Gerade ist vom Stadtrat die Wiedervereinigung des Englischen Gartens durch den Bau eines Tunnels beschlossen worden - soll dieser erneut durchtrennt werden. Die geplante Tramtrasse verläuft von der Tivolistraße zum Elisabethplatz.

Die für die Tram notwendigen technischen Einbauten, wie Schienen, Signalanlagen und Warnschilder bedeuten, dass die jetzige Busspur verbreitert werden muss und damit wohl auch Bäume gefällt werden. Dabei war gerade in der Überlegung, den Weg durch den Englischen Garten auf 6,25 Meter zu verschmälern - was sehr schön für unser Naherholungsgebiet wäre.

An Wochenenden überqueren bis zu 100.000 Besucher die Busspur: Fußgänger, Fahrradfahrer, Hunde und spielende Kinder. Für alle wäre die Tram ein enormes Sicherheitsrisiko, denn im Vergleich zum Bus, kann die Tram nur langsam bremsen und nicht spontan ausweichen.

Das Argument der Stadtverwaltung PRO Tram ist ihr Akku-Betrieb. Wir wissen aber, dass bereits im Jahr 2019 ein Elektrobus abgasfrei auf der Straße durch den Englischen Garten fahren kann! Ein Gelenkbus, der 150 Personen transportiert. Wird die Schienenstrecke verlegt, so wird es für die Fahrradfahrer auf vielen Teilabschnitten eng, besonders auf der Martiusstraße. Das passt überhaupt nicht zum Bestreben der Stadt München „Radl Hauptstadt“ zu werden, die eigentlich Fahrradwege ausbauen will. Der Rückstau, der sich üblicherweise hinter einer Tram bildet, ist für die vielbefahrene Franz-Joseph-Straße vorprogrammiert.

Man darf nicht vergessen, dass durch den Tramverkehr unzählige Unfälle in der Stadt verursacht werden. Fahrradfahrer, die in den Schienen hängen bleiben, Autotüren, die beim Öffnen mitgerissen werden und schwere Personenschäden.

CONTRA Ausbau der Tram Nordtangente:

  • Verschwendung von Steuergelder

  • Gefahr für Besucher des Englischen Gartens, die die Tramspur kreuzen. Ein Bus kann schnell reagieren, eine Tram nicht!

  • Ein umweltfreundlicher Elektrobus kann jetzt schon - vor Beendigung des Schienenbaus - eingesetzt werden

Begründung

notramdurchdenenglischengarten.jimdo.com

Facebook-Gruppe: www.facebook.com/keineTramdurchdenEnglischenGarten/?ref=br_rs

Wir, die Anwohner von Schwabing und alle, die dieses Vorhaben nicht verstehen, sammeln mit dieser Online Petition Unterschriften gegen den Bau der Tram Nordtangente und hoffen so, das Projekt im Stadtrat noch rechtzeitig stoppen zu können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Keine Tram durch den Englischen Garten aus München
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Neuigkeiten

  • Liebe Mitstreiter!

    Am Dienstag, den 11. Dezember, findet eine Info Veranstaltung der Stadtwerke München statt. Es geht um den Stand der Planungen der Tram Nordtangente. Eine Dialogveranstaltung, bei der direkt Fragen gestellt werden können.
    Anmeldung unter: nordtangente@studio-stadt-region.de oder 089/244103318.
    Genaue Adresse: Reithalle München, Heßstraße. 132, 80797 München

    Mit herzlichen Grüßen aus Schwabing,

    Carolina Pougin

  • Liebe Mitstreiter!

    Die abgeschlosse Petition, wurde bei der gestrigen Bürgerversammlung in Schwabing dem Stadtrat Alexander Reissl, Vorsitzender der SPD-Fraktion, übergeben, mit der Bitte um Weiterleitung an die Verwaltung im Stadtrat. Die Anwohner von Schwabing und die Presse waren Zeugen. Damit konnten wir am richtigen Ort unser Anliegen verdeutlichen. Über den Verlauf informiere ich auch weiterhin.

    Bis dahin, verbleibe ich mit den herzlichsten Grüßen aus Schwabing,

    Eure
    Carolina Pougin

  • Liebe Mitstreiter!

    Wir haben es geschafft! Das Sammelziel von 3500 Unterschriften ist erfüllt, lange vor Beendigung der Laufzeit. Ich danke allen, die mir so sehr geholfen haben! Alleine ist das nicht zu schaffen. "Keine Tram durch den Englischen Garten" wird eingereicht, mit all den großartigen Argumenten und Kommentaren der Unterzeichner. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
    Zur Info: ein wichtiger Termin bei uns in Schwabing im Anhang.

    Mit den allerfreudigsten Grüßen,

    eure

    Carolina Pougin

    Bitte merkt Euch folgenden Termin vor:

    Bürgerversammlung Stadtbezirk 12, Bezirksteil Schwabing-Alte Heide
    · Rathaus Umschau 121 / 2018, veröffentlicht am 28.06.2018
    Oberbürgermeister Dieter Reiter teilt in Abstimmung mit dem Bezirksausschuss 12 (Schwabing – Freimann) mit, dass die Bürgerversammlung des 12. Stadtbezirkes (Bezirksteil Schwabing-Alte Heide) am Donnerstag, 12. Juli, 19 Uhr, in der Turnhalle des Maximiliansgymnasiums, Karl-Theodor-Straße 9, stattfindet.

    Die Leitung der Versammlung übernimmt Stadtrat Alexander Reissl, Vorsitzender der SPD-Fraktion. Zu Beginn informieren er und der Bezirksausschussvorsitzende Werner Lederer-Piloty über wichtige Themen und Projekte im Stadtbezirk.

    Schwerpunktthemen werden voraussichtlich sein:

    1. Gentrifizierung im Stadtbezirk – mögliche Maßnahmen

    2. Sanierung des Oskar-von-Miller-Gymnasium und des Maxmiliangymnasiums – Zeitschiene

    3. Erweiterung der Grundschule an der Haimhauserstraße – Zeitschiene

    4. Sanierung der Kita an der Haimhauserstraße – Zeitschiene, Ersatzunterbringung

    5. Umgestaltung des Artur-Kutscherplatzes – Sachstand, Zeitschiene

    6. Bauvorhaben auf dem Parkplatz des Ungererbads

    7. Rückbau der Ungererstraße im Bereich der Erlöserkirche – Zeitschiene

    8. Tramlinie durch den Englischen Garten – Planungsstand

    9. Parklizenzgebiet im Bereich Alte Heide

    10.Ersatzpflanzung für gefällte Bäume auf dem Nordfriedhof

    11.Unachtsame Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer – mögliche Maßnahmen

    Alle Besucherinnen und Besucher der Bürgerversammlung, die an den Abstimmungen teilnehmen wollen, werden gebeten, ihren amtlichen Lichtbildausweis mitzubringen, um sich als Stadtviertel-Bürger ausweisen zu können. Sie erhalten daraufhin eine Karte, die sie berechtigt, an allen Abstimmungen mitzuwirken.

    Anträge sind in der Bürgerversammlung persönlich zu stellen und schriftlich einzureichen. Das entsprechende Formular findet sich im Internet unter www.muenchen.de/buergerversammlungen, wird aber auch zu Beginn der Bürgerversammlung ausgegeben.

    Die von der Bürgerversammlung angenommenen Anträge werden im Wortlaut in der Geschäftsstelle Mitte der Bezirksausschüsse 1, 2, 3, 4 und 12, Tal 13, für die Öffentlichkeit ausgelegt. Ebenfalls kann in der Geschäftsstelle die Stellungnahme des Stadtrates beziehungsweise des Bezirksausschusses zu den Anträgen eingesehen werden.

    Gehörlosen Bürgerinnen und Bürgern, die an der Bürgerversammlung ihres Stadtbezirks teilnehmen, werden auf Antrag die Kosten für einen Gebärden-Dolmetscherdienst erstattet. Nähere Auskünfte erteilen der Gehörlosenverband München und Umland unter www.gmu.de, per E-Mail an regionalcenter@gmu.de, Telefon 99 26 98-22, Fax 99 26 98-21, oder das Direktorium der Landeshauptstadt München, Marienplatz 8, 80331 München, buergerversammlung.dir@muenchen.de, Fax 2 33-2 52 41. Der Versammlungsort ist nicht rollstuhlgerecht.

Pro

Die Simulation zeigt, daß sich Radlfahrer und Fußgänger einen seher schmalen Weg teilen müssen, das wird nicht funktionieren; Beispiele hierfür gibt es in der Stadt genügend. Aus meiner Sicht funktioniert die jetzige Lösung gut; die Busfahrer fahren sehr rücksichtsvoll,für Füßgänger, Radlfahrer und Busse ist ausreichend Platz vorhanden. Es geht ja nur um einen politischen Deal, Seehofer gibt dem Reiter seine Tram, dafür will er von Reiter die dritte Startbahn.

Contra

Der Straßenbahn ist seit Jahrzehnten überfällig. München braucht dringend Verbesserungen im ÖPNV, und diese Straßenbahn gehört dazu. Die "Argumente" sind völlig an den Haaren herbei gezogen - was kann denn eine Straßenbahn dafür, wenn Autofahrer ihre Türen aufreißen ohne in den Rückspiegel zu schauen?! Warum sollte ein Rasengleis mehr Trennwirkung haben als eine Asphaltstraße?! Usw.