Auf dem Rainberg bei Hain befindet sich ein zusammenhängendes Waldgebiet, dessen Natur noch im Gleichgewicht ist. Somit ist Hain und die Gegend um Hain mit seinem Rainberg, den Wäldern, Feldern und umliegenden Dörfern eine ruhige, beschauliche und erholsame Gegend, einfach ein Kleinod. Nun soll diese idyllische Ruhe zerstört werden? Auf ausgewiesenen Flächen auf dem Rainberg und Spitzberg in unmittelbarer Nähe der Gemeinden Hain, Weides, Wildenberg, Kirchlein, Gärtenroth, etc. sollen 5 Windkraftanlagen errichtet werden. Diese Windkraftanlagen würden die natürliche Landschaft des Rainberges nachhaltig zerstören, da 5,3 Hektar Wald gerodet und zweihundert Betonlaster pro Windrad in gesunden Erdboden gegossen werden müssten. Dies würde die im Gleichgewicht befindliche Flora und Fauna zerstören. Zwar heißt es, dass ein Teil der gerodeten Waldfläche wieder aufgeforstet werden soll, jedoch hat die Tierwelt keinen Lebensraum mehr, wenn es nur noch fleckchenweise Waldstücke gibt, die den heimischen Wildtieren keinen ausreichenden Lebensraum und Rückzugsort mehr bieten. Zudem können wir doch nicht zulassen das gesunder Boden, welcher unsere Lebensgrundlage ist, zubetoniert wird. Was ist das bitte für ein falscher Umweltschutz!!! Die Region um Hain ist ein beliebtes Wanderausflugsziel. Mit entstehen des Windparks ist diese Region kein bevorzugter Ausflugort mehr, sodass der aufstrebende Tourismus im Frankenwald erheblich geschwächt werde. Und wer denkt an die Bevölkerung die mit den Windrädern leben muss? Einige Menschen unter uns sind der Meinung, dass sie sich gerne die Windräder anschauen; schließlich wolle man ja Ökostrom. Jedoch ist es ein Unterschied ob man sich die Windräder nur anschaut oder mit ihnen in unmittelbarer Nähe leben muss. Bei den Windkrafträdern in Hain wäre der vom bayerischen Ministerpräsident Seehofer und der WHO geforderte Mindestabstand zum Wohngebiet nicht eingehalten. Diese Nähe zur bestehenden Wohnbebauung stellt eine akute und schwerwiegende Bedrohung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Bürgerinnen und Bürger dar. Diese gesundheitliche Belastung sowie die Zerstörung der Umwelt bedeutet für die Bewohner von Hain eine extreme Verringerung der Lebensqualität. Die Bewohner in Hain müssten sehen wie sie mit den Belastungen durch die Windräder zu Recht kämen und ggf. wegziehen. Nur leider würde der Verkauf ihres Grundstücks einen starken Wertverlust erleiden, da es für Käufer weniger attraktiv ist ein Wohnobjekt in unmittelbarer Nähe von Windrädern zu erwerben. Was haben also die Hainer für eine Wahl außer sich mit Händen und Füßen zu wehren! Deshalb bitten wir euch, helft diesen Bürgern und Bürgerinnen im Kampf gegen die Windräder! Wir fordern das der Gemeinderat von Küps das „gemeindliche Einvernehmen“ für die Durchführung dieses Projektes nicht erteilt und darüber hinaus das Landratsamt Kronach dem Bau des Windparks nicht zustimmt. Wir fordern, dass die Sorgen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger angemessen berücksichtigt und die aktuellen Forschungsergebnisse über die Gefahren der Windenergieanlagen ernst genommen werden.

Begründung

Wir sind nicht gegen Windenergie, aber wir wollen eine menschen-, tier- und naturverträgliche Energieerzeugung. Wir wollen keine Industrialisierung unserer Lebens- und Naturräume. Unsere Gesundheit, Lebensqualität und Existenz darf nicht einseitigen Wirtschaftsinteressen geopfert werden. Wir wollen, dass die Errungenschaften des Natur- und Landschaftsschutzes gewahrt und respektiert werden und der Rainberg nicht durch die geplanten Windkraftanlagen verschandelt wird.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Unterzeichner und Unterstützer der online Petition gegen den geplanten Windpark in Hain,

    mit großer Freude konnten wir vergangene Woche am Dienstag das Ergebnis der Gemeinderatssitzung in Küps aufnehmen, als mit 13:8 Stimmen das "gemeindliche Einvernehmen" für die Errichtung eines Windparks auf dem Rainberg nicht erteilt wurde! Das gesamte Antragsverfahren ist in der Konsequenz an das Landratsamt in Kronach weitergeleitet worden, welche als übergeordnete Instanz festzustellen hat, ob die von den Gemeinderäten und von allen Bürgen eingebrachten Argumente gegen die Erstellung des Windparks greifen.

    Der Kampf gegen die Windräder auf dem Rainberg ist noch nicht gewonnen - allerdings konnte ein erster, bedeutender Teilsieg verbucht werden und die Unterstützer dieser Petition konnten mit Nachdruck auf deren ablehnende Haltung in Bezug auf den geplanten Windpark aufmerksam machen.

    Wie bedanken uns für Eure Unterstützung!

    Viele Grüße

    Carolin Mayer

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    jüngst hatten wir darüber informiert, dass wir die Petition der Gemeinde Küps und dem Landratsamt Kronach haben zukommen lassen. Heute möchten wir nochmal auf eine morgen stattfindenden Veranstaltung zum geplanten Windpark in Hain hinweisen. Die Frankenschau berichtet morgen ab 17 Uhr live von der Situation in Hain. Dabei wird das Fernsehteam des Bayerischen Rundfunk im Schloßhof in Hain erwartet. Neben Landrat Oswald Marr und lokalen Politikern haben sich auch namhafte Politiker der angrenzenden Landkreise angekündigt. Inzwischen regt sich auch Widerstand aus den benachbarten Landkreisen, so soll die Bürgermeisterin einer benachbarten Stadt inzwischen beim Landratsamt Kronach die Einhaltung der 10h-Regelung eingefordert haben.
    In der Sendung werden die Befürworter genauso zu Wort kommen wie die Gegner des Projektes. Nutzen Sie die Gelegenheit um noch einmal mit Nachdruck die ablehnende Haltung gegen den geplanten Windpark zu untermauern.

    Viele Grüße

    Carolin Mayer

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    Zunächst möchten wir uns für Ihre tatkräftige Unterstützung im Rahmen dieser Petition bedanken. Mit Ihrer Unterschrift haben Sie dazu beigetragen, dass wir mit Nachdruck darauf aufmerksam machen, dass wir gegen einen Windpark im Hain sind. Der Gemeinderat von Küps (z. Hd. Herrn Schneider) als auch das Landratsamt in Kronach (Landrat Oswald Mahr) haben gestern die Petition und die Unterschriftenliste auf dem Postwege zugestellt bekommen. Vorab erhielten beide Institutionen die Petition Als auch die Unterschriftenliste auf dem elektronischen Wege via E-Mail.

    Wir hoffen dass diese Petition in der Gemengelage von unterschiedlichsten Aktivitäten gegen den Windpark in Hain den gewünschten Erfolg erzielt.

    Nutzen Sie auch weiterhin jede Möglichkeit, sich öffentlich gegen den Windpark in Hain auszusprechen!

    Viele Grüße

    Carolin Mayer

Pro

Es kann nicht sein, dass nun Regionen, die wirtschaftlich seit Menschengedenken am unteren Ende der Nahrungskette rangiert haben, in denen sich deshalb die Natur erhalten hat, jetzt zu billigen Stellplätzen für Windräder degradiert werden, die eine unbedeutende Menge Energie in Ballungsgebiete liefern. Wer sich mit dem Thema beschäftigt muss zwangsläufig zu der Einsicht gelangen, dass es weder um die Rettung des Weltklimas geht, noch um Energie überhaupt. Nein, es wollen nur ein paar Leute Geld verdienen.

Contra

Zitat aus der Petition: "Wir sind nicht gegen Windenergie, aber ..." Wieder mal wird das St. Florians Prinzip aus der Schublade geholt. Jeder will saubere Energie, aber halt nicht gerade bei sich zu Hause. Mir sind Windräder vor allemal lieber als KKW's sonst irgendwo. Meine Meinung ...