Region: Germany
Welfare

Kurzarbeitergeld: 100 % des durchschnittlichen Nettolohns vom Vorjahr

Petition is directed to
Deutschen Bundestag Petitionsausschuss
40 Supporters 40 in Germany
0% from 50.000 for quorum
  1. Launched 03/04/2020
  2. Collection yet 6 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Ich beantrage hiermit, das Kurzarbeitergeld während der Corona-Pandemie auf 100 % des Vorjahresnettoverdienstes anzuheben. Damit soll es allen arbeitenden Mitbürgern ermöglicht werden, wenigstens finanziell "am Leben zu bleiben". Diese Regelung soll außerdem begrenzt werden auf die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung. Damit soll erreicht werden, dass die Förderung nicht von Personen missbraucht wird, die auf diese Regelung nicht angewiesen sind.

Reason

Menschen, die mit Ihrem jetzigen Nettoeinkommen gerade so über die Runden kommen, reicht das Kurzarbeitergeld in der jetzigen Form bei weitem nicht aus und ist eine Existenzbedrohung. Das Kurzarbeitergeld wird bei weitem nicht für Miete, Strom, Lebensmittel, Kleidung, Treibstoff- und Kfz-Kosten usw. reichen – das ist bereits jetzt absehbar.

Deshalb schlage ich vor: Das Kurzarbeitergeld während der Corona-Krise soll auf 100 % des durchschnittlichen Nettolohns eines Arbeitnehmers vom Vorjahr aufgestockt werden. Das Kurzarbeitergeld soll folgendermaßen berechnet werden:

Beispiel: Ein Mitarbeiter hat im April 2019 2.300 EUR netto verdient. Dieser Mitarbeiter soll im April 2020 auch 2.300 netto verdienen. Wenn dieser Mitarbeiter wegen Corona und weniger Arbeit nur 1.500 EUR netto verdienen würde, dann soll er 800 EUR Kurzarbeitergeld erhalten.

Begründung: Der Mitarbeiter soll seine Miete, Strom, Lebensmittel, Kleidung, Treibstoff- und Kfz-Kosten weiterhin bezahlen können, wie bisher. Der Mitarbeiter soll nicht nach 3 Monaten beim Mieter, beim Stromanbieter oder sonst wo von einem Schuldenberg erdrückt werden. Es kann und darf nicht sein, dass uns Corona zu Sozialfällen macht.

Thank you for your support, Oskar Buchner from Otzing
Question to the initiator

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Not yet a PRO argument.

Personen, die von ihrem Einkommen (Gehalt/Kurzarbeitergeld etc.) nicht leben können, haben die Möglichkeit bei Bedarf Leistungen beim Jobcenter zu beantragen. Die dort berücksichtigten Bedarfe sind natürlich gedeckelt - im wesentlichen auf die festgelegten Regelbedarfe plus Miete. Im Beispiel aus der Beschreibung dürfte kein Bedarf mehr bestehen. Ich schlage vor mal folgendes zu überdenken: es gibt ca. 45 Mil Erwerbstätige. Davon über 33 Mil. sozialversicherungspflichtig. Wie viele von denen sollen bis zum Wunschgehalt subventioniert werden können? Wie wäre es mit Erspartem nutzen? :)

Why people sign

  • Mirko Caspary Wuppertal

    on 25 Apr 2020

    ja und das sofort.

  • Not public Kornwestheim

    on 23 Apr 2020

    Für die Familien!

  • on 15 Apr 2020

    Ein muss vorallen bei leute die aufgrund von Betreuung zuhause sein müssen.

  • Not public Memmingen

    on 10 Apr 2020

    Weil wir finanzielle Not haben auf Grund der Coronaverordnung u der damit einhergehenden Kurzarbeit!

  • Not public Memmingen

    on 10 Apr 2020

    Durch die coronasituation bin ich nun selber in Kurzarbeit und muss mit meiner Verlobten nun schauen wie man über die Runden kommt. Was mich am meisten ärgert ist, das die Regierung den großen Unternehmen hilfspakete zusichert und bei den Arbeitnehmern alles so bleibt und sich kein mensch in der Politik dafür interessiert. Was nützen mietpausen, wenn sie später zurückgezahlt werden müssen. Wie soll man wenn die coronazeit rum ist mit dem alten Gehalt auf einmal 2 mieten gleichzeitig zahlen? Ich würde es wichtiger finden, wenn wir Regierung entweder finanziell unterstützt wie ihr es fordert, oder wenigstens die mieten für die coronazeit erlassen werden. Ich hoffe die Petition gelingt.

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