Hunderttausende deutsche Berufstätige fahren jeden Tag viele Kilometer zur Arbeit, obwohl dies aufgrund ihrer Tätigkeit nicht unbedingt notwendig ist. Dies führt zu überflüssigem Verkehrsaufkommen mit entsprechender CO2- bzw. Stickoxid-Belastung der Umwelt, zu überflüssigen Zeitabstimmungsproblemen im familiären Umfeld (Vereinbarkeit Familie und Beruf), zu vermeidbaren Risiken im Berufsverkehr, zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch weniger Regenerationsphasen (weniger Schlaf) und fördert Zentralisierungstendenzen bei Ballungsräumen (Schwächung der Infrastruktur im ländlichen Raum durch die 10-stündige Abwesenheit von Kundenpotential). Dies könnte geändert werden, wenn wir analog zu den Niederlanden auch in Deutschland ein Recht auf Heimarbeit oder Telearbeit einführen.

Begründung

Insbesondere in Anbetracht der Diskussion um den immer höher werdenden CO2-Ausstoß, ist es doch das naheliegendste, den Ausstoß von CO2 zu vermeiden, anstatt nur zu verringern. Dies würde durch den Ausbau der Heimarbeit mit sehr geringem Aufwand erzielt werden können. Die Belastung der persönlichen Situation würde durch das Entfallen der Fahrzeiten und der persönlichen Anwesenheit vor Ort im Betreuungsfall (Kinder, pflegebedürftige Angehörige) zudem erheblich reduziert werden. Zugleich entsteht durch den Wegfall der Fahrkosten ein erhebliches Sparpotenzial für den Beschäftigten, das ggf. in die Wirtschaft vor Ort fließen und dadurch die lokale Infrastruktur stärken könnte. Die positiven Effekte für ihn und sein Umfeld sind enorm. Durch die Einbeziehung und Anerkennung seiner Lebenssituation steigt seine Identifikation mit seinem Arbeitgeber. Es wäre für alle Seiten eine positive Veränderung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Roland Ehrlich aus Dießen am Ammersee
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