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Bild zur Petition mit dem Thema: Keine Windräder rund um Wildenburg und Mörschieder Burr! Keine Windräder rund um Wildenburg und Mörschieder Burr!
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Ministerinnen Lemke und Höfken, Landrat Schneider
  • Region: Rheinland-Pfalz mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Der Petition wurde entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 10.237 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Keine Windräder rund um Wildenburg und Mörschieder Burr!

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Die Energiewende ist uns wichtig! Doch dürfen wir deshalb 200 m hohe Windräder an diese wunderbaren Naturschutzgebiete stellen? Wir meinen nein.

Es steht viel auf dem Spiel: Ehemals befestigte Keltensiedlung und römisches Bergheiligtum, heute Perlen des Saar-Hunsrück-Steigs – Wahrzeichen unserer Heimat.

Begründung:

Die Landmarken Wildenburg und Mörschieder Burr sind verbunden über einen Höhen-rücken und bilden zusammen ein weithin sichtbares landschaftliches Wahrzeichen. Sowohl Wildenburg und Umgebung, als auch Mörschieder Burr stehen seit Jahrzehnten unter Naturschutz (Gebietsnummern 7134-083 bzw. 7134-076). Der betroffene Wald ist laut Regionalplan im LRPL als regional bedeutsame Vernetzung über das Asbachtal zum Idarwald dargestellt. Entlang des Höhenrückens verlaufen die Fernwanderwege „Sirona“ und „Saar-Hunsrück-Steig“.

Darüber hinaus befindet sich der geplante Standort der Windräder vollständig im Landschaftsschutzgebiet „Hochwald-Idarwald mit Randgebieten“ (Gebietsnummer 07-LSG-7 134-010) und im Naturpark „Saar-Hunsrück“ (Gebietsnummer 07-NTP-071-003) und damit in einem regional und landesweit für die Erholung bedeutsamen Bereich.

Aus vorgenannten Gründen kommt die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe für das „Vorranggebiet Nr. 25 – Mörschied“ im Rahmen ihrer strategischen Umweltprüfung zum Ergebnis, dass „die Eingriffe in das Landschaftsbild in einem bisher wenig vorbelasteten Umfeld und in der Nähe eines für die Erholung wichtigen Kernbereichs deutliche Konflikte beinhalten“. Eine Realisierung sollte deshalb nach Einschätzung der Planungsgemeinschaft nur erfolgen, „wenn für diesen Standort eine ausreichend gewichtige Begründung vorliegt“.

Landesregierung und Gemeinderat wollen sich über die schwerwiegenden Bedenken hinwegsetzen. Die Landesregierung beabsichtigt acht Räder im Staatsforst zu platzieren und der Gemeinderat Mörschied möchte die Gelegenheit nutzen und direkt im Anschluss zwei eigene Räder aufstellen. Die geforderte ausreichend gewichtige Begründung bleiben beide Investoren schuldig. Vorgetragene Einwände und Bedenken werden pauschal mit dem Hinweis auf die Wichtigkeit der Energiewende beantwortet.

Wir meinen, das ist nicht gut genug. Bei aller Wichtigkeit der Energiewende muss weiterhin ein öffentlicher Abwägungsdiskurs geführt werden können. Im Fall des Höhenrückens von der Wildenburg zur Mörschieder Burr führt dieser Diskurs unseres Erachtens zum Ergebnis, dass an dieser außerordentlichen Stelle eine Windkraftnutzung kontraproduktiv wäre.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Mörschied, 05.09.2013 (aktiv bis 04.03.2014)


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Debatte zur Petition

PRO: Was gäbe ich drum, nicht der hochgehaltene landschaftsgleichgültige, wenn nicht gar -missachtende Zweck wäre Maßgabe der Planung, sondern die Liebe zur Landschaft wäre es. Die Altvorderen haben am Beginn der Industrie ausgesprochen schöne, eingebettete ...

PRO: Tourismus hin- oder her, doch ich will als eingefleischter Hunsrücker keine dummen Windräder in meinem schönen Wald haben! Ich gehe jeden Sonntag im Wald rund um die Wildenburg und die Mörschieder Burr laufen und genieße immer wieder die Aussicht und ...

CONTRA: Öko Stom ja, aber nicht vor meiner Haustür. Super leute da soll die Aussicht wichtiger sein als Nachhaltige und saubere Energie? Die die das unterzeichnen sollten per Gesetz 1 Jahr ohne Strom leben müssen!

CONTRA: Lieber ein Atomkraftwerk, dass einen unsichtbar vergiftet, als ein Windrad, welches vor sich hinsummt? Ich verstehe solche Menschen nicht!

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Petitionsverlauf


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