Region: Kirrweiler

Nein zur Renaturierung Riedgraben Kirrweiler

Petition richtet sich an:
Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider

64 Unterschriften

32 %
200 für Sammelziel

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  1. Gestartet 12.09.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider

Sehr geehrte Frau Ministerin Schneider,
mit großer Sorge nehmen wir die Pläne zur Renaturierung des Riedgrabens in der Gemarkung Kirrweiler zur Kenntnis. Wir fordern Sie auf, dieses Vorhaben zu stoppen und keine Landesfördermittel dafür bereitzustellen.

Begründung

Der Riedgraben ist ein funktionierendes, ökologisch wertvolles Biotop, Lebensraum für zahlreiche geschützte Arten wie Pirol, Turteltaube, Rotmilan, Mittelspecht und Fledermäuse.
Die geplante Renaturierung würde durch das Fällen und Kappen zahlreicher Pappeln, trotz deren nachgewiesener ökologischer Bedeutung, diesen Lebensraum zerstören und das bestehende Gleichgewicht nachhaltig stören.

Ausgleichsmaßnahmen können diesen Verlust nicht kompensieren. Zudem birgt das Projekt Risiken wie Sediment- und Nährstoffeinträge sowie die Einschleppung invasiver Arten. Die Argumente für die Renaturierung (Verbesserung der Wasserstruktur) sind nicht stichhaltig: Das Gebiet ist keine Hochwassergefahrzone, und der Riedgraben führt nur zeitweise Wasser.

Die Kosten von 350.000 Euro stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen, besonders angesichts dringenderer Naturschutzprojekte.

Quelle: https://vg-maikammer.gremien.info/meeting/966

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Marcel Cordell, Kirrweiler
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 12.09.2026
Sammlung endet: 11.03.2027
Region: Kirrweiler
Kategorie: Umwelt

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Warum Menschen unterschreiben

Mir erschließt sich nicht der ökologische Sinn der geplanten Maßnahme.

Grundsätzlich ist Renaturierung zu begrüßen. Im Einzelfall kann sie aber, wie im Riedgraben, die Existenz der jetzigen heimischen Tierwelt belasten und ist dadurch nicht sinnvoll

Wie gut durchdacht und kompetent Kirrweiler Renaturierungsmaßnahmen durchführt ist am Bsp. Nickelsee zu sehen. Hätte man die Fläche brach belassen, wäre das Ergebnis das gleiche und deutlich günstiger gewesen, denn natürlicher Sukzession Bedarf es keiner Bagger. Unter dem Deckmantel von Naturprojekten versucht die politische Vertretung Gelder aus Naturfonds und Subventionen abzugreifen und zeigt lediglich, dass greenwashing zurecht ein geflügeltes Wort unserer Zeit werden musste. Ginge es um reine Sicherheitsaspekte, müsste man das Thema nicht diskutieren. Aber in Zeiten des Klimawandels an einen die meiste Zeit ausgetrockneten Wassergraben hitzeunresistente Arten, wie Erle, pflanzen zu wollen ohne hinreichendes grenzübergreifendes Wasserkonzept, ist in Gänze nur mit Kopfschütteln zu ertragen. Es hat sich dort dem Standort entsprechende Flora und Fauna bereits etabliert und wurde u.a. zu einem wertvollen Gebiet für Höhlen- und Bodenbrüter. Man sollte lieber Gelder für Gebiete einholen, die bereits ausgewiesenen europäischen Schutzstatus haben. Stattdessen baut man direkt angrenzend einen Wohnmobilstellplatz, der den wenigen naturbelassenen Flächen der Gemeinde noch zusätzlichen Stress mitgibt.

Als Bürger von Kirrweiler ist es mir sehr wichtig, den Lebensraum bedrohter Tiere zu schützen. Es wurden bereits mehrere Lebensräume aus politischen Gründen zerstört (z.B. Wohnmobilstellplatz bei der Reblandhalle, "Biotop" Nickelsee) und so kann/darf es nicht weitergehen!!!!

Siehe Inhalt der Petition

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