Region: Kraichtal
Environment

Keine Windrad-Giganten in Kraichtal

Petition is directed to
Kommunale Entscheider, Grundstücksbesitzer und Menschen, die sich für den Schutz und Erhalt von Natur, Gesundheit und Heimat einsetzen.
356 Supporters 151 in Kraichtal
41% from 370 for quorum
  1. Launched September 2020
  2. Time remaining 4 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Wir fordern ein Ende der Planungen von riesigen industriellen Windkraftanlagen im windschwachen und dicht besiedelten Gebiet von Kraichtal.

Und wir fordern die kommunalen Entscheidungsträger auf, sich Ihrer Verantwortung und Aufgabe zu stellen: nämlich durch ihr NEIN zu dem Vorhaben Schaden von der Kommune, der Natur und den Bürgern abwenden.

Reason

Auf dem „Landskopf“ - der Anhöhe zwischen Menzingen, Gochsheim, Bahnbrücken und Münzesheim - möchte die Prokon Regenerative Energien eG entlang des „Menzinger Weges“ aktuell vier Windkraftanlagen mit Gesamthöhen von je über 240 Metern errichten. Sie gehören damit zu den höchsten Anlagen in Deutschland. Zum Vergleich: der Stuttgarter Fernsehturm ist 217 Meter hoch!

Im Zeichen des Klimaschutzes muss es unser Anliegen sein, unsere Flora und Fauna zu erhalten und nicht durch mächtige und bedrohliche Industrieanlagen zu verschandeln.

Wir sind aus folgenden Gründen gegen die Umsetzung des Projektes:

  • Die Anlagen sind unmittelbar westlich von Menzingen geplant. Das bedeutet bei Abendsonne eine erhöhte Beeinträchtigung durch Schlagschatten. Die Windräder sind tlw.. nur 900 m von Gebäuden am westlichen Ortsrand von Menzingen entfernt. Davon betroffen sein werden auch beispielsweise junge Familien, die sich im geplanten Neubaugebiet beim Menzinger Friedhof niederlassen wollen.
  • Das Landschaftsbild unseres schönen Kraichgaus, einem windschwachen und dicht bevölkerten Gebiet, wird nachhaltig gestört. Die Windräder werden weithin sichtbar sein und den Erholungswert des „Landes der 1.000 Hügel“ stark beschädigen. Der Erholungswert sinkt deutlich. Dabei wird dieser in Deutschland immer mehr benötigt
  • Es werden große Flächen für die Anlagen und deren Zufahrtswege verbaut und damit unsere Flora und Fauna zerstört. Dies ist ein Verstoß gegen das Artenschutzgesetz der EU. Der streng geschützte Rotmilan zählt zu den häufigsten Kollisionsopfern an Windenergieanlagen. Diese Vogelart hält sich regelmäßig im Umfeld der geplanten Standorte auf. Hier wird Artenschutz mit Füßen getreten.
  • Wir werden alle die Konsequenzen aus dem Betrieb dieser Anlagen tragen müssen: neben der nächtlichen Blinklicht-Verschmutzung birgt vor allem der nicht hörbare Infraschall nach medizinisch fundierten Gutachten nachweisbare Beeinträchtigungen für unsere Gesundheit.
  • Immobilienwerte in der Nähe von Windkraftanlagen werden stark sinken. Davon werden auch Sie als möglicher Haus-Besitzer betroffen sein.
  • Sind Windkraftanlagen einmal realisiert, werden es schnell auch mehr. Deshalb: wehrt schon heute den Anfängen.

Mit Windkraft machen nur einige Wenige (u.a. durch großzügige Subventionen) Gewinne. Aber die große Mehrheit in unserer Region geht leer aus und muss mit den negativen Folgen leben.

Zudem ist Windenergie eine unstabile Energieform, die ohne geeignete Speichermöglichkeiten keine sichere Stromversorgung darstellt.

Im Artikel 20a des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland heißt es: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

Mehr Infos unter https://www.windradfreies-kraichtal.de

Ihr

Windradfreies Kraichtal n.e.V

PS: Der Verein "Windradfreies Kraichtal" ist am 1.1.2021 neu entstanden aus einer Menzinger/Kraichtaler Bürgerinitiative bzw. durch lokale Aktivitäten/eine Ortsgruppe des Vereins "Gegenwind Obergrombach – Helmsheim – Kraichgau". Beide Vereine verbinden nahezu die gleichen Ziele, eine enge Zusammenarbeit sowie gemeinsame Mitglieder und Vorstands-Aufgaben.

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News

  • Haltung der regionalen Landtagsabgeordneten zum Thema Windradausbau.

  • „Der neue Windatlas 2019 für Baden-Württemberg und die Folgen für unsere Landschaft“, unter diesem Titel bietet der Verein „Windradfreies Kraichtal“ am Montag 12.4.2021 von 19 bis ca. 20 Uhr einen Online-Vortrag an. Referent ist Dipl.-Ing. Ulrich Bielefeld. In seinem Tätigkeitsbereich Landschaftsplanung & Umweltverträglichkeitsprüfungen beschäftigt er sich seit 1990 schwerpunktmäßig mit der Beurteilung von Planungen für die Wind- und Solarenergie, mit Landschaftsbild-Analysen und Visualisierungen (Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2007). Der Windatlas Baden-Württemberg (B-W) ist ein Instrument für Planungsträger, Projektierer und Genehmigungsbehörden, um Standorte für die Windenergienutzung zu identifizieren. Aufgrund methodischer und technologischer... further

  • Wir haben die Kandidierenden zur Bürgermeisterwahl 2021 in Kraichtal gefragt: „Würden Sie als neue/r Bürger-meister/in den Bau von Windrädern (ca. 250 m Höhe) befürworten und forcieren: a. für Kraichtal im Allgemeinen und b. für den Standort Landskopf im Speziellen?“ Hier die Antworten (die Möglichkeit der Veröffentlichung wurde im Vorfeld eingeholt):

    Tobias Borho: Ich bin ein Unterstützer von erneuerbaren Energien, da die globale Erwärmung uns alle bedroht. Der Standort einer Windkraftanlage muss die rechtlichen Bedingungen erfüllen, wirtschaftlich sein und in enger Absprache mit den Bewohnern entstehen. Nicht überall, wo eine Windkraftanlage gebaut werden darf, muss auch eine Windkraftanlage gebaut werden. Bezüglich der Standorte in Kraichtal... further

Not yet a PRO argument.

Viele Städte und Gemeinde stellen Flächennutzungspläne zur Windkraftsteuerung auf. Der Eindruck, der entsteht ist, dass Kommunen die Windkraft auf dem Gemeindegebiet ermöglichen wollen. Tatsache ist, dass sie lediglich steuern, genauer gesagt die potentiellen Flächen reduzieren können. Eine Ausschlussplanung ist nicht möglich. Plant eine Gemeinde nicht, sind Windkraftanlagen zunächst überall zulässig. Die Petition sollte sich daher an den Bund richten, der am 8.8.2020 den § 35 BauGB geändert und darin die Steuerungsmöglichkeiten der Länder noch weiter eingeschränkt hat.

Why people sign

  • Erich Heger St.Leon-Rot

    on 11 Apr 2021

    Schutz von Natur und Wald

  • on 11 Apr 2021

    Möchte aktiv etwas tun, da ich die Windkraft um jeden Preis sehr kritisch sehe

  • on 29 Mar 2021

    Die Nutzung von Windenergie hat technische Grenzen. In diesem Fall wird versucht die durch lokale Windarmut vorgegebenen Grenzen durch gigantische Rotorhöhen und Rotordurchmesser zu überwinden. Der mögliche Primärenergiegewinn steht dabei aber in keinem vernünftigen Verhältnis zum Aufwand und vor allem zu den kollateralen Schäden.

  • Frank Beier Eilenburg

    on 20 Mar 2021

    Zu groß, zu laut, nicht schön und nicht gut für die Vögel.

  • Uschi Zorn Walzbachtal

    on 09 Mar 2021

    keine Windräder

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