Region: Germany
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Option zur Krankenversicherungspflicht bei Minijobs

Petition is addressed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

23 Signatures

Collection finished

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  1. Launched October 2025
  2. Collection finished
  3. Submission on the 16 Apr 2026
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Petition addressed to: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Beim Minijob zahlt der Arbeitgeber pauschale Beiträge von 13% des Minijob-Lohnes. Der Minijobber ist damit jedoch nicht krankenversichert.

Wenn jemand nur den Minijob hat und nicht anderweitig krankenversichert ist (Bsp. im Hauptjob, studentisch oder familienversichert o.,a.), wenn jemand also nicht krankenversichert ist, muss er sich freiwillig versichern (bei einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung). Das kostet ihn bei der gesetzlichen Krankenversicherung ca. 230 EUR im Monat. Die vom Minijob-Arbeitgeber gezahlten pauschalen Beiträge zur Krankenversicherung Bsp. 13% von 556 EUR = 72,28 EUR) werden nicht angerechnet und sind verloren.

Bei den pauschalen Minijob-Beiträgen zur Rentenversicherung hat der Minijobber die Möglichkeit durch Zuzahlung von 3,6 Prozent des Lohnes den Minijob in ein vollwertiges rentenversicherungspflichtiges Arbeitsverhltnis aufzuwerten. Das ist sogar der gesetzliche Normalfall.

Ich fordere, dass der Gesetzgeber auch bei der Krankenversicherung die Möglichkeit für eine solche option schafft, so dass durch eine Zuzahlung ein vollwertiger Krankenversicherungsschutz entsteht und die pauschalen Beiträge des Arbeitgebers nicht mehr verloren sind.

Bei einem Midijob mit einem Bruttolohn von 557 EUR (1 EUR mehr als Minijob) betragen die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zur Krankenversicherung 63,56 EUR und zur Pflegeversicherung 15,66 EUR, zusammen 79,22 EUR. Der geforderte Zuschlag durch die o.g. Option könnte also mit 6,94 EUR sehr gering ausfallen und damit Vollversicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung herstellen.

Reason

Mit der fehlenden Möglichkeit sind geringverdienende Minijobber, die nicht anderweitig krankenversichert sind, erheblich benachteiligt. In diesen Fällen lohnt sich ein Minijob nicht. Dies betrifft insbesondere Alleinerziehende.

Thank you so much for your support, Heinz Ernst Neumüller, Mannheim
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 10/17/2025
Collection ends: 04/16/2026
Region: Germany
Topic: Welfare

Diese Contra-Meinung "Geh arbeiten" zeigt die Unkenntnis des Verfassers. Es gibt viele Menschen, die in einer solchen Situation gefangen sind, z.Bsp. Alleinerziehende, fehlende Kita-Plätze. Ich halte diese Meinung für unsachlich und rechtspopulistisch. Es geht vielmehr darum, dass die pauschalen Beiträge (13%) nicht verloren sind, sondern berücksichtigt werden und nur der Restbetrag zu zahlen sind.

No CONTRA argument yet.

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