In Deutschland werden in vielen Nahrungsmitteln noch immer Fleischprodukte wie Schwein verarbeitet, ohne das dies als Zutaten auf den Nahrungsmitteln genannt werden. Auch muss den Verbrauchern mitgeteilt werden, wenn die Produkte mit tierischen Produkten wie z.B Gelatine geklärt worden sind, wie z.B bei Fruchtsäften. Begriffe wie ''vegetarisch'' oder ''vegan'' müssen genauer bestimmt werden: vegetarisch: ohne Zusatz von tierischen Produkten. Ei und Milchprodukte sind erlaubt. vegan: ohne Zusatz von tierischen Produkten einschließlich Ei und Milchprodukten. Ein Label, wie z.B das V-Label könnten da Abhilfe schaffen.

Begründung

Es ist wichtig für uns Verbraucher zu wissen, was in unseren Lebensmitteln vorhanden ist und womit sie ggf. in Berührung kamen, wie beispielsweise Fruchtsäfte, die mit Gelatine geklärt werden. Besonders für Vegetarier, Veganer und für Leute die auf die Qualität und Inhalte ihrer Lebensmittel achten, aber auch für Anhänger religöser Gemeinschaften, in denen besondere Fleischsorten verboten sind, beispielsweise das Verzehren vom Schwein für Muslime und Juden, ist es wichtig explizit zu wissen, was in ihren Lebensmitteln vorhanden ist. Deshalb muss die Regierung, insbesondere der Minister für Ernährung und die Ministerin für Verbraucherschutz, an dieser Situation etwas ändern. Helfen Sie mit. Schauen Sie sich auch unseren Blog an. Sie finden ihn entweder beim hinunter scrollen oder hier: www.openpetition.de/petition/blog/kennzeichnung-ausschreibung-von-fleisch-in-lebensmitteln

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Abdul-Rahman Itani aus Dortmund
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  • Viele sehen das hier als Hetze an, doch das soll es gar nicht sein. Wir wollen lediglich für unsere Rechte kämpfen - friedlich! Wir sind Anhänger verschiedener Religionen - ganz oben mit dabei Juden und Muslime. Doch das ist nicht genug, denn auch Vegetarier, Veganer und alle, die gerne Wissen was sie essen gehören zu uns. Ja, es klingt kitschig, doch es ist die Wahrheit: nur zusammen können wir etwas erreichen! Deshalb bitten wir Euch: teilt und verbreitet diese Petition was das Zeug hält! Ihr könnt auch gerne handschriftliche Unterschriften sammeln. Näheres unter meiner Email Adresse: abdul-rahman.itani@hotmail.de

    Vielen Dank für die Unterstützung.

  • am 21.02.2014

    Die Bundesregierung sieht „keine Veranlassung“ für eine klare Kennzeichnung tierischer Bestandteile in Lebensmitteln. Das geht aus einer Stellungnahme des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft an den Bundesrat hervor (Bundesrats-Drucksache 5/14). Darin argumentiert die Bundesregierung jedoch mit Falschaussagen gegenüber der Länderkammer, wie foodwatch heute kritisierte.

    Die Bundesregierung schreibt, Verbraucher hätten „bereits nach geltendem Recht die Möglichkeit, sich anhand von Verkehrsbezeichnung und Zutatenverzeichnis über die Zutaten eines Lebensmittels und somit auch über Inhaltsstoffe tierischer Herkunft zu informieren.“ Genau dies ist falsch, denn auf der Zutatenliste muss in vielen Fällen gerade nicht angegeben werden, ob Tierprodukte oder Tierbestandteile enthalten sind:

    Aromastoffe, die z.B. Bestandteile von Schwein, Rind, Fisch oder Geflügel enthalten können und beispielsweise in Kartoffelchips eingesetzt werden
    Zusatzstoffe tierischen Ursprungs, z.B. Farbstoffe
    Trägerstoffe von Vitaminen, z.B. Gelatine
    85.000 Verbraucher fordern klare Kennzeichnung
    Auch der Einsatz von technischen Hilfsstoffen tierischen Ursprungs in der Produktion – zum Beispiel Auszüge aus Schweineborsten als Mehlbehandlungsmittel (L-Cystein) – muss nicht deklariert werden. Wer Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs meiden möchte, kann das, anders als die Bundesregierung behauptet, weder anhand der Verkehrsbezeichnung noch anhand der Zutatenliste tun. Eine foodwatch-E-Mail-Aktion an die Bundesregierung für eine bessere Kennzeichnung haben unter www.foodwatch.de/aktion-verstecktetiere bislang rund 85.000 Bürger unterzeichnet.

    foodwatch meint: Die Falschaussage der Bundesregierung ist wirklich ein starkes Stück. Statt die von vielen Verbrauchern gewünschte Transparenz zu schaffen, täuscht ein Verfassungsorgan das andere und stellt die geltende Rechtslage falsch dar. Wer so dreist das Problem der versteckten tierischen Bestandteile leugnet, hat weder Respekt vor den Wünschen abertausender Verbraucher noch vor dem Verfassungsorgan Bundesrat.


    foodwatch fordert, nicht nur die Begriffe „vegan“ und „vegetarisch“ endlich gesetzlich zu definieren, sondern auch eine verpflichtende Kennzeichnung aller Inhalts- und Hilfsstoffe tierischen Ursprungs einzuführen. Begriffsdefinitionen sind überfällig, aber sie allein schützen nicht vor Irreführung. Nur wenn alle Zutaten, Zusätze und Hilfsstoffe tierischen Ursprungs angegeben werden müssen, hat jeder Verbraucher die Hoheit über seine eigenen Kaufentscheidungen.

    Bundesernährungsministerium verweigert sich einer Regelung
    Hintergrund: In einer Initiative hatte der Bundesrat die Bundesregierung am 20. September 2013 aufgefordert, sich bei der EU-Kommission für eine gesetzliche Definition der Begriffe „vegetarisch“ und „vegan“ einzusetzen. Da allgemein erwartet wird, dass sich die Kommission dieses Themas in den nächsten Monaten nicht annehmen wird, forderte die Länderkammer die Bundesregierung auf, Möglichkeiten für eine nationale Regelung zu prüfen und die EU-Kommission zu einer zeitnahen EU-weiten Regelung zu drängen. Beides lehnt das Bundesernährungsministerium in seiner Stellungnahme ab.

    22.01.2014
    Quelle: Foodwatch

Pro

Es ist wichtig zu wissen, was man zu sich nimmt. Nicht immer muss man dazu religiös verankert, vegan oder vegetarisch Leben.

Contra

Einfach frische Lebensmittel kaufen und selber kochen. Schmeckt besser und man weiß was drin ist. Abgepackte "Lebensmittel" der Lebensmittelindustrie und der Anspruch, sich vegan oder vegetarisch zu ernähren, will mir nicht recht zusammen passen. Es wird nicht möglich sein, alles nachzuprüfen, was die zusammenpanschen.