Pro

What are arguments in favour of the petition?

Zum Erhalt der Rassegeflügelzucht gehören auch Hähne. Auch kleine Zuchten in der Stadt müssen möglich bleiben, da sonst durch das Aussterbeln alter Kultur-Rassen nicht nur ein Stück dörfliche Kultur, sondern auch jede Menge Genmaterial verloren geht.

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In unserem Dorf gibt es etliche kleine Hühnerhaltungen, und das Krähen gehört einfach zum „akustischen Dorfbild“ dazu. Genau wie eine Kuh auch mal „Muh“ sagen darf. Und Rehe, das sei auch mal erwähnt, sind beileibe keine leisen Tiere! Trotzdem gibt es immer wieder Probleme mit Leuten, die den Unterschied zwischen „Landleben“ und “Man darf keinen Mucks hören“ nicht verstanden haben. Denn „Kein Mucks“ geht nur in ausgelagerter Massentierhaltung, dörfliche Kleintierhaltung dagegen bietet auch den Tieren meist viel bessere Lebensbedingungen und dem Menschen das eindeutig leckerere Frühstücksei!

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Ja, die Klagerei in puncto "ländlicher Emmissionen" ist überstrapaziert. Wenn der Rasen im Neubaugebiet 2 cm zu lang ist, wird direkt der Rasenmäher ausgepackt. Nichts spricht gegen das abendliche Grillen im langersehnten Eigenheim und den dicken SUV am Wochenende spazieren zu fahren. Aber wehe die Kirchenglocken läuten, ein Pferdeapfel liegt auf der Straße oder ein Hahn kräht..

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    Auch Hähne sind cool! Und der Herkunft seiner Tier.Produkte bewusst sein

Mein Wunsch wäre, dass auch jeder zehnte Städtler mit Garten eine kleine Schar Hühner hält und sich so dem Ursprung seines tierischen Produktes bewusst ist und auch dass in ihm/ihr die Begeisterung über die Biologie geweckt wird und sich an den Tieren selbst begeistern kann. Es müssen nicht gerade Ballungsräume sein: Und ein Hahn gehört dazu, dass einfach cooles Kino das Verhalten der Tiere zu beobachten und dem kraftvollen Ruf des Hahnes zuzuhören. Der Ruf hat für einen selbst auch Vorteile: Wenn du verpennt hast, wirst du gegen 8 oder 9 nochmal geweckt und angespornt ;)

Source: Meine Erfahrung :D und bisher trafen meine Huhnis auf Begeisterung+ wegen dem Krähen kann man auch mal paar Eier abgeben ;))
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Contra

What are arguments against the petition?

    Keine lautstarken Hähne in Wohngebieten

Es ist unsinnig in der heutigen Zeit, daß geräuschstarke Tiere in Wohngebieten leben. Ein oftmals bellender Hund wird von der Ordnungspolizei genauso verfolgt, wie es bei krähenden Hähnen sein müßte. Ein krähender Hahn gehört auf einen Bauernhof und heutzutage nicht in einen lebendigen Ort, um Nachbarn frühmorgens schon aus dem Schlaf zu krähen. Oder den ganzen lieben langen Tag mit Lärm zu stören !

2 Counterarguments Show

- Religiöse Belange und Nutztierhaltung werden hier zusammengefasst, um Stimmen aus beiden Lagern für die Petition zu erhalten. - religiöse Belange wie allmorgendliches "Angusläuten" sind kein kulturelles Erbe

2 Counterarguments Show

Auf dem Land:gerne.Wer da hinzieht,weiss um die Geräuschkulisse. Nicht aber in der Stadt! Meine Eltern wohnen nahe der Kirche auf dem Land,durch das permanente Uhrzeit-Gebimmel eines hyperaktiven Geistlichen ist da an Durchschlafen nicht zu denken.In Zeiten,wo das die einzige Uhr war vielleicht sinnvoll,heute eine Zumutung.Und mit der Grund für die Landflucht,ich wollte jedenfalls nicht mehr dort wohnen.

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Zu den Kirchenglocken und "Wer hier hin zieht weiß was ihm blüht." - Nein, dem ist nicht so. Nicht jeder hat die freie Wahl sondern wird womöglich hier geboren oder von den Eltern die aufs Land ziehen einfach mitgenommen, da hat man kein Mitspracherecht und lebt einfach fortan hier - ob es einem passt oder nicht. Wenn normale Menschen den Lärm der Kirchenglocken veranstalten würden (mehrere Minuten langes allmorgendliches Geläute) wäre dies Ruhestörung. Nur zum Vergleich. In keinster Weise sollte das auch noch mit weiteren Maßnahmen geschützt werden.

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An sich habe ich nichts gegen den „Schutz der ortsüblichen Emissionen als kulturelles Erbe“. Aber nicht mit einer Petition vorliegender Art. Hier geht es doch nur um den Stimmenfang in Sachen Rechtsstreit Hahn gegen Nachbarn. Frau Stengel sollte -Achtung Wortspiel- die Kirche mal im Dorf lassen und nicht den Hahn in der Stadt. Denn mit über 9.000 Einwohnern ist Marxheim beileibe kein Dorf mehr.

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