• Von: Urs Buschauer mehr
  • An: Ministerium für Bildung und Kultur
  • Region: Saarland mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 99 Tage verbleibend
  • 116 Unterstützer
    112 in Saarland
    2% erreicht von
    6.900  für Quorum  (?)

Petition gegen Abschnitt 2.3 des Schulfahrtenerlasses 2016

-

Dieser Erlass ist weder Durchdacht noch sinnvoll da er einerseits dafür sorgt, dass es kaum möglich ist Klassenfahrten in einem normalen Maße durchzuführen zudem hilft er den sozial schwächeren Familien keineswegs, da 1. Schüleraustausche gänzlich ausgeschlossen sind und viele Schulen dazu übergehen ganze Klassenfahrten abzusagen sofern die Beteiligung nicht hoch genug, dies führt dazu, dass sozial schwächere Familien dazu gezwungen werden die Fahrten zu bezahlen da diese sonst nicht stattfinden.Ohne diesen Erlass wäre alles deutlich einfacher sozial schwächere Familien hätten keinen so enormen Druck und könnten selbst Frei entscheiden ob die Kosten zu hoch sind oder nicht, dass einzige was dieser Erlass zur Folge hat ist, dass normale Wandertage nichts mehr kosten dürfen und die sozial schwächeren Familien dazu gezwungen werden ihr Kind an jeder Fahrt teilnehmen zu lassen.Dieser Erlass ist ein reiner Show-Erlass man tut so als würde man allen etwas ärmeren Familien helfen und ihnen jeglichen Druck nehmen, in Wahrheit vergrößert man den Druck und es müssen sowohl die Familien darunter leiden, die es sich nicht leisten können als auch die, die es sich leisten können.

Ich bitte um ein Überdenken und Abändern des folgenden Abschnittes des Schulfahrtenerlasses 2016

2.3
...
...
Im Rahmen ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung und zur Vermeidung
unzumutbarer finanzieller Belastungen der Familien sind Lehrkräfte und Schulleitung
verpflichtet, die Kosten der Veranstaltung zu begrenzen. Für ein- und mehrtägige
Schulfahrten dürfen je Klassenstufe beziehungsweise je Jahr der schulischen
Ausbildung höchstens 100 € je Schülerin oder Schüler veranschlagt werden. Die
Beträge können für mehrtägige Fahrten über mehrere Klassenstufen
beziehungsweise Jahre der schulischen Ausbildung hinweg zusammengefasst
werden.
Mit diesen Beträgen müssen alle Kosten der Schülerin oder des Schülers (zum
Beispiel Fahrtkosten von der Schule zum Ziel der Klassenfahrt und zurück,
Unterkunft und Verpflegung, Reiserücktrittskostenversicherung, Kurtaxe, Fahrtkosten
am Ort, Eintrittsgelder) abgedeckt werden. Das Taschengeld ist dabei nicht umfasst.
Eine durch einen Klassen- oder Kurswechsel einer Schülerin oder eines Schülers
bedingte Überschreitung der Höchstgrenze ist zulässig. Sollten bei
Schullandheimaufenthalten durch die Inanspruchnahme eines pädagogischen
Angebotes des Schullandheims (zum Beispiel durch Öko- oder Erlebnispädagogen)
zusätzliche Kosten je Schülerin oder Schüler entstehen, darf die Höchstgrenze um
den entsprechenden Betrag überschritten werden.
Ungeachtet dieser Höchstgrenze sind die Kosten der einzelnen Veranstaltung
möglichst niedrig zu halten. Aus diesem Grund werden Schulfahrten mit Ausnahme
von Schullandheimaufenthalten grundsätzlich im Klassen- oder Kursverband von
zwei Klassen oder Kursen gemeinsam durchgeführt.
Die Höhe der Höchstgrenze unterliegt einer regelmäßigen Überprüfung durch die
Schulaufsichtsbehörde.

hochachtungsvoll Urs Buschauer

Begründung:

Wollen sie, dass sie bzw. ihre Kinder eine Schulzeit erleben an die sie sich gerne und mit Freude zurück erinnern werden? Ja ! Gut denn das Saarländische Ministerium für Bildung und Kultur hat scheinbar etwas dagegen, diese wollen nämlich durch extreme Kosteneinschränkungen gute und interessante Klassenfahrten fasst unmöglich machen 800€ für alle Fahrten in 8 Jahren Gymnasium, wenn ihnen das genau so lächerlich vorkommt wie mir dann unterschreiben sie diese Petition gegen Abschnitt 2.3 des Schulfahrtenerlasses 2016

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Riegelsberg, 14.09.2016 (aktiv bis 13.03.2017)


Debatte zur Petition

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Warum Unterstützer unterschreiben

Das Erlangen sozialer Kompetenzen ist für Kinder und Jugendliche wichtig. Bedingt durch die verstärkte Nutzung von Smartphones in sozialen Netzwerken entziehen sich Kinder und Jugendliche oft der Problematik der direkten und persönlichen Konfrontatio ...

Schülerinnen und Schüler sollen auch Spaß haben und Klassenfahrten erleben dürfen.

Der Schulfahrtenerlass ist ein grundsätzlich guter Vorschlag bis auf die Ausnahme der Beschränkung auf fünf Kalendertage. Er war sicherlich gut gemeint, aber Goethe sagte schon: "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint."

>>> Zu den Kommentaren


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Letzte Unterschriften

  • Nicht öffentlich Kleinblittersdorf am 16.11.2016
  • Nicht öffentlich Freisen am 10.11.2016
  • Nicht öffentlich St.Wendel am 10.11.2016
  • Brigitte O. Tholey am 07.11.2016
  • Nicht öffentlich St. Wendel am 05.11.2016
  • Nicht öffentlich Saarbrücken am 04.11.2016
  • Sandra C. Wallerfangen am 03.11.2016
  • Heiko S. Nohfelden am 02.11.2016
  • Gerd A. Nohfelden am 25.10.2016
  • Sabine A. Nohfelden am 25.10.2016
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

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