In den nächsten 3 Jahren sollen Deutschland-weit die letzten Funklöcher auch im ländlichen Raum geschlossen werden.

An dieser Stelle besteht die Gefahr durch Gedankenlosigkeit extrem leidende, schwerst elektrosensible Menschen ins Unglück zu stürzen. Denn diesen Menschen dienen genau diese strahlungsarmen Gebiete bisweilen als allerletzte Refugien in denen allein sie leben können ! Aus diesem Grund müssen bei dem Vorhaben bewußt Ausnahmen gemacht werden !!!

Wir modernen Menschen finden es faszinierend wenn Zugvögel das Magnetfeld der Erde spüren, und bei der Navigation in ihre Winterquartiere nutzen. Wenn Fische über weite Distanzen kleinste elektrische Impulse orten. Wir müssen genauso akzeptieren, dass manche Menschen empfindlich auf Elektro-Smog und Strahlung reagieren und z. T. extrem darunter leiden.

Wir müssen sehr darauf achten, dass auch Menschen mit hochgradiger ELEKTROSENSIBILITÄT nicht aus unserem Land vertrieben, in schlimme Qualen getrieben, oder in absurdesten Lebens-Situationen oder die Obdachlosigkeit gezwungen werden. Wie z. B. Matthias Moser, Waldkirch, Baden-Württemberg, der aufgrund seiner EHS sich nicht einmal länger in verkabelten Häusern aufhalten kann, geschweige denn in der Nähe von Mobilfunkmasten. Der “freiwillig” seit über 15 Jahren auch im Winter bei Minus 20 Grad draußen im Auto übernachtet, bzw. nach weiterem wirtschaftlichen Abstieg im Zelt. Und viele Andere Unsichtbare in diesem Land mehr.

Begründung

Die Schwächsten in diesem Land müssen Schutz erhalten !!! Die Netzbetreiber und die Kommunen müssen verpflichtet werden, sich vor einem weiteren mobilfunk-mäßigen “Ausleuchten” der letzten ländlichen Winkel bei dem jeweils nächstgelegenen örtlichen Betroffenen-Verband von Elektrosensiblen über schutzbedürftige Menschen zu informieren.

Ab einer Betroffenen-Zahl von 5 Menschen pro Landkreis muß ein Gebiet von von 5 Quadratkilometern in diesem Landkreis strahlungsarm (noch exakt zu definieren) verbleiben, um nicht Menschen faktisch ihr Existenzrecht zu nehmen !!!

Ein dünn besiedeltes Wohngebiet, ein Tal, eine naturnahe Fläche, ein Waldrandgebiet, notfalls auch ein Waldstück, wenn diesem Sondernutzungsrechte wie vereinzelte Bebauung und/oder Stellplätze für vereinzelte Wohnwagen, Bauwagen oder Wohnmobile zugeordnet werden.

Liegt die Betroffenenzahl darunter müssen diese Landkreise gemeinsam mit Nachbar-Landkreisen ein ausgewiesenes Gebiet strahlungsarm belassen.

In diesen speziellen Gebieten muß das erstrebte schnelle Internet für die Anwohner statt durch LTE durch die Verlegung von Glasfaserkabeln erreicht werden. Vorhandene Strahlungsintensität muß in solchen Gebieten weiter reduziert werden durch Rückbau von Sendemasten. (Für Spaziergänger wären in diesen Ausnahme-Zonen Hinweis-Schilder zur Erklärung wichtig. Ggf. sind Telefonzellen zu installieren. )

Es benötigt außerdem Deutschland-weit ein Gesamtkonzept das klärt :

1) Wie viele Menschen betroffen sind.

2) Wo diese z. Zt. leben (teilweise unter extrem Menschen -un- würdigen Bedingungen).

3) Wo sie in Zukunft Schutzzonen finden.

4) Wie wir als Staat und Gesellschaft diese schwerst geplagten und schwerst leidenden Menschen in diesen beschriebenen Zonen durch Zur-Verfügung-Stellen von Häusern, durch Umrüstungen/Umbau von Wohnraum (Abschirmung, Isolierung, Ent-Elektrisierung, o. ä.), durch Zur-Verfügung-Stellen von Bauplätzen und Hilfen bei der Bebauung, durch Finanzierung von Wohnwägen, Stellplätzen oder andere Maßnahmen unterstützen und ihnen Schutz bieten.

Die letzten Winkel mit Strahlung auszuleuchten ist allein in Verbindung mit einem solchen Gesamtkonzept zum Schutz wenigstens der Schwerst-Betroffenen moralisch vertretbar.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Sehr geehrte(r) Unterstützer(in) der Petition

    Ich habe die Petition "Nicht alle Funklöcher schließen. - Elektrosensible schützen" dem Minister Dobrindt übergeben, und hatte in meinem letzten Rundbrief als nächstes Vorhaben angekündigt, zwecks Kampf um die "Offizielle Anerkennung von EHS als Krankheit" für eine bestimmte Strategie die Info-Zentrale zu sein. Da ging es darum, ob man durch ärztlich und wissenschaftlich begleitete Doppelblindversuche eine gewisse Publikumswirksamkeit und Medienwirksamkeit erreichen kann, obwohl man nicht die Masse an "Fällen" liefen kann. Ob man dennoch mit einigen wenigen schwerst EHS-Betroffenen, wie z. B. meinem Bekannten Matthias Moser (sicher unter gewissen Leiden und Gefahren) eindrückliche Versuchsanordnungen aufbauen kann, welche für alle Menschen die EHS als unmöglich ablehnen, wie Zauberei wirken müssen, und die auf diese Weise Politiker und die Öffentlichkeit zu verblüffen und aufzurütteln vermögen. Zu dieser Idee erreichten mich einige besorgte Stimmen und insgesamt zwei Erklärungen hie mitwirken zu wollen. Inzwischen habe ich Differenzen mit meinem Bekannten Matthias Moser, und muß Ihnen leider mitteilen, dass ich mich von meinem oben genannten Vorhaben zurückziehe. Es ist wohl besser, wenn ich als Nicht-Betroffener mich nicht zu weitgehend engagiere, weil mir in mancher Hinsicht das vielleicht doch benötigte tiefe Verständnis fehlt.
    Es wird also diesbezüglich bis auf Weiteres keine weiteren Nachrichten von mir geben. Vielleicht gibt es im Verein gegen Elektrosmog Südbaden oder in der "BÜRGERWELLE" Menschen die den Faden aufnehmen.

  • Sehr geehrter Unterstützer, Sehr geehrte Unterstützerin

    Mitte November wurde die Petition "Nicht alle Funklöcher schließen ! Ausnahmen für Elektrosensible belassen !" mit der Liste alle Unterschriften persönlich an Herrn Bundesverkehrsminister Dobrindt übergeben. Ich habe ihn bei einem feierlichen Spatenstich anläßlich des Baubeginns einer Ortsumfahrung im südbadischen Elztal damit überrascht. Er war sehr freundlich und äußerte, er sei sich des Problems von Elektrosensiblen bewußt. Seine im Frühjahr 2015 gestartete Initiative hätte gar nicht das Ziel der Schließung der letzten Funklöcher im ländlichen Raum, sondern des kabelgestützten Breitbandausbaus. Ich war verwirrt. Also nur Glasfaserkabel für schnelles Internet ??? Wäre ja zu schön um wahr zu sein. Ich habe nochmal den diesbezüglichen Zeitungsartikel unserer Badischen Zeitung (im Mai) rausgekramt. Da stand es anders. Daraufhin schrieb ich an Herrn Dobrindt einen ausführlichen Brief, in dem ich bat die Widersprüche aufzuklären. Auf die Antwort warte ich noch. Leider habe ich von anderer Seite gehört, dass Herr Dobrindt, so nett er ist, ganz groß darin ist, Anfragen nicht oder extrem spät zu beantworten. Schaun wir mal. Mein elektrosensibler Bekannter Matthias Moser der ja in Bild und Text "Pate stand" für die Petition, lebt immer noch als Obdachloser am Baggersee in meiner Nähe. Zum Glück ist er sehr naturverbunden und sehr kälteunempfindlich ! Von April bis jetzt hat es gedauert seinen Sozialhilfe-Antrag durchzubringen. Noch immer ist die Sache nicht ganz abgeschlossen. Es steht noch die Untersuchung auf Erwerbsunfähigkeit an, für die wir unbedingt den zuständigen Amtsarzt dazu bewegen wollen, einen "Hausbesuch" an Matthias Lagerplatz zu machen, um zu vermeiden daß Matthias in strahlungsintensive Siedlungsgebiete, Innenstädte oder Ähnliches muß. Anschließend werden wir wohl auf den umständlichen Kampf beim Sozialamt um die Anerkennung von Mehrbedarf eines Autos und eines Wohnwagens verzichten, und statt dessen für seine derzeitige Meldeadresse Wohngeld beantragen, obwohl er sich wegen Elektrosmog auch dort auf einem "befreundeten Bauernhof" nicht aufhalten kann. Von diesem Wohngeld ist dann möglicherweise das Auto und der Wohnwagen finanzierbar.
    Bleibt das Problem des Unverständnisses von Behörden betreffend die Notwendigkeit für Elektrosensible Stellplätze in strahlungsarmen Zonen zur Verfügung zu stellen. Deswegen müssen die Bemühungen um die Anerkennung von Elektrosensibilität als Krankheit weitergeführt werden. Ja,- leider als Krankheit, obwohl man sich eigentlich besser auf den Standpunkt stellen sollte, daß dies keine Krankheit ist sondern eine Besonderheit, die evtl. der Gesamtzivilisation durch ihre Warnfunktion noch nützlich sein kann. Aber das ist eine politische Strategie für die Zukunft.
    In den nächsten Jahren gilt es zunächst einmal für die schwer Betroffenen Refugien zu bewahren, und dafür sollte man sich nicht an dem Krankheitsbegriff stören, sondern die Anerkennung derselben vorantreiben.
    Wie kann das geschehen angesichts der stark interessengeleiteten Schwemme von Pro-Mobilfunk-Studien und der schwachen Stimme der Betroffenen sowie der diesbezüglichen Studien ? Ich kann nur meine kleine Idee dazu äußern : Meiner Meinung nach sollte man durch Publikumswirksamkeit dagegen angehen. Matthias Moser ist beispielsweise bereit, trotz voraussehbarer Qualen seine extreme Elektrosensibilität dazu zu verwenden, publikumswirksame Doppel-Blind-Versuche zum Beweis der Existenz von Elektrohypersensibilität durchzuführen / zu veranstalten. Wenn ich als Nicht-Betroffener vergesse mein Handy auszuschalten wenn ich ihn am Baggersee besuche dann merkt er das sofort. Man sollte überlegen, wo man den Show-Effekt von sowas am nutzbringendsten einsetzen kann. Und es sollten sich weitere betroffene Personen überlegen ob sie dazu bereit wären. Und Ärzte, wie die Umweltmedizinerin Dr. Barbara Dohmen aus dem Südschwarzwald, die schon 5x unentgeltlich einen 120 Kilometer-Hausbesuch bei Matthias gemacht hat.
    Wenn man zunächst die Gesundheits-Medien (Gesundheitsmagazin, usw.) für solche showorientierten Versuchsaufbauten interessieren kann, bekommt man vielleicht einen Fuß in die Tür, und das Thema ist nicht mehr wegzudiskutieren. Vor allem, wenn man der Öffentlichkeit klarmacht, daß man nicht danach trachtet uns allen die neuen Spielzeuge wegzunehmen, sondern, dass es im Moment darum geht, die am schlimmsten Betroffenen und leidenden Menschen zu schützen. Ich bin bereit als Info-Zentrale für diese Idee zu fungieren. Also nochmal DANKE fürs MITMACHEN, gerd-froehlich@web.de

Pro

Alternativ geht auch: Aluminiumhut aufsetzen ... Das Mobilfunkunternehmen sollte die Alu-Hüte gratis bereitstellen als soziale Maßnahme. Das wäre schön.

Contra

Herr Fröhlich lässt in der Pro&Kontra-Diskussion verlauten: "Die Motivation der Petition kam daher, daß ich dieses arme Schwein von dem ich schreibe persönlich kenne. Und sein Leiden !!! Er hatte bei mir mal 3 Jahre lang ein Zimmer gemietet, daß er nie benutzen konnte, aufgrund meines Fernsehers im Nachbarzimmer. Er schlief bei Minus 20 Grad im Auto." Dazu habe ich ein paar Fragen an den Petenten, die hier zu umfangreich sind und daher im IZgMF gestellte werden: www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=60459