber (Homeoffice, Gleitzeit, flexibles Arbeiten, Akzeptanz…). Die Vereinbarkeit ist nicht gegeben und Existenzängste drohen, weil die Betreuungszeiten immer wieder gekürzt werden. Da man nicht immer die Stunden erhöhen und reduzieren kann wie die Kita die Betreuungseinschränkungen bekannt gibt und durchführt, versucht man mit Stress und Druck den Betreuungsengpass irgendwie zu überbrücken, freut sich, wenn ganztags wieder Betreuung statt findet, die man dann nimmer braucht, weil man die Stunden ggfs. Zwanghaft reduzieren musste und auf Beschwerde als Antwort erhalten wir, dass ein Anspruch auf Ganztagsbetreuung ja sowieso nicht besteht. Die Kürzungen gehen teilweise mehrere Monate bis Jahre, je nachdem wie schnell ein Personalengpass aufgefangen werden kann. Planen kann man nicht, es wird auf den Rücken der Eltern ohne familiäres Netzwerk wie uns ausgetragen. Großeltern können nicht einfach einspringen, manchmal hat man Glück, wenn man sich mit Nachbarn versteht oder das Kind einen Freund hat, wo es passt und man so Betreuung überbrücken kann.

Dabei möchten Eltern auch Geld verdienen und gleichberechtigt arbeiten - für mehr Chancengleichheit. Wir fühlen uns trotzdem als Eltern immer unsicher und benachteiligt.
Dabei braucht man Fachkräfte und es wäre möglich für die, die wollen, müsste es nur einfacher sein, das mit dem Familienleben zu vereinbaren.

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