Dieser Erlass ist weder Durchdacht noch sinnvoll da er einerseits dafür sorgt, dass es kaum möglich ist Klassenfahrten in einem normalen Maße durchzuführen zudem hilft er den sozial schwächeren Familien keineswegs, da 1. Schüleraustausche gänzlich ausgeschlossen sind und viele Schulen dazu übergehen ganze Klassenfahrten abzusagen sofern die Beteiligung nicht hoch genug, dies führt dazu, dass sozial schwächere Familien dazu gezwungen werden die Fahrten zu bezahlen da diese sonst nicht stattfinden.Ohne diesen Erlass wäre alles deutlich einfacher sozial schwächere Familien hätten keinen so enormen Druck und könnten selbst Frei entscheiden ob die Kosten zu hoch sind oder nicht, dass einzige was dieser Erlass zur Folge hat ist, dass normale Wandertage nichts mehr kosten dürfen und die sozial schwächeren Familien dazu gezwungen werden ihr Kind an jeder Fahrt teilnehmen zu lassen.Dieser Erlass ist ein reiner Show-Erlass man tut so als würde man allen etwas ärmeren Familien helfen und ihnen jeglichen Druck nehmen, in Wahrheit vergrößert man den Druck und es müssen sowohl die Familien darunter leiden, die es sich nicht leisten können als auch die, die es sich leisten können.

Ich bitte um ein Überdenken und Abändern des folgenden Abschnittes des Schulfahrtenerlasses 2016

2.3 ... ... Im Rahmen ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung und zur Vermeidung unzumutbarer finanzieller Belastungen der Familien sind Lehrkräfte und Schulleitung verpflichtet, die Kosten der Veranstaltung zu begrenzen. Für ein- und mehrtägige Schulfahrten dürfen je Klassenstufe beziehungsweise je Jahr der schulischen Ausbildung höchstens 100 € je Schülerin oder Schüler veranschlagt werden. Die Beträge können für mehrtägige Fahrten über mehrere Klassenstufen beziehungsweise Jahre der schulischen Ausbildung hinweg zusammengefasst werden. Mit diesen Beträgen müssen alle Kosten der Schülerin oder des Schülers (zum Beispiel Fahrtkosten von der Schule zum Ziel der Klassenfahrt und zurück, Unterkunft und Verpflegung, Reiserücktrittskostenversicherung, Kurtaxe, Fahrtkosten am Ort, Eintrittsgelder) abgedeckt werden. Das Taschengeld ist dabei nicht umfasst. Eine durch einen Klassen- oder Kurswechsel einer Schülerin oder eines Schülers bedingte Überschreitung der Höchstgrenze ist zulässig. Sollten bei Schullandheimaufenthalten durch die Inanspruchnahme eines pädagogischen Angebotes des Schullandheims (zum Beispiel durch Öko- oder Erlebnispädagogen) zusätzliche Kosten je Schülerin oder Schüler entstehen, darf die Höchstgrenze um den entsprechenden Betrag überschritten werden. Ungeachtet dieser Höchstgrenze sind die Kosten der einzelnen Veranstaltung möglichst niedrig zu halten. Aus diesem Grund werden Schulfahrten mit Ausnahme von Schullandheimaufenthalten grundsätzlich im Klassen- oder Kursverband von zwei Klassen oder Kursen gemeinsam durchgeführt. Die Höhe der Höchstgrenze unterliegt einer regelmäßigen Überprüfung durch die Schulaufsichtsbehörde.

hochachtungsvoll Urs Buschauer

Begründung

Wollen sie, dass sie bzw. ihre Kinder eine Schulzeit erleben an die sie sich gerne und mit Freude zurück erinnern werden? Ja ! Gut denn das Saarländische Ministerium für Bildung und Kultur hat scheinbar etwas dagegen, diese wollen nämlich durch extreme Kosteneinschränkungen gute und interessante Klassenfahrten fasst unmöglich machen 800€ für alle Fahrten in 8 Jahren Gymnasium, wenn ihnen das genau so lächerlich vorkommt wie mir dann unterschreiben sie diese Petition gegen Abschnitt 2.3 des Schulfahrtenerlasses 2016

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Urs Buschauer aus Riegelsberg
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Die Petition geht von einer überholten Rechtslage aus. Dem Anliegen wurde bereits Rechnung getragen: Konsolidierte Fassung abrufbar unter www.saarland.de/dokumente/thema_bildung/Schulfahrtenerlass_2016.pdf. Der Erlass sieht vor, dass für mehrtägige Schulfahrten 120 € pro Jahr veranschlagt werden dürfen. Auch die mögliche Dauer der Fahrten wurde flexibilisiert. Ziel ist, dass die Rahmenbedingungen für die Schulen einheitlich sind und keine soziale Exklusion stattfindet, weil Familien sich teure Fahrten nicht leisten können. Fragen an presse@bildung.saarland.de.