Nehmt den Menschen nicht die Hilfe im eigenen Zuhause, die ihnen ein Leben in Würde ermöglicht!❤️

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

340 Unterschriften

1 %
331 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet 11.10.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Ich fordere die politischen Entscheidungsträger auf, die geplante Pflegereform so zu gestalten, dass pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen nicht die Leidtragenden notwendiger Einsparungen werden.
Konkret fordere ich:

  • Den Erhalt des Entlastungsbetrags für Menschen mit Pflegegrad 1, damit notwendige Unterstützung im Alltag weiterhin möglich bleibt.
  • Den Erhalt der Umwandlungsmöglichkeiten von Pflegesachleistungen für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag, damit Menschen die Hilfe erhalten können, die tatsächlich zu ihrer Lebenssituation passt.
  • Den Erhalt der Verhinderungspflege, damit pflegende Angehörige weiterhin entlastet werden und Zeit für Erholung, eigene Termine und persönliche Bedürfnisse haben.

Mein Ziel ist es, die häusliche Versorgung zu stärken, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe zu erhalten und zu verhindern, dass Menschen aufgrund fehlender Unterstützung früher auf umfangreichere oder stationäre Versorgung angewiesen sind.
Unterstützung im Alltag ist kein Luxus. Sie ist ein wichtiger Bestandteil eines würdevollen und selbstbestimmten Lebens. Diese Unterstützung muss erhalten bleiben.

Begründung


Ich bin Sabrina Baumgärtel und habe mir im Januar 2026 mit der Gründung meines eigenen Betreuungsdienstes einen Herzenswunsch erfüllt. Heute begleiten wir fast 50 Menschen in ihrem häuslichen Umfeld. Jeden Tag erleben wir, wie wichtig Unterstützung im Alltag ist und wie viel sie für die Lebensqualität eines Menschen bedeuten kann.
Hinter jedem Pflegegrad steht ein Mensch. Ein Mensch mit einer eigenen Geschichte, mit Wünschen, Bedürfnissen und dem Wunsch, möglichst lange selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben zu können.
Unsere Arbeit bedeutet weit mehr als Hilfe beim Einkaufen, Begleitung zu Arztterminen oder Unterstützung im Haushalt. Wir schenken Zeit, Sicherheit und menschliche Nähe. Wir wirken Einsamkeit entgegen, ermöglichen soziale Teilhabe und entlasten Angehörige, die tagtäglich Verantwortung übernehmen und oft weit über ihre eigenen Grenzen hinausgehen.
Genau deshalb machen mir die geplanten Veränderungen in der Pflege große Sorgen. Wenn wichtige Unterstützungsleistungen wegfallen oder eingeschränkt werden, trifft das nicht einfach nur einen Haushaltsposten. Es trifft Menschen. Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, um ihren Alltag bewältigen zu können. Angehörige, die dringend Entlastung brauchen. Und Familien, die versuchen, ihren Liebsten ein Leben in Würde und im vertrauten Zuhause zu ermöglichen.
Ein geringer Pflegebedarf bedeutet nicht, dass kein Unterstützungsbedarf besteht. Gerade die kleinen Hilfen im Alltag können einen entscheidenden Unterschied machen. Sie können Selbstständigkeit erhalten, Einsamkeit verhindern und dazu beitragen, dass Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung leben können.
Ich möchte nicht warten, bis aus Befürchtungen konkrete Probleme werden. Ich möchte meine Stimme erheben und aufzeigen, was diese Veränderungen für die Menschen bedeuten können, die wir täglich begleiten.
Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum, Sonderrechte für meinen eigenen Betreuungsdienst zu fordern. Es geht mir um die Menschen, die unsere Unterstützung brauchen, um pflegende Angehörige und um eine Versorgung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Deshalb ist diese Petition wichtig: Weil Pflegebedürftigkeit nicht mit dem Verlust von Selbstbestimmung einhergehen darf. Weil Angehörige nicht allein gelassen werden dürfen. Und weil Unterstützung im Alltag kein Luxus ist, sondern für viele Menschen die Voraussetzung für ein würdevolles Leben zu Hause.
Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam ein Zeichen setzen. Dass wir zeigen, wie viele Menschen sich für den Erhalt notwendiger Unterstützungsleistungen einsetzen. Und dass die Stimmen der Betroffenen, ihrer Angehörigen und der Menschen, die sie täglich begleiten, bei politischen Entscheidungen gehört werden.
Ich habe diese Petition gestartet, weil ich nicht einfach zusehen möchte. Ich möchte etwas bewegen. Für unsere Klienten, für ihre Familien und für all die Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.
Bitte helft mit, diesen Menschen eine Stimme zu geben. Denn jeder Mensch verdient es, gesehen, gehört und würdevoll begleitet zu werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sabrina Baumgärtel, Adelebsen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.10.2026
Sammlung endet: 10.04.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Warum Menschen unterschreiben

Ich arbeite in der Häuslichen Krankenpflege

Jeder Mensch sollte die Hilfe bekommen, die er braucht.

Ich finde es wichtig und einfach richtig, dass Menschen Hilfe bekommen, damit sie in ihrem Zuhause noch so lange wie möglich leben können.

Die Überschrift besagt es !

Weil man als Mensch scheinbar nichts wert ist. Ich habe in meinem Leben immer gearbeitet jetzt bin ich krank. Bin unendlich dankbar für meine Haushaltshilfe und diese kleine Erleichterung wird einem nun aberkannt.
Die sollten sich schämen so mit Menschen umzugehen.

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