• Von: Frank Bartz (- van den Bosch) mehr
  • An: Deutscher Bundestag Platz der Republik 1 ...
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 42 Unterstützer
    39 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Missbrauch von Artikel 3 des Grundgesetzes abschaffen

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Der Deutsche Bundestag möge um die Änderung des 3. Artikels des Grundgesetzes beschließen.

Mögliche Änderungen bzw. weitere hinzuzufügende Absätze:

a) die Zufügung eines 4. Absatzes mit dem Wortlaut:
Niemand darf wegen seiner Heterosexualität, Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität und Intersexualität benachteiligt oder bevorzugt werden.

b) die Zufügung eines 4. Absatzes mit dem Wortlaut:
Männer und Frauen sind auch dann uneingeschränkt gleichberechtigt, wenn diese, die heterosexuelle, homosexuelle, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Sexualität leben.

c) die Zufügung eines 4. Absatzes mit dem Wortlaut:
Niemand darf, da die heterosexuelle, homosexuelle, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Sexualität ist ein Bestandteil der Identifikation mit dem Geschlecht ist, benachteiligt oder bevorzugt werden. Diese Sexualitäten sind gleichberechtigt.

d) die Zufügung eines 4 bzw. 5. Absatzes mit dem Wortlaut:
Politische oder religiöse Überzeugungen dürfen sich nicht gegen die heterosexuelle, homosexuelle, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Sexualität eines Menschen richten, da diese gleichwertig und gleichberechtigt sind.

e) Absatz 2 wird durch folgenden Wortlaut geändert:
Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Der Staat duldet keinen Fraktionszwang von Parteien.

Der jetztige Wortlaut des Art. 3 GG ist der folgende:
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Begründung:

Jüngste Ereignisse lassen erkennen, dass Menschen ihre eigene Sexualität über die Sexualität anderer stellen. Menschen rechtferitigen dies mit ihren religiösen, politischen oder terroristischen Anschauungen in aller Öffentlichkeit nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten und missbrauchen hier deutlich den dritten Artikel des Grundgesetzes. Dies ist wohl auch der Grund warum der Staat die Gleichberechtigung von Männern und Frauen auch außerhalb des Arbeitsplatzes nicht unterstützt und die Rehabilition der verurteilten des § 175 nicht beschließt und umsetzt. Nur das Geschlecht zu schützen war und ist nicht ausreichend, es ermöglicht eine Klassendifferenzierung von Menschen in der Gesetzgebung betreffend ihrer Sexualität seit dem Bestehen und in Krafttreten des Grundgesetzes. Um Kindesmissbrauch auszuschließen wird nicht die Gleichberechtigung der sexuellen Orientierung sondern um die genannten Sexualitäten gebeten. Menschenrechte gelten auch über Grenzen hinweg und dürfen durch den Staat aus Gründen der oben genannten Sexualitäten nicht eingeschränkt oder aberkannt werden und müssen daher wieder hergestellt werden in der Bundesrepublik Deutschland. Verschiedene Terrororganisationen oder politische und religiöse Anschauungen von Gruppen die gegen Vielfalt vorgehen erzwingen ein Handeln. Ich persönlich sehe es als meine tiefste weltliche und menschliche Überzeugung sowie meiner bürgerlichen Pflicht als Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland an, dass Rassissmus, Antisemitismus und Homophobie nicht zu diesem Land gehören sollen und bitte Sie meine petition zu unterstützen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

DEN HAAG, 04.09.2015 (aktiv bis 01.10.2015)


Neuigkeiten

Grammatikfehler miet wird mit... Neuer Petitionstext: Der Deutsche Bundestag möge um die Änderung des 3. Artikels des Grundgesetzes beschließen. beschließen.

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Debatte zur Petition

PRO: Staatliche Willkür lässt sich leider erkennen, da der Staat der Meinung ist, dass jene Bürger keinen oder nur einen herabgesetzten verfassungsrechtlichen Schutz /Recht haben sollen, die sich der heterosexuellen Sexualität verpflichten, unakzeptabel! Es ...

PRO: Wenn man für die Gleichstellung seiner Sexualität und die von anderen kämpft lieber Contra-Kommentarer, heißt dies nicht, dass man sexsüchtig ist.

CONTRA: Es gibt auch noch andere und wichtigere Themen und Beschäftigugnen als ständiger Sex. Wer sexsüchtig ist, sollte mal seine eigene Lebensweise etwas kritisch beleuchten? Vlt auch mal ein Buch lesen oder etwas Sport treiben oder ggf. kalt duschen? Kann ...

CONTRA: Das GG soll ja unsere Verfassung sein. Nun ist es so, dass eine Verfassung den Bürger vor staatlicher Willkür schützen soll. Es geht also um Rechte gegenüber dem Staat und nicht gegenüber anderen Mitbürgern. Ich sehe nicht, wo unser Staat heute noch diese ...

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Petitionsverlauf

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