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  • Von: Heidi Böhme mehr
  • An: Bundesministerium für Gesundheit
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 4 Tage verbleibend
  • 1.214 Unterstützende
    1.200 in Deutschland
    1% erreicht von
    120.000  für Quorum  (?)

Mindestlohn für Pflegende Angehörige

-

Ich fordere die Bundesregierung auf, Pflegenden Angehörigen ein SV-pflichtiges Entgelt entsprechend der Meldung zur Rentenversicherung zu zahlen.

"Pflegegeld bekommt der Pflegebedürftige..."

- Das Pflegegeld wird meist dafür verwendet, dass ein Familienmitglied ihn pflegt.
- Pflegende Angehörige sind mit dem Pflegegeld nicht krankenversichert. Sie bekommen eine Anerkennung von 1,- € bis 4,35 €/Stunde, was maximal 728,- € für einen Monat bei Pflegestufe III ergibt.
- Neben der Pflege in Pflegestufe III einen SV pflichtigen Beruf auszuführen, ist fast
unmöglich.
- 728,- € reichen nicht zum Leben, der pflegende Angehörige muss sein Vermögen
aufbrauchen und sich bei Harz IV melden, um krankenversichert zu werden
- Die Pflegekasse zahlt bei der Rentenkasse eine viel höhere Vergütung für die nicht
erwerbsmäßige Pflegetätigkeit des zu pflegenden Angehörigen
- Für das Jahr 2015 wurde bei Pflegestufe III für die Pflegetätigkeit des pflegenden
Angehörigen eine monatliche Beitragspflichtige Einnahme in Höhe von 1.932,- € an die
Rentenkasse gezahlt ?! Das ist widersprüchlich !

Begründung:

Seit 21 Jahren pflege ich meinen von Geburt schwerst mehrfach behinderten Sohn mit Pflegestufe III. Der Medizinische Dienst hat Hilfebedarf für tägliche Pflege von 4,5 Stunden und 1 Stunde Hauswirtschaft festgestellt. Damit hat er Pflegestufe III erhalten. Mein Sohn ist auf 24-stündige Hilfe angewiesen, da er seinen Alltag nicht ohne Hilfe bewältigen kann. Bisher haben uns meine Familie und Freunde unterstützt. Seit einiger Zeit erhält er ein persönliches Budget. Das ermöglicht ihn mit Assistenten sein Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Mein Sohn hat eine neue Lebensform, ich bin weiterhin pflegende Angehörige und zusätzlich sorgen Assistenten für seinen Tages- und Nachtablauf. Das ist sehr gut, da er nicht in einem Heim leben muss, um Hilfe zu erhalten.
Bei diesem Modell ist mir nun nach 21 Jahren aufgefallen, dass wir pflegenden Angehörigen keinen Mindestlohn erhalten. Mein Sohn zahlt mir über die Pflegeversicherung das Pflegegeld von 728,-€ monatlich, das sind 4,35€ Stundenlohn. Noch schlimmer ist, wir pflegende Angehörige sind nicht krankenversichert !!!
Jährlich bekomme ich eine Bescheinigung von der Pflegekasse, dass sie pflegenden Angehörigen Pflegestufe III "eine monatliche Beitragspflichtige Einnahme" an die Rentenkasse zahlt ???
2015 waren das 1932,-€ pro Monat - das ist paradox.

Pflegegeld bekommt der Pflegende Angehörige von seinem zu pflegenden Angehörigen => 728,-€ für 165 bis 170,5 Stunden pro Monat => der Pflegende Angehörige muss sich zusätzlich zur Pflege einen SV Pflichtigen Job suchen => oder sich als "arbeitssuchender" bei der Bundesagentur melden
Wir Pflegende Angehörige werden in der Politik nicht wahrgenommen!!!!
Das möchte ich ändern und fordere die Bundesregierung auf, uns pflegenden Angehörigen den Mindestlohn zu zahlen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dresden, 01.09.2016 (aktiv bis 28.02.2017)


Neuigkeiten

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Debatte zur Petition

PRO: könnte man es durchaus verpflichtend machen, dass die ein Mindestlohn an die pflegenden Angehörigen zahlen: Vorteil: dabei würden die Sozialkassen gestärkt und die Steuereinnahmen erhöht. Sobald das Vermögen der zu Pflegenden dann verbraucht ist, kann ...

PRO: Man könnte auch noch mal ausrechnen was allein der Arbeitsplatz kostet ohne Mindestlohn. Angefangen mit der Miete, dann der PC, die Putzmittel, Strom etc. . Auch das wird durch die Pflege zuhause vom Pflegegeld bezahlt.

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument


Warum Menschen unterschreiben

Es dient dem zusammenhalt u stärkung der noch bestehenden familienbande, ist bekanntlich die kleinste zelle einer/unserer gesellschaft !!!

Weil ich selber vor der Verarmung stehe, weil ich eine wichtige Säule des Lebensunterhaltes nicht mehr ausüben kann als pflegende Angehörige.

Da die Doppelbelastung von pflegenden Angehörigen vorgebeugt werden muß. Die Arbeit muß wert geschätzt werden. Die Pflege zu hause ist trotzdem noch billiger als die Geldmaschine Pflegeheim. In der hauptsächlich ein aufgeblasener Verwaltungsapparat v ...

Weil ich seit über 3 Jahren meine pflegebedürftigen und blinden Eltern pflege. Ich gab dafür meinen Beruf auf.

Die Leistunge, die die pflegenden Angehörigen erbringen, werden viel zu wenig gewürdigt!

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