Region: Ansbach
Traffic & transportation

Kreisverkehr statt Ampel - Mehr Sicherheit auf der Staatsstraße 2223

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Petitionsausschuss des bayrischen Landtags
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Der Kreuzungsbereich der Staatsstraße 2223 und der Staatsstraße 2412 in unserem Gemeindegebiet ist in den vergangenen Jahren zum Unfallschwerpunkt geworden.

Zahlreiche Verkehrsunfälle mit gravierender Schwere der Unfälle bis hin zu getöteten Verkehrsteilnehmern mussten hier verzeichnet werden. Seitens des Staatlichen Bauamtes Ansbach wird nun eine Lichtsignalanlage geplant.

Dies stößt jedoch auf Unverständnis der Bevölkerung bis hin zur absoluten Ablehnung einer Ampel.

Die Forderung nach einem Kreisverkehr mit entsprechend sicherer Unterführung für Fußgänger und Radfahrer zeigt sich hier in der Bevölkerung als zielführend.

Die Staatsregierung möge ihre Entscheidung zur Ampellösung erneut überdenken und den Argumenten für einen Kreisverkehr Glauben schenken.

Reason

Die Planung einer Ampelanlage läuft bereits, die Umsetzung steht kurz bevor - Jetzt handeln.

Warum soll ein Kreisverkehr statt einer Ampel umgesetzt werden?

Erstens: An benannter Kreuzung treffen zwei gleichwertige Straßen (jeweils Staatsstraßen) aufeinander. Somit ist nicht davon auszugehen, dass eine der beiden Straßen als wichtiger anzusehen ist als die andere.

Zweitens: Es ist ökologisch nicht sinnvoll, innerhalb von 2,5 Kilometern nun die dritte Lichtsignalanlage zu errichten. Die erste befindet sich im Kreuzungsbereich St2223/Sachsen b. Ansbach Hauptstraße/Ortsverbindungsstraße Rutzendorf. Die zweite östlich der ersten im Kreuzungsbereich St2223/Kreisstraße Gemarkung Volkersdorf/AN12. Der Verkehrsstrom, der auf der Hauptachse (Wortlaut StBA Ansbach) läuft, würde durch eine weitere Ampelanlage zum dritten mal gestoppt werden. Das Abbremsen und Beschleunigen produziert unnötige Umwelt- und Lärmbelästigung.

Drittens: Aus Sicht des Flächenverbrauchs kann das Argument, ein Kreisverkehr würde wesentlich mehr Fläche verschlingen, nicht bestätigt werden. Der bisherige Durchmesser der Kreuzung liegt bei ca. 37 Metern. Für einen Kreisverkehr würden 40 Meter benötigt (n. Aussage StBA Ansbach).

Viertens: Ein Kreisverkehr ist bezüglich der Unterhaltskosten deutlich erschwinglicher als eine Ampelanlage. Hier fallen meist nur Pflegearbeiten an, im Gegensatz zu einer Lichtsignalanlage, die regelmäßig gewartet werden muss.

Fünftens und wohl das wichtigste Argument: Ein Kreisverkehr ist deutlich sicherer, als es eine Ampel sein kann.

Es besteht bei einem Kreisverkehr nicht die Gefahr, dass der Verkehrsteilnehmer das Lichtsignal übersehen kann (Blendwirkung bei tiefem Sonnenstand).

Die Einfahrtsgeschwindigkeit wird über den Kreisel deutlich reduziert.

Grundsätzlich kommt ein anderer Verkehrsteilnehmer nur aus einer Richtung, wohingegen bei einer regulären Kreuzung die anderen Fahrzeuge aus drei Richtungen kommen können. Eine Richtung erhöht somit automatisch die Sicherheit.

Wenn unsere Schulkinder von Herpersdorf kommend in die Lichtenauer Schule fahren möchten, müssen sie grundsätzlich über die Kreuzung. Auch bei der geplanten Ampel werden sie über die Kreuzung gehen müssen. Das Ziel muss hier die Sicherheit für die Fußgänger und Radfahrer sein, die bestenfalls mittels Tunnel unter der Staatsstraße 2223 hindurch gefahrenfrei die Kreuzung queren können. Gerade der vieldiskutierte Umstieg auf das Fahrrad wird zu einem Umdenken in der Bevölkerung führen. Es werden sicherlich mehr Radler die Nord-Süd-Achse von Lichtenau nach Wicklesgreuth im ÖPNV benutzen. Und diese möchten ebenfalls sicher zu Hause oder am Arbeitsplatz ankommen.

Thank you for your support, Markus Nehmer from Lichtenau
Question to the initiator

News

Bei uns wurden gefährliche Kreuzungen (auch mit tödlichen Unfällen) durch einen Kreisel entschärft. Erleichtert linksabbiegen auf stark befahrene Hauptstrassen, weil man niemandem mehr in den Weg kommt und das Risiko, andere Fahrzeuge zu übersehen minimal ist. Ampeln verursachen Staus und verstopfte Kreuzungen.

No CONTRA argument yet.

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