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Bild zur Petition mit dem Thema: LRS/LRSR/Legasthenie/Dyskalkulie LRS/LRSR/Legasthenie/Dyskalkulie
  • Von: Jürgen Lemke mehr
  • An: Landtag
  • Region: Brandenburg mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 334 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

LRS/LRSR/Legasthenie/Dyskalkulie

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Land Brandenburg Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Herrn Minister Baaske Heinrich-Mann- Allee 107 14473 Potsdam

Brandenburg (Deutschland), Du mein Bildungswesen

Sehr geehrter Herr Minister, „Blaulicht in Deutschland“ bei der Polizei, Alarmglocken im Bildungswesen. Dies nicht erst seit 2016. Auch das Bildungswesen ist geprägt von der Parteidisziplin und nicht von der Chancengleichheit für alle. Dies betrifft insbesondere Kinder, welche ein Anrecht haben Schreiben, Lesen und Rechnen in der Schule zu erlernen.
Ist es nicht beschämend, dass wir alleine in Deutschland ca. 8 Millionen Analphabeten haben; an die nur im September gedacht wird, um eventuelle zertifizierte Lehrprogramme aus dem Ärmel zu präsentieren? (ca. 250 000 Analphabeten davon in Brandenburg). Soll die Bevölkerung bewusst verdummt werden, weil keine Hilfe und Möglichkeit gefunden wird, dieser Schicht bereits in der Schule Hilfe anzubieten? Ursachen dafür sind u.a. Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche, Legasthenie und Dyskalkulie. Die Ausrichtung der 16 Staaten Bildungspolitik, inklusive Brandenburg, ist hierzu eindeutig; A u s s i t z e n! Schulamt, Schulpsychologen, Schuldirektoren tun ein Übriges zu diesem Thema, da es zusätzlichen Zeitaufwand bedeutet. Wer möchte aber auch von den Entscheidungsträgern seinen Finger erheben und wohl möglich seinen Job in Frage stellen? Dazu kommen nicht „aufgeklärte“ Eltern. Zudem steht in der Regel nach sechs Jahren ein Schulwechsel für ein Kind an. So wird dieser Zeitraum überbrückt. (Aussitzen). Danach kommen neue Kinder und neue Eltern. In diesem Wissen, handelt die Landesregierung. Diesem Treiben kann nicht weiter tatenlos zu gesehen werden. Seit über drei Jahren versuche ich, auch mit betroffenen Eltern, zu diesem Thema bei der Landesregierung in Brandenburg, u.a. über Petitionen Gehör zu finden, um Schüler/-innen eine entsprechende Hilfe zu ermöglichen. Geliefert werden, Ausflüchte und fadenscheinige Erklärungen. Seit Mai 2015, inklusive Ergänzung vom Oktober 2015 liegt beim Petitionsausschuss die Petition 388/6 zu diesem Thema vor. Unbeantwortet. Zur Wahrheit, dass kein Geld, kein Konzept, kein Fachpersonal, außer eine lückenhafte Verwaltungsvorschrift (die dieses Jahr sogar ausläuft) vorhanden ist, wird geschwiegen. U. a. ist in der noch gültigen VV zu lesen, 2. Grundsätze (3) „….über Art Umfang und Dauer dieser Unterstützung trifft die Klassenkonferenz oder… Im Rahmen der personellen und sachlichen Voraussetzungen.“ Angesichts des personellen Notstandes wird hiermit per Verwaltungsvorschrift festgeschrieben, dass die Hilfe für legasthene und dyskalkulische Schüler/innen unter den gegenwärtigen Umständen nicht erfolgen muss. Es ist beängstigend, wenn nur eine Stunde für die Hilfe von LRS/ LRSR Kindern in der Schule zur Verfügung steht (ohne Garantieanspruch) oder Hilfe im Unterricht nicht gewährt werden kann, weil der Fachlehrer auf Grund seiner Ausbildung zu diesem Thema nichts gehört hat oder er überfordert ist, dass er sich mehr um den Rest der Schüler kümmern muss. Die Nichteinordnung von LRS/LRSR in den sonderpädagogischen Bedarf ist hier von Bedeutung. (Anmerkung: Die Kinder sind nicht faul)

Nur das Vorwort zur derzeitigen geltenden Verwaltungsvorschrift ist hierbei von besonderen Interesse. ..“nur ein frühzeitiges Erkennen, bietet Erfolgsaussichten…“ Tatsächlich, ein frühzeitiges Erkennen (bereits in der 2.Klasse) von Legasthenie/ Dyskalkulie, LRS/ LRSR und den Kindern sofortige Hilfe anbieten, so wie Eltern zu diesem Thema sensibilisieren, das ist die Forderung an des Bildungswesen. Unsere Kinder müssen es einfach wert sein, dass ihnen in der Schule geholfen wird. Möglich ist dies u.a. auch über die Zusammenfassung von Kindern für ein Jahr in einer Klasse. Hier werden sie gefördert und anschließend wieder in den Klassenverband zurückgeführt. Praktiziert wurde dies bereits; jedoch aus Mangel an Geld und Fachpersonal abgeschafft. An den simpelsten Dingen scheitert unsere Bildungspolitik in Deutschland und somit auch in Brandenburg. Die Gemeinde Stahnsdorf im Landkreis Potsdam- Mittelmark zieht die Reißleine und greift zur Selbsthilfe. Im Zuge eines Projektes werden ab März bis zu den Sommerferien, Kinder von der Uni Potsdam zu diesem Thema betreut. Es geht um 80 betroffene Kinder von 800 !!! (10%, nicht 3-5%!) Beschämend für alle verantwortlichen Stellen; angefangen beim Schulamt des Landkreises Potsdam- Mittelmark und den Verantwortungsträgern in der Landesregierung.

Begründung:

An die Leser und Unterstützer gerichtet: Es reicht! Das sind keine Nörgeleien, die hier zu Papier gebracht wurden, sondern Tatsachen. Unterstützen Sie und helfen Sie uns, mit Ihrer Bekundung. Es geht um Ihr Kind, es geht bei den Fachlehrern um ihre Schüler/ -innen, denen die Förderung, Hilfe und Unterstützung verwehrt wird. Es geht auch um die Eltern, die an den bürokratischen Hürden in den letzten Jahren verzweifelt sind und letztendlich resigniert haben. Es geht um Chancengleichheit für jedes Kind und nicht um die Lösung nur mit einem „dicken“ Portemonnaie der Eltern.
Unterschreiben Sie bitte diese „Offene Petition“. Rückfragen zu diesem Thema können Sie an Jürgen Lemke Telefon 0332023 20237 stellen.

An den Minister gerichtet: Sehr geehrter Herr Minister, präsentieren Sie eine Verwaltungsvorschrift, die an den Bedürfnissen der betroffenen Kinder ausgerichtet ist und geben Sie ihnen endlich die notwendige Chancengleichheit, um Lesen, Rechnen und Schreiben zu erlernen.

Jürgen Lemke Verfasser der Petition

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Kleinmachnow, 16.02.2016 (aktiv bis 15.05.2016)


Neuigkeiten

Sehr geehrte Unterstützer, nein ich habe noch nicht auf gegeben. Ich bin weiterhin am Ball. Kleine, winzige Schritte. Nachdem ich mehr als angetan war, als ich eine Abgeordnete aus dem Bildungsausschuss in Brandenburg gefunden hatte, die sich sehr interessiert ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Die Diskussion um die Unterstützung von Schülern mit einer Diskalkulie oder Legasthenie ist gerade zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig, denn die derzeit gültige "sehr schwammig formulierte" Verwaltungsvorschrift, die in den Schulen nicht gelebt werden kann, ...

PRO: Warum erhalten legasthene Kinder nicht einen sonderpädagogischen Förderstatus? Die einzelen Schulen hätten mehr Möglichkeiten auf diese Kinder einzugehen und sie könnten durch Sonderpädagogen ganz anders gefördert werden. Es ständen mehr Stunden für sie ...

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument



Petitionsverlauf

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