Region:
Environment

Keine Windräder zwischen Lüdersen, Hiddestorf, Pattensen und Hüpede! Nein zum RROP 2016!

Petitioner not public
Petition is directed to
Regionspräsident Hauke Jagau
1.036 Supporters
Expired processing period
  1. Launched 2016
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

Wir fordern von der Region Hannover die Rücknahme des im Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms 2016 zusätzlich ausgewiesenen Vorranggebietes Windenergienutzung zwischen Lüdersen, Hiddestorf, Pattensen und Hüpede. Durch die Umsetzung dieses Entwurfs könnten in dem Gebiet 22 oder mehr Windkraftanlagen mit einer Höhe von 200 m aufgestellt werden. Die Anlagen würden die Häuser Lüdersens mindestens um 130 m überragen. Die Windkraftanlagen würden in einem Mindestabstand von 800 m zu bebauter Fläche errichtet werden. Ein Naherholungsgebiet würde zerstört, die Gesundheit und der Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen sind in Gefahr!

Reason

  1. Mit der Neuausweisung entsteht mit 409 Hektar das größte Industriegebiet der Region Hannover. Besonders die Ortschaften Lüdersen, Hiddestorf, Pattensen und Hüpede und deren Anwohner werden durch einen riesigen Windpark belastet. In einem solchen Gebiet würden Windräder das aktuelle Landschaftsbild nachhaltig zerstören und die Anwohner übermäßig stark belasten. Der Blick von Lüdersen und der Blick auf Lüdersen gehören zu den Highlights der Region. Ganz Hannover und bei gutem Wetter der Brocken sind mit bloßem Auge zu sehen. Dieser Blick wäre in Zukunft durch Windräder verstellt.

  2. Die Diakonie Himmelsthür beherbergt in Lüdersen 76 geistig und körperlich mehrfach behinderte Menschen. Die Hannoverschen Werkstätten beherbergen und beschäftigen ebenfalls in Lüdersen Menschen mit Autismus. Diese Menschen würden in besonderem Maße unter der massiven Anzahl an Windrädern sowie den stressauslösenden Faktoren leiden.

  3. Diese historisch und archäologisch bedeutsame (aktuelle Funde in Hiddestorf!) sowie für die Naherholung äußerst wichtige Kulturlandschaft würde durch den Bau der Windräder endgültig zerstört werden.

  4. Der von den Windkraftanlagen erzeugte (Infra-)Schall trifft in Lüdersen aufgrund der Hanglage des Ortes schräg auf die Wohnbebauung, was zur Verdichtung der Schallwellen und somit Intensivierung des gesundheitlich ohnehin belastenden Schalldrucks führt. Schlagschatten würden zu bestimmten Tageszeiten alle Lüderser und Hiddestorfer Häuser betreffen, die Sicht auf das Gebiet haben, wegen der Höhe und der Nähe der Anlagen sind zum Teil auch Häuser ohne direkte Sicht auf die Feldmark betroffen.

  5. Die Auswirkungen auf geschützte Vogelarten (Rotmilan, Fledermaus, Uhu) und Zugvögel (Zusammentreffen bzw. Auffächerung der verschiedenen Flugrouten durch Deisterpforte, Leinetal und westlich des Deisters gerade im geplanten Vorranggebiet) sind vollkommen ungeklärt. Eigentlich hat sich die Region den Schutz von Flora und Fauna auf die Fahnen geschrieben, trotzdem werden wirtschaftliche Interessen anscheinend höher priorisiert.

  6. Für den Bau und die spätere Wartung der Windkraftanlagen müssen schwere Lkw und Baufahrzeuge die Anlagen erreichen. Dazu werden Straßen mit Mineralgemisch geschüttet, die diese Fahrzeuge tragen müssen. Auch um die Anlagen herum wird Natur mit Mineralgemisch überschüttet. Dies alles versiegelt unglaublich viel von der dort noch intakten Landschaft und vertreibt nachhaltig einen Großteil der Tierwelt. Hinzu kommt, dass die Windräder wegen ihrer Höhe entsprechend massive Fundamente benötigen, die das Grundwasser beeinflussen.

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News

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 24 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition davon aus, dass die Bearbeitungsfrist des zuständigen Ausschusses bzw. des Empfängers abgelaufen ist.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    unser Verein wird nun im Vereinsregister geführt und wir benötigen weiterhin Unterstützung, um den Bau der riesigen Windräder (235 m Gesamthöhe) in einer völlig ungeeigneten Lage zu verhindern.

    Wer uns durch seine Mitgliedschaft unterstützen will, fülle bitte das anhängende Formular aus und sende es an kontakt@gegenwind-luedersen.de

    Wer uns mit einer Spende unterstützen will, überweise bitte den Betrag auf unser Vereinskonto:
    Gegenwind Lüdersen e.V.
    IBAN DE50251933311113309000
    BIC GENODEF1PAT

    Für beide Unterstützungsarten können wir Spendenbescheinigungen zustellen, mit denen die Spende steuerlich abgesetzt werden kann. Hierfür benötigen wir bei der Spende im Verwendungszweck eine Emailadresse und... further

  • Hallo Unterstützerinnen und Unterstützer,

    das Raumordnungsprogramm RROP 2016 wurde zwar von der Regionsversammlung beschlossen, es ist aber noch nicht rechtskräftig, da noch das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser eine Überprüfung durchführen muss. Außerdem haben die Kommunen das Recht, über ein Normenkontrollverfahren die Vorgehensweise der Region überprüfen zu lassen. Wir werden hier als Verein unterstützen, wo wir nur können, sei es durch eigene Aktivitäten, sei es durch das Einschalten kompetenter Juristen. Immerhin sollen im Vorranggebiet vor Lüdersen Windräder in großer Zahl errichtet werden, die deutlich größer sind (Gesamthöhe: 232 m) als diejenigen, die die Region Hannover bei ihrer Planung genannt hat. Die kommenden Schritte... further

vor den Kommunalwahlen sollten sich die Wähler schon sehr genau ihre Kanditaten ansehen und auch ansprechen,denn unter denen finden sich potentzielle Absahner an diesem Wahnsinn.Komisch, daß keine Partei in ihrem Wahlprogramm sich diesem Thema widmet.Letztendlich wird im RAT der jeweiligen Kommune entschieden, welchen Flächen ausgewiesen werden.

Irgendwo muss der Strom ja her kommen, wenn man keine dreckigen Atom- und Kohlekraftwerke mehr haben möchte. Windparks sind schön und sorgen für Unahbhängigkeit von fosrsilen Brennstoffen, sie erzeugen preiswerten, sauberen Strom. Bei Wahrung der Mindestabstände gibt es keine Probleme für Anwohner

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