Keine Schulöffnungen bei Infektionsgefahr durch Corona

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Bundeskanzlerin Angela Merkel

381 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

381 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 09.06.2020
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Bundeskanzlerin Angela Merkel

Schulen dürfen erst geöffnet werden, wenn das Risiko einer Ansteckung durch Corona unter Kontrolle gebracht wurde. Eine verfrühte Öffnung der Schulen führt unweigerlich zu einer Erhöhung der Ansteckungsrate, da der Virus durch Kinder jeglicher Altersgruppe in die Familien zurückgetragen würde. Eine Beispielrechnung: Eine Grundschule mit nur 200 Kindern (10 Schulklassen) ermöglicht die Ansteckung von bis zu 200 Haushalten inklusive allen ihren Mitbewohnern!

Begründung

Die Ausbreitung des Coronavirus konnte in den letzten Wochen durch "Social Distancing" verlangsamt werden. Social Distancing unterbricht die Infektionskette durch Isolation von Wohngemeinschaften/ Haushalten. Die Öffnung einer Schule, egal welcher Stufe, bringt Hunderte Kinder und ihre Familien wieder in sozialen Kontakt. Durch diesen Kontakt kann eine weitere Ausbreitung des Virus zunächst unbemerkt erfolgen, insbesondere wenn Kinder und ihre Bezugspersonen erst verspätet Symptome einer Coronainfektion aufweisen. Dadurch wird die Ausbreitung des Virus multipliziert und ernsthafte Erkrankungen gesundheitlich vorbelasteter Familienmitglieder werden wahrscheinlich.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.04.2020
Sammlung endet: 11.05.2020
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

Für Eltern in Not sollte es eine offene Notbetreuung geben, an der nicht nur gesunde Erzieher*innen (Lehrer*innen werden ja für den Fernunterricht gebraucht), sondern auch möglichst viele andere, die nicht zur Arbeit müssen, sowie freiwillig für ein paar Stunden ältere Schüler*innen beteiligt werden, damit die Gruppen klein sind. Selbst wenn dann 5 Personen in einem Raum oder auf eine Spielplatz sind, ist das Risiko erheblich geringer (und zurückverfolgbar) als wenn sich Hunderte, bzw. über tausend Kinder auf einem Schulhof treffen.

und wer bitte denket an die Familien die darunter leiden? - psychische Belastung - Die Bildung der Kinder bleibt auf der Strecke - Verdienstausfall da Eltern nicht arbeiten können - Alleinerziehende stehen vor riesigen Problemen - Homeoffice und Kleinkindbetreuung: beides gleichzeitig geht nicht - Familien tragen auch so schon eine große Last und jetzt soll diese ncoh länger dauern. Bitte nicht.

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