+++ Statt ursprünglich vier WKA-Anlagen für Gründau, jetzt fünf! +++ Antragstellung der Firma Renertec GmbH wird im ersten Quartal 2018 erwartet +++

JEDE Stimme zählt! Jetzt aktiv werden. Die Online-Petition ist unabhängig von den privaten Unterschriftenlisten der IG WindJammer (Gutachtenerstellung, eventuelles Bürgerbegehren).

In der 2. Offenlage des Regionalplans Südhessen (Entwurf) erhält die Gemeinde Gründau 8,5 % Windvorrangflächen ausgewiesen, obwohl das Land Hessen nur ca. 2% Vorrangflächen erhält. Dieser Entwurf soll in Kürze von der Regionalversammlung Südhessen verabschiedet werden. Gründau hat unserer Meinung nach seinen Beitrag mit 5 WKA an der Energiewende mit Windkraft geleistet. Wichtig ist der Energie-Mix aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasser. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der überwiegende Teil der Flächen in Privateigentum befindet. Obwohl sich die Gemeinde Gründau und alle politischen Fraktionen in einer Resolution gegen weitere WKA ausgesprochen haben, hat die Gemeinde und wir Bürger kein Mitspracherecht aufgrund der Gesetzeslage bezüglich des privilegierten Bauens.

Die Zeit drängt: noch können wir Einfluss nehmen. Zeigt Euren Widerstand durch Eure Unterschrift in diesem Protestaufruf!

Mehr Information und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme unter: www.windjammer-gruendau.de

Wir fordern:

Keine weiteren Windkraftanlagen auf Privat-, Gemeinde und Waldflächen im gesamten Gründautal

Erhalt unserer ländlichen Lebensqualität und Naherholung

Bewahrung des unberührten Landschaftsbildes

Schutz der Natur- und Kulturlandschaft in Gründau

Erhalt der Sichtachsen auf die alten Kulturdenkmäler (Ronneburg und Bergkirche)

Verteidigung von Natur- und Tierschutz (biologischen Vielfalt = Biodiversität)

Schutz des Grund- und Trinkwassers

Keine weiteren Flächenversiegelungen für WKA

Eine gerechtere Verteilung der Energiewende

Schutz der Gründauer Bürger vor gesundheitlichen Auswirkungen von WKA (Lärm, Infraschall, Schlagschatten, nächtliche Befeuerung („Diskoeffekt“), Eiswurf)

Keine Waldbrandgefahr ausgehend von WKA

Erhalt der „Gemeinde im Grünen“ (grüne Lunge des Rhein-Main-Gebietes)

motive

  • Die Zahl der WKA in Hessen soll bis zum Jahr 2020 von 830 auf 3500 steigen.
  • Der festgelegte Mindestabstand zur Wohnbebauung beträgt derzeit nur 1.000 m.
  • Der Anteil der Windkraft am Energieverbrauch lag im Jahr 2015 bei nur 2,3 %.
  • Der Wald ist überwiegend im Privatbesitz der Firma Constantia Forst. Die Gemeinde und Bürger haben kein Mitspracherecht (privilegiertes Bauen).
  • Gründau ist Schwachwindgebiet. Die WKA sind meist nur durch EEG-Subventionierung wirtschaftlich.
  • Die EEG-Umlage steigt 2017 um 8,3 % auf 6,88 Ct/kWh (Mehrkosten Strom pro Haushalt: 240 € pro Jahr)
  • Es fehlen effektive Stromspeicher sowie ein sinnvoller Netzausbau von Nord nach Süd.
  • Verfall der Immobilienpreise um mindestens 20-30 %, bis hin zum völligen Wertverlust (Unverkäuflichkeit, keine Vermietungsmöglichkeit).
  • Negative Auswirkungen von WKA auf Tourismus und Freizeiteinrichtungen sind zu erwarten.
  • Das Landschaftsbild wird massiv beeinträchtigt, oft verlieren die Menschen ihr Heimatgefühl.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, WindJammer Gründau e.V. din Gründau
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pro

Noch kein PRO Argument.

contra

Strom braucht jeder. Windkraft vor der Haustür ist natürlich nicht schön. Wäre ein AKW odser Atommüllendlager in Gründau etwa besser?