Mit Bedauern müssen wir feststellen, dass dem deutschlandweit bekannten Politikwissenschaftler Professor Werner J. Patzelt begleitet von breiter medialer Aufmerksamkeit keine Seniorprofessur an der TU Dresden gewährt wurde. Diese Entscheidung ist in mehrfacher Hinsicht unverständlich und verdient eine Revision. --- Unterstützer: Wolfang Bosbach MdB a.D. --- Arnold Vaatz MdB (Stlv. Fraktionsvorsitzender CDU/CSU) --- Birgit Kelle (Journalistin und Feministin) --- Peter Hahne (TV-Moderator und Theologe) --- Henrik Wärner (Bundesvorsitzender RCDS) --- Tom Unger (Landesvorsitzender JU Sachsen&Niederschlesien) --- Dr. Joachim Klose (Landesbeauftrager der Konrad Adenauer Stiftung Sachsen) --- Prof. Dr. em. Hans Dieter Zimmermann (Literaturwissenschaftler) --- Prof. Walter Schweidler (Philosoph) --- Dr. Herbert Wagner, Oberbürgermeister Dresden a.D. (bzgl. der Forderung nach einer Revision der Entscheidung)

Begründung

Zum ersten ist Professor Patzelt der wohl bekannteste Wissenschaftler der TU Dresden. Die von ihm initiierten vielfältigen Drittmittelprojekte, die hohe Anzahl und Qualität seiner Publikationen sowie seine gut besuchten und bei Studenten beliebten Lehrveranstaltungen haben Reputation und Bekanntheit der Universität in den letzten 27 Jahren nachhaltig gesteigert. Er verkörpert wie kein Zweiter als bundesweit tätiger Botschafter und international gut vernetzter Wissenschaftler die Weltgewandtheit der TU Dresden. Die Vorstellung einiger Entscheidungsträger, Professor Patzelt könne dem Image der Universität schaden, basiert mithin auf Unbehagen gegenüber seinen öffentlichen politischen Analysen.

Zum zweiten geht mit Professor Patzelt ein entscheidender Beitrag zum gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs verloren. Auch wenn seine Ansichten nicht von jedem Hochschullehrer geteilt werden, so ist sein Beitrag zur Debatte über die aktuelle politische Situation immer ein hervorragendes Beispiel für Meinungsvielfalt und Wissenschaftspluralität an der TU Dresden.

Schließlich wurde die Entscheidungsfindung von Unterstellungen aus universitären Kreisen und Teilen der Medienlandschaft begleitet. So wurde Professor Patzelt als „rechtsextremer Verfassungsfeind“ oder „Pegida-Professor“ bezeichnet. Eine unter solchen Umständen vollzogene Entscheidungsfindung kann nicht mit der nötigen Neutralität abgelaufen sein und bezieht die Verdienste Professor Patzelts nicht gebührend ein. Daher plädieren wir für das Überdenken und die Zurücknahme der Entscheidung. Die TU Dresden sollte Professor Patzelt eine Seniorprofessur gewähren und ihn somit als verdienstvollen und leistungsfähigen Wissenschaftler weiter an sich binden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, RCDS Dresden aus Dresden
Frage an den Initiator

Diese Petition wurde bereits in folgende Sprachen übersetzt

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

Pro

Wenn ich mir die Unterschriftenliste angucke und sehe, wieviele sich schon bei dieser lächerlichen Frage nicht getrauen, ihren Namen zu nennen, dann wird deutlich, wie weit sich dieses Land schon von der meinungsoffenen Demokratie der alten BRD entfernt hat. Dabei ist eines klar: die Meinungsvorlagen (noch nicht Vorschriften) kommen aus der Rot-GRÜNEN Seminargruppe. Der Weg in die gelenkte Demokratie ist vorgezeichnet. Und die sogenannten Eliten, z.B. die Universitäten, gehen ihn mit.

Contra

Der Prof. hat es nicht geschafft, sich gegen extreme Positionen abzugrenzen. das macht ihn nicht automatisch zu einem schlechten Prof. die Verfasser der Petition scheinen aber anzunehmen, dass die Nähe zu extremen Positionen schon für akademische Auszeichnungen qualifiziere. Das sehe ich nicht so und daher die bereits veröffentlichte Stellungnahme der TU Dresden für überzeugend.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 1 Tag

    Herr Professor Patzelt leistet einen wichtigen Beitrag zur Meinungsvielfalt in der öffentlichen politischen Diskussion. Ich möchte, daß diese Meinungsvielfalt auch an der Technischen Universität Dresden sichtbar bleibt.

  • vor 2 Tagen

    Die hier getroffene Entscheidung der TUD lässt Erinnerungen an Haltung und Positionen der Universität während der SED-Herrschaft zu Zeiten der DDR aufkommen. Freiheit der Wissenschaft, Toleranz und Meinungspluralität sind hohe Güter und dürfen nicht einem gefühlten Mainstream gleich welcher Art geopfert werden.

  • vor 2 Tagen

    Es geht um die Stärkung der Meinungsfreiheit und Zivilcourage.

  • Andrea Geißler Halle (Saale)

    vor 4 Tagen

    Patzelt spricht Klartext. Das muss in einer Demokratie, die angeblich Meinungsfreiheit propagiert, möglich sein.

  • Nicht öffentlich Lichtenstein

    vor 5 Tagen

    Das ist einer von Steuergeldern lebenden uni unwürdig. Gerade dort müßte doch die Diskusion über Sinn und Unsinn stattfinden. Die sollten doch froh sein das nicht alle stromlinien(hörig)förmig daherkommen.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten.

Unterschreiben-Widget für die eigene Webseite

API (Schnittstelle)

/petition/online/patzeltbleibt-seniorprofessur-fuer-werner-j-patzelt/votes
Beschreibung
Anzahl der Unterschriften auf openPetition und gegebenenfalls externen Seiten.
HTTP-Methode
GET
Rückgabeformat
JSON