Wir fordern, dass die Kündigung wegen falscher Angaben über die Tätigkeit als hauptamtlicher Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR von Andreas Holm aufrecht gehalten wird !

Begründung

Andrej Holm arbeitete für den Staatssicherheitsdienst der DDR und war bereit, noch in der Zeit der friedlichen Revolution in der DDR - lt. seinem Eid - seine gesamte Kraft zur Unterdrückung Andersdenkender einzusetzen. Auch nach dem Zerfall der DDR trennte er sich nicht freiwillig vom MfS, sondern wartete bis zu seiner Entlassung auf Grund der Auflösung des MfS. In der Folgezeit machte Holm mehrfach falsche Angaben in seinem Lebenslauf, um die Tätigkeit beim MfS zu verschleiern. Nach seiner Entlassung als Staatssekretär in der derzeitigen rrg-Kolition des Senats Berlin erfolgte auch seine Entlassung von der HU! Jetzt soll diese Kündigung lediglich durch eine Abmahnung ersetzt werden. Wir fordern den Wirtschaftssenator des Landes Berlin , Michael MÜLLER, auf, diese Änderung nicht hinzunehmen. Es wäre nicht nur ein weiterer Schlag ins Gesicht der Verfolgten des MfS sondern auch eine offene Aufforderung zum Rechtsbruch! Keine Stasi-.Mitarbeiter im öffentlichen Dienst! Keine Stasi-Mitarbeiter mit dem Recht, über ihre Vergangenheit zu lügen !

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Detlef Wengel aus München
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Pro

Holm darf nicht wieder an die Uni! Das würde bedeuten, dass man damit den Lügen der ehemaligen Stasi-Mitarbeiter Tor und Tür öffnen würde. Es ist nicht kompatibel, einerseits Überprüfungen auf die Zusammenarbeit mit dem MfS zu machen und dann anschliessend - bei nachgewiesenen Lügen - diese Personen trotzdem weiter beschäftigt. Wenn das passiert, können wir uns darauf einrichten, dass in nächster Zeit viele Ratten unter ihren Steinen hervor gekrochen kommen. Niemals dürfen Stasi-Mitarbeiter wieder in die Lage kommen, die Politik oder die Bildung zu beeinflussen!

Contra

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