Wir sprechen uns für den Erhalt und die Koexistenz des gesamten Viehhof-Geländes, der ansässigen Gewerbetreibenden und solchen Initiativen wie unser Viehhof-Open-Air-Kino-Festivals aus. Auch neben dem möglichen Bau des Münchner Volkstheaters.

Betreiber des Viehhof-Open-Air-Festivals ist Hartmut Senkel

Gewerbetreibende im gesamten Viehhof sind: Die Metzgerei Gassner, MEGEM, Fisch Taverne Papazof, FRIGO-RENT, die Messerschleiferei A. Trapp, die Münchner Suppenküche, die Bietsch Dienstleistungen GmbH, Weinimport KORN, Zenettistrass GWH2, PLANEN-MAYR, moby dick, MOCCIARO Feinkost, Därme Schönhofer GmbH, RINDCHEN'S WEINkontor, das Wirtshaus im Schlachthof, Feinkost Monti

Begründung

Die Koexistenz von Theater, Wohn- Gewerbe- und Kulturraum ist für die Balance in unserer so wunderbaren Stadt und ein gutes Miteinander wichtig!

Wir treten dafür ein, dass eine Veranstaltung wie das Viehhof Open Air Kino Festival und das gesamte Viehhofgelände mit seinen Gewerbetreibenden neben dem möglichen Bau des Münchner Volkstheaters erhalten bleibt.

Durch den Einsatz und die Schaffenskraft der im Viehhof ansässigen Gewerbe- und Kulturtreibenden hat das Gelände eine Aufwertung erfahren. Neue Kultur darf keine bestehende verdrängen - sondern sollte im Einklang mit ansässigen, gewachsenen und beliebten Betrieben stehen. Wir würden uns freuen, wenn die Verantwortlichen der Stadt München und das Volkstheater uns in Ihre Planung mit aufnehmen, in die Entscheidungprozesse mit einbinden und unser Vorhaben unterstützen!

Im Viehhof trifft sich der Querschnitt der gesamten Münchner Gesellschaft. Man kommt sich dort vor, als wäre man in einer anderen Welt. Man fühlt, ist glücklich dort und macht eine Pause von der Realität des Alltags. Würde man dies nicht wie einen Schatz hüten, dann ginge einer der wichtigsten Identifikationspunkte des Viertels, ein Stück Heimat für die Bewohner verloren. Solche Orte gilt es zu bewahren, um die ganze Bandbreite der Kultur zu fördern. Mit großen Projekten läuft man Gefahr vieles in den Schatten zu stellen, was eigentlich blüht.

Unser Minimalkonsens ist die gesamtheitliche, sich gegenseitig befruchtende Koexistenz neben dem möglichen Bau des Münchner Volkstheaters, bereits während einer möglichen Bauphase. Bestandschutz für das gesamte Viehhofgelände, seinen Gewerbetreibenden und solchen Initiativen wie unser Viehhof Open Air Kino. Planungssicherheit für ein ganzjähriges Kulturkonzept. Sofortige Einbindung und Berücksichtigung aller Beteiligten in den derzeitigen Planungsprozess.

Für mehr Raum und Platz für Kleingewerbe im gesamten Viehhofgelände. Für ein Kreativ-Quartier, das lebt und auch tagsüber lebendig ist, in Koexistenz mit dem alt eingesessenen Gewerbe.

Für Bügerbeteiligung: Wir wollen gehört werden.

Zusätzlich starten wir eine Aktion, bei der Kinder und Erwachsene für den Erhalt des gesamten Viehhofgeländes, den dazugehörigen Gewerbetreibenden und das Open-Air-Kino-Festival malen. Die gesammelten Bilder wollen wir dann in einer Milchkanne an die Verantwortlichen der Stadt München überreichen.

Start der Malaktion ist Freitag, der 19.Juni 2015 ab 14 Uhr im Viehhof-Open-Air-Gelände und endet am letzten Veranstaltungstag, den 16. August 2015. Mehr unter www.viehhof-kino.de

Fantasie und Wille versetzt Berge und bringt Lösungen. Für eine gemeinsame Zukunft mit dem Münchner Volkstheater.

Herzlichst

Hartmut Senkel A.U.G.E.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Grundsatz- und Eckdatenbeschluss -Entwicklung Viehhofgelände- im Anhang

    Liebe Petitionsteilnehmer,

    der Termin zur Entscheidung "ob wir noch ein Jahr länger auf dem ehemaligen Gelände der Großviehhalle" weiter machen dürfen, rückt immer näher. Anfang Oktober wird das in einer Fachausschusssitzung entschieden. Wir haben mit vielen Personen aus der Verwaltung und Politik in den letzten Wochen und Monaten darüber gesprochen, diskutiert und nach Ihrer Meinung gefragt. Im Grundsatz- und Eckdatenbeschluss -Entwicklung Viehhofgelände- wurde folgendes zu unserem Kulturfestival festgehalten (im Anhang):

    Das Kommunalreferat wird beauftragt in Zusammenarbeit mit dem Referat für Stadtplanung
    und Bauordnung zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit ein geeignetes
    Konzept zu erstellen. Es wird geprüft, ob Angesichts einer erst im Oktober stattfindenden
    Entscheidung für das Volkstheater die Zwischennutzung für das „Viehhofkino“
    noch um ein Jahr verlängert werden kann. Falls dies nicht möglich ist,
    legt das Kommunalreferat dem Stadtrat bis Ende des Jahres mögliche Alternativstandorte
    im Stadtgebiet vor.

    Unser Resümee
    Eine Veranstaltung wie unser "Viehhof-Kino-Open-Air-Kultur-Festival" erlebt bei einer Vielzahl von Bürgerinnen und Bürger unser Stadt eine rießige Akzeptanz. Parteiübergreifend und innerhalb der Verwaltung erhalten wir Zuspruch. Orte die öffentlichen Raumes wie diese bedeuten, Indentifikation, Wurzeln, Heimat. Der öffentliche Raum wird durch uns als Bürger belebt, gestaltet und täglich verändert. Er dienst zur Diskussion, zum Austausch, Dialog und ein großartiges Miteinander.

    Solche Begungsplätze sind wichtig für eine, für unsere Stadt.

    Herzlichst, Ihr Hartmut Senkel

  • !!! Wichtig Information !!!

    Liebe Petitionsteilnehmer,

    unsere Münchner Verwaltung denkt intensiv über Sanierungspläne des Viehhof- und Schlachthofgelände nach.

    www.merkur.de/lokales/muenchen/zentrum/schlachthof-muenchen-sanierungsplan-6998136.html

    Mit besten Petitionsgrüßen

    Hartmut Senkel und das ganze Petitionsteam
    Viehhof-Kino-Open-Air-Kultur-Festival

  • www.sueddeutsche.de/muenchen/ludwigsvorstadtisarvorstadt-es-nervt-1.3189705

    www.sueddeutsche.de/muenchen/standortfrage-ausgeschlachtet-1.3189893

    www.sueddeutsche.de/muenchen/planungen-neue-grossmarkthalle-soll-deutlich-teurer-werden-1.3193978

    Nachgedacht !!!
    Kennen Sie eigentlich die Spezies des Zwischennutzers?

    Der Zwischennutzer ist wie ein Maulwurf: er WÜHLT sich durch die tiefen Gassen der Stadt, um ein fruchtbares Platzerl für kulturhungrige Artgenossen zu finden. Er sucht, gräbt, findet, fragt, plant, macht sich DRECKAT, WIRBELT STAUB AUF und schafft wundersame "Hügel" in der Hoffnung, dass diese Hügel geschätzt werden, vorbei gschaut wird und vielleicht JEMAND auf diesem Hügel a bisserl Zeit verbringen mag.

    Findet sich dann ein Rudel von Artgenossen zur gleichen Zeit, am gleichen Ort ein, dann hat der Maulwurf an der richtigen Stelle gegraben und am Ende nennt man das Ganze dann z.B. Happening oder vielleicht ... Viehhof-Kino-Open-Air-Kultur-Festival.

    Ein Wohnzimmer für ALLE - Familien & Singles, GROß & KLEIN, JUNG & ALT, EINHEIMISCHE & ZUGROASTE, eben für die gesamte Isarvorstadt, Ludwigvorstadt und Sendling (UND NATÜRLICH DEN REST MÜNCHENS).

    Was der Maulwurf dann überhaupt nicht verstehen will: WENN der Eigentümer der Fläche kommt und ihn vertreiben will. Das geht JA GAR NET! Hat er doch so tolle Hügel gebaut. Hat er doch so viele Artgenossen vereint und erfreut. Hat er doch mit all seiner Kraft eine triste Brache zum Leben erweckt, ihr Leben eingehaucht. Hat er doch der Fläche, der Brache, eine Identität, Wurzeln gegeben.

    Jetzt kämpft DER MAULWURF um seine Hügel, man DISKUTIERT UND DISPUTIERT, schreibt von Geheimplänen. Alle Artgenossen fragen sich, was wird aus unserem so wertgeschätzten Wohnzimmer wohl werden?

    Der Maulwurf sucht, gräbt immer weiter, ist flink, ist wendig, versucht neue Hügel zu bauen - die alten gibts ja nimmer - sind scho planiert, zubaud. Er gräbt immer tiefer, immer schneller, Dunkelheit umgibt ihn, die Kraft geht ihm aus. Oh ... ein Licht. Er steckt seine Nase aus der Erde, aus dem Hügel, riecht, guckt - schlecht sehen tut er ja a no - bis er merkt, dass er schwimmen muss - bin i jetzt in der Isar oder wos? - na, am Antipod von München: bin o‘glangt "im Pazifik" ...

    Ich freue mich mit Euch auf ein
    kulturelles Artgenossen-Wohnzimmer-Fest :-) 2017

    Herzlichst,
    Euer Hartmut Senkel.

Pro

Eine Stadt wie München braucht sicher Wohnungen, aber auch Freiräume für Kreativität. Was und wem nützt schon das schöne München wenn es nur noch Beton und Mauern gibt. Vielleicht entwickelen sich ja auch aus diesem Freihalten für ein Kino, das nur ein paar Wochen ist noch etwas ähnlich kreatives. Nur den Raum für Kreativität muss man dann halt auch noch haben.

Contra

Koexistenz? Vielleicht noch friedlich? Das wird an drei Dingen scheitern: Dem enormen Flächenbedarf eines Volkstheater-Neubaus, der Ingnoranz der Stadtpolitik und am Ego des Intendanten.