Landwirtschaft

Ortsübliche Emissionen des Landlebens als kulturelles Erbe schützen

Petition richtet sich an
Kultusministerien der Länder
11.936 Unterstützende 11.670 in Deutschland
23% von 50.000 für Quorum
  1. Gestartet Juni 2020
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Der Petent kann meinen Namen und Ort einsehen und an den Petitionsempfänger weiterleiten. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Frankreich und der Hahn Maurice haben es uns vorgemacht! Die Französische Nationalversammlung hat zum 30.01.2020 das „sinnliche Erbe der Landschaft“, und damit die typischen Geräusche und Gerüche der ländlichen Gebiete in einem Gesetzentwurf unter Schutz gestellt.

Auch in Deutschland sollte es, neben der vagen Formulierung der Ortsüblichkeit, ein Gesetz zum Schutz unseres „kulturellen Erbes“ oder auch „sinnlichen Erbes der Landschaft“ geben!

Ansonsten werden unsere Gerichte weiterhin mit diesbezüglichen Klagen verlangsamt und die schleichende Umwandlung von Dorfgebieten zu Schlafstädten nimmt ihren Lauf!

Begründung

Leider gibt es auch in Deutschland immer mehr Menschen, denen die traditionellen Geräusche auf dem Land fremd geworden sind und so aller Alltagsstress und andere Probleme auf diese Geräusche projeziert werden.

Und so müssen sich unsere Amtsgerichte, Landesgerichte und sogar Oberlandesgerichte mit Dingen befassen, für welche sie eigentlich gar keine Zeit haben dürften.

So auch im noch landwirtschaftlich geprägten Ortskern von Hofheim-Marxheim (Mischgebiet) vor den Toren Frankfurt a.M.- wo unser Hahn Flecko 3 Jahre das Amtsgericht beschäftigte, da Nachbarn sich vom Krähen am Tag! gestört fühlen (der Stall bleibt bis 9.00 Uhr geschlossen). -Die Klage wurde im Juni einen Tag vor dem Gutachtertermin zurückgezogen, da der Kläger mittels einer dB-App feststellte, dass die Werte nicht ausreichen und er verlieren würde.- Wieder kein Präzedenzfall!

Oder auch in Bayern, wo die Gerichte sich mit dem Streit wegen „Lärms“, verursacht durch Kuhglocken, beschäftigen mussten.

Dabei sind die private Nutztierhaltung und die kleinen regionalen landwirtschaftlichen Betriebe innerhalb der Ortschaften so wichtig für die Zukunft -weg von der Massentierhaltung- und den Erhalt unseres kulturellen Erbes. Der Denkmalschutz schützt die alten Gebäudeteile der Hofreiten, doch was ist mit der ursprünglichen, ortsüblichen Nutzung?- Wer schützt diese?

Ein Gesetz, das diese Nutztierhaltung sowie alle anderen ortsüblichen Emissionen unter „kulturellen Schutz“ stellen würde, würde den Gerichten viel Zeit sparen. Zudem würde die Existenz von innerörtlichen, landwirtschaftlichen Kleinbetrieben gesichert werden und die private Nutztierhaltung gefördert werden, die vielerorts zum Glück noch die Ortskerne prägen.-Doch wie lange noch?!

Nur mit klaren rechtlichen Vorgaben kann der dörfliche Charakter und Charme alter Ortskerne sowie ländlicher Gebiete erhalten bleiben!

All dies befürworten und unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift!

-wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht hier, wo dann...soll ein Hahn noch Krähen dürfen, Glocken läuten und Misthaufen riechen?!?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Silvia Stengel_"Wenn der Hahn kräht..." aus Hofheim
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  • Einen Kommentar

    Wenn der Hahn kräht…

    Bei dieser Petition geht es nicht nur um den Hahn – Hierfür hat unsere Gesetzgebung eigentlich ganz vernünftige Grundlagen, die jedoch leider nicht einheitlich ausgelegt werden und auch nicht jedem bekannt sind:

    Denn ortsübliche Emissionen sind per Gesetz generell zu dulden, sogar wenn sie „wesentlicher Lärm“ sind -BGB §906 (1). Genauso wie unwesentliche Emissionen nach diesem Paragraphen im Bürgerlichen Gesetzbuch zu dulden sind – und das sind sie, wenn sie die Emissionswerte nach TA-Lärm nicht erreichen.

    Im Dorfgebiet/Mischgebiet darf ein Hahn als Einzelschallereignis somit tagsüber (6-22 Uhr) 90 dB und nachts 65 dB erreichen – beim Beschwerdeführer gemessen und über den ganzen Tag oder Nacht gemittelt!... weiter

Zum Erhalt der Rassegeflügelzucht gehören auch Hähne. Auch kleine Zuchten in der Stadt müssen möglich bleiben, da sonst durch das Aussterbeln alter Kultur-Rassen nicht nur ein Stück dörfliche Kultur, sondern auch jede Menge Genmaterial verloren geht.

- Religiöse Belange und Nutztierhaltung werden hier zusammengefasst, um Stimmen aus beiden Lagern für die Petition zu erhalten. - religiöse Belange wie allmorgendliches "Angusläuten" sind kein kulturelles Erbe

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 1 Std.

    Um eine alte Rasse zu Erhalten.

  • vor 2 Std.

    Haben selbst ein Problem mit unserem Hahn und einer Nachbarfamilie. Es kann nicht sein, dass Menschen aus der Stadt aufs Land ziehen und meinen hier dann rumkommandieren zu können.

  • vor 4 Std.

    Ich halte diese Petition für wichtig damit nicht noch jemand gegen Nutztierhaltung in Ortskernen klagt

  • Manfred Hartung Hofheim am Taunus

    vor 4 Std.

    Damit die dämlichen, nervenaufreibenden und teuren Rechtsstreitigkeiten in Zukunft vermieden werden.

  • Peter Heil Kriftel

    vor 4 Std.

    Wir haben hier in der Nachbarschaft selbst einige Hühner und Hähne, das gehört zu ländlichen Gebieten einfach dazu

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