Kostenloses Mittagessen in Kitas und Schulen im Landkreis Nordsachsen – Entlastung trotz steigender

Petition richtet sich an
Landrat Kai Emanuel

165 Unterschriften

7 %
127 von 1.800 für Quorum in Nordsachsen Nordsachsen

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  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Landrat Kai Emanuel

Familien im Landkreis Nordsachsen werden zunehmend finanziell überfordert. Steigende Elternbeiträge in Kitas und Horten, höhere Kosten für das Mittagessen sowie massiv gestiegene Lebenshaltungskosten treffen insbesondere Familien mit kleinen und schulpflichtigen Kindern.

Die bestehende Sozialstaffelung versagt in der Praxis: Wer nur geringfügig über den Einkommensgrenzen liegt, erhält keinerlei Unterstützung. Dieses System bestraft Erwerbstätigkeit und lässt tausende Familien unverschuldet durch das Raster fallen.

Während Bildung politisch immer wieder als Schlüssel zur Zukunft bezeichnet wird, werden zentrale Voraussetzungen dafür – wie eine gesunde tägliche Mahlzeit – weiter privatisiert und auf Eltern abgewälzt. Das ist sozial ungerecht und widerspricht dem Anspruch auf Chancengleichheit.

Ein einkommensunabhängiges, kostenfreies Mittagessen ist kein Luxusprojekt, sondern eine kommunale Investition in Bildung, Gesundheit und soziale Stabilität. Andere Kommunen zeigen bereits, dass entsprechende Modelle umsetzbar sind.

Wir erwarten vom Landkreis Nordsachsen und der Großen Kreisstadt Eilenburg:

• eine klare politische Priorität für Familienentlastung
• den Mut, bestehende Strukturen zu überdenken
• konkrete Schritte zur Einführung eines kostenfreien Mittagessens sowie Entlastung der Eltern

Kinder dürfen nicht zum Sparfaktor kommunaler Haushalte werden.

Begründung

Ein kostenfreies Mittagessen in Kitas und Schulen ist aus mehreren Gründen dringend notwendig:

Soziale Gerechtigkeit:
Kinder können nichts für die finanzielle Situation ihrer Eltern. Trotzdem entscheidet diese aktuell darüber, ob ein gesundes Mittagessen problemlos möglich ist oder zur Belastung wird.

Entlastung trotz steigender Elternbeiträge:
Wenn Kita- und Hortbeiträge steigen, darf die zusätzliche Belastung nicht weiter auf Familien abgewälzt werden. Ein kostenfreies Mittagessen wirkt sofort und unbürokratisch.

Bildungschancen:
Hungrige Kinder können sich schlechter konzentrieren, lernen schlechter und werden langfristig benachteiligt. Bildung beginnt nicht erst im Klassenzimmer, sondern auch am Mittagstisch.

Weniger Bürokratie, weniger Stigmatisierung:
Ein einkommensunabhängiges Angebot spart Verwaltungsaufwand und verhindert, dass Kinder aufgrund von Anträgen oder Zuschüssen ausgegrenzt werden.

Investition in die Zukunft:
Jeder Euro, der heute in gesunde Ernährung und gleiche Chancen investiert wird, spart langfristig Kosten im Gesundheits- und Sozialbereich.

Kinder sind keine Haushaltsposition – sie sind unsere Zukunft.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jonas Hickmann, Eilenburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.12.2025
Sammlung endet: 17.06.2026
Region: Nordsachsen
Kategorie: Bildung

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Noch kein PRO Argument.

Familien, Alleinerziehende, etc. werden finanziell in Nöte gebracht! Meine Meinung ist, wer Kinder in diese Welt setzen kann, kann auch vollkommen alleine und selbstständig für deren Erziehung, Bildung, Verpflegung aufkommen. Der Staat sollte alle Hilfen, Subventionen, Förderrungen für Kitas, Schulen, etc. einstellen. Nach dem Motto von August Hayek der Österreichische Ökonom und Soziologe. Privatisierung und Selbstfinanzierung der jeweiligen Eltern.

Warum Menschen unterschreiben

Damit jedes Kind eine warme Mahlzeit am Tag hat.

Weil es stimmt. Man verdient gerade so „zu viel“ dass man ohne staatliche Unterstützung das Gefühl hat dafür bestraft zu werden arbeiten zu gehen. Man fällt durchs Raster

Ich habe selbst ein Kind im Grundschulalter.

Dunkel

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