Schon seit Jahren wird uns von offiziellen Stellen ‚vorgegaukelt’, dass die internationalen Grand Prix-Aufgaben im Dressursport verkürzt werden müssen. Das würde einerseits die Chance auf mehr TV-Zeiten erhöhen und damit den Verbleib im olympischen Programm positiv beeinflussen. Das ist nicht wahr.

Mit diesem Aufruf möchte ich Sie bitten, ihre Unterschrift für den Dressursport und die Pferde, aber gegen die unsinnige Verkürzung von Dressuraufgaben abzugeben.

Begründung

Sehr geehrte Dressursport-Fans,

schon seit Jahren wird uns von offiziellen Stellen ‚vorgegaukelt’, dass die internationalen Grand Prix-Aufgaben im Dressursport verkürzt werden müssen. Das würde einerseits die Chance auf mehr TV-Zeiten erhöhen und damit den Verbleib im olympischen Programm positiv beeinflussen. Das ist nicht wahr. Wohl kein Fernsehsender dieser Welt wird mehr Dressursport zeigen, weil die Aufgaben statt wie bisher etwa sechs dann fünf oder viereinhalb Minuten dauern. Von den Öffentlich-Rechtlichen deutschen Fernsehanstalten liegt eine solche Stellungnahme bereits vor.

Manche von uns mögen sich an den verkürzten Grand Prix Special bei den Olympischen Spielen in London erinnern. Er hatte nicht ansatzweise den Charme des bewährten Specials, vor allen Dingen nicht für die Pferde. Nein, das war kein Plus für den Dressursport, sonst wäre er kaum sofort danach wieder eingestellt worden. Jetzt ist es wieder so weit: Am 19. Februar findet am DOKR in Warendorf ein Testreiten für die neuen Vorschläge verkürzter Aufgaben statt.

Diese Verkürzungen bringen nichts für den Sport, ihre Ausarbeitung beschäftigt Leute und liefert Alibis. Sicher kann und muss sich der Dressursport für die Zukunft neue Konzepte überlegen, aber die verkürzten Aufgaben sind überflüssiger Aktionismus. Es ist ein Schritt weg vom Sport! Mit diesem Aufruf möchte ich Sie bitten, ihre Unterschrift für den Dressursport und die Pferde, aber gegen die unsinnige Verkürzung von Dressuraufgaben abzugeben.

Dear dressage-sport-fans, since years by now official authorities have fooled us by claiming that the international Grand Prix tests should be shortened. That would on the one hand increase the chance for longer television times and furthermore influence positively the time in the Olympic program. That is not true! No TV broadcast in this world would show more dressage sport because future tests will last only fourandahalf to five minutes instead of today’s six minute-tests. The German public television broadcasting companies have already made a statement to this effect. Some of us might remember the shortened version of the Grand Prix Special at the Olympic Games in London. It did not even in the slightest show the charming characteristics of the well established Special, primarily not fort he horses. No, that has certainly not been an asset fort he dressage sport. Otherwise one would not have stopped it right away afterwards. Now the time has come again: On February 19th a test-riding will be performed at the DOKR in Warendorf, regarding the newly suggested shortened tests. These shortened versions of the sport tests will have no positive effect. The development of these versions will only keep people busy and produce alibis. Certainly the dressage sport will have to dream up new conceptions in future, but the shortened tests mean unnecessary activity. It is a step away from the sport! With this appeal I would like to ask you to sign this petition fort he dressage sport and the horses, but against the silly shortening of the tests.

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Contra

Das Wohl der Pferde im Dressursport...da muss ich doch mal lachen. Genau hinschauen will in diesem Sport doch keiner und schon gar nicht im Fernsehen! Wer interessiert sich denn wirklich für das Wohl der Pferde, die sich mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammengeschnürt durchs Viereck quälen? Solange Methoden wie Rollkur und Co. erlaubt sind, kann hier weiß Gott keiner von fairem Sport sprechen! Kein Tier muss bei einer Olympiade antreten, warum dann das Pferd?