Region: Homburg

Petition gegen den Bau von Windkraftanlagen im Naherholungsgebiet Jägersburg.

Petition richtet sich an
Kreisstadt Homburg, Saarpfalz Kreis Homburg, Saarländische Landesregierung Saarbrücken, Saarforst Saarbrücken

959 Unterschriften

93 %
661 von 710 für Quorum in Homburg Homburg

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  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung noch 10 Wochen
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Kreisstadt Homburg, Saarpfalz Kreis Homburg, Saarländische Landesregierung Saarbrücken, Saarforst Saarbrücken

Petition gegen den Bau von Windkraftanlagen im Naherholungsgebiet Jägersburg.

Die Stadt Homburg hat laut Stadtratsbeschluss das Gebiet Leimenkaut , trotz ablehnendem, einstimmigen Beschlusses des Ortsrats Jägersburg, als möglichen Standort für Windkraftanlagen ausgewiesen. Dieses Waldgebiet befindet sich in etwa mittig zwischen Jägersburg und Kleinottweiler im Naherholungsgebiet um die Jägersburger Weiher. Da schon die Nabenhöhe moderner Windanlagen meist über 170 Meter liegt kann so eine Anlage über 250 Meter hoch werden. Die von ihnen ausgehende Geräuschkulisse und der Schattenwurf sind zwar technisch und rechtlich streng reguliert und kontrolliert, aber wir befürchten dennoch, dass das Naherholungsgebiet Jägersburger Weiher erheblich beeinträchtigt wird.
Die Leimenkaut ist Brutgebiet der bei uns äußerst seltenen und daher unter strengem Schutz stehenden Kolkraben. Auch andere geschützte Vogelarten wie Milane, Grau- und Silberreiher, sowie einige Fledermausarten usw. kommen in dem Gebiet vor. Das Naturschutzgebiet Felsbachtal grenzt unmittelbar daran. Nur schon für den Aufbau der Windkraftanlagen und ihrer notwendigen Infrastruktur müssten mehrere Hektar des dort von mehreren, teils historischen Wanderwegen durchzogenen Waldes gefällt werden. Alleine durch ihre Präsenz und das andauernde Rotorengeräusch, vor allem aber durch den ganzjährig zu erwartenden Schattenwurf würde das Naherholungsgebiet in unseren Augen erheblich entwertet. Dies dürfte dazu führen, dass das Naherholungsgebiet zukünftig von den meisten Wanderern und Erholungssuchenden gemieden würde. Für die Hotel- und Gaststättenbetreiber, die in den letzten Jahren viel Geld in ihre Standorte investiert haben, und auch für den Kletterpark käme es voraussichtlich zu Existenzproblemen. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe liegt der Golfplatz Websweiler Hof. Zumindest der Schattenwurf würde das Spielen auf dem Golfplatz wohl erheblich beeinträchtigen. Darüber hinaus würden wohl auch das Hotel und das Bexbacher Schwimmbad an der Hochwiesmühle weitaus weniger Gäste verzeichnen als bisher. Als Teil und eines der wertvollsten und schönsten Wandergebiete des Biosphärenreservats Bliesgau ist zu befürchten, dass das größte Waldgebiet dieser Region durch den Bau der Windriesen nicht nur geschwächt wird sondern, dass klimabedingt auf das Waldgebiet zukommende Schäden in Zukunft unwiederbringlich den wertvollen Wald zerstören werden. Aus den geschilderten Gründen sind wir gegen den Bau der Windkraftanlagen im Südwesten zwischen Jägersburg und Kleinottweiler. Wir wollen, dass Jägersburg das Naherholungsgebiet der Kreisstadt Homburg bleibt.
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saar-pfalz-kreis/homburg/streit-um-flaechen-fuer-neue-windraeder-in-homburg-was-jetzt-im-fokus-steht_aid-135266711;
https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=158145;
https://www.rheinpfalz.de/lokal/saarland_artikel,-windr%C3%A4der-pl%C3%A4ne-ortsvorsteher-sieht-j%C3%A4gersburger-weiher-in-gefahr-_arid,5815459.html

Begründung

Das Naherholungsgebiet Jägersburger Weiher ist das größte und bedeutendste seiner Art im ganzen saarpfälzischen Raum. Es kommen täglich hunderte, in der Hauptsaison tausende Erholungssuchende um an den Weihern mit ihrer Gastronomie, dem Kletterpark oder einfach nur beim Wandern in den weiträumigen, teilweise naturgeschützten, historischen Wäldern Erholung zu suchen. Wie sollen da jetzt Windräder die mit ihrem Geräusch, ihrem Schattenwurf und einfach nur mit ihrem bloßen Anblick dazu passen? An den Weihern, aber auch am sehr nahe gelegenen Golfplatz und dem ebenfalls sehr nahe gelegenen Freibad Hochwiesmühle haben inzwischen etliche Wirte und Investoren das nötige Umfeld geschaffen um allen Erholungssuchenden die von ihnen gesuchten Möglichkeiten zu bieten. Diese Hotels, Gaststätten, das Schwimmbad, der Golfplatz, ... usw sind aber durch den Aufbau von Windrädern sehr stark gefährdet!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Naherholung, Homburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.03.2026
Sammlung endet: 02.09.2026
Region: Homburg
Kategorie: Bauen

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Warum Menschen unterschreiben

Weil mir der Wald und die Tiere wichtig sind und für Windräder der Wald nicht gerodet werden darf. Das hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun, die Windräder gefährden auch Vögel, die vorbeiziehen und die spätere Entsorgung der Windräder ist ebenfalls nicht nachhaltig. Unser Wald ist wichtig für uns und die Tiere.

Ein Naherholungsgebiet wurde dazu ernannt, da die Voraussetzungen gegeben sind um sich zu erholen, die Ruhe und die Natur genießen kann. Die Gastronomie lädt zum Verweilen ein, man kann den Durst löschen oder sich ordentlich Stärken.
Eine Windkraft Anlage bedeutet, die Natur zu zerstören. Wälder abzuholzen. Ganze Landstriche zu Roden für Riesige Beton Fundamente und Zufahrtswege.
Damit würde also ein Riesiges Stück Natur zerstört werden, das zu einem Lebensraum für viele viele Tiere gehört, viele Menschen zum Sport nutzen.
Rodung der Natur finde ich schon schlimm.
Rodung in einem Naherholungsgebiet, geht garnicht.
Ich sage, Nein, Nein, Nein 🫵 🛑

Windkraftanlagen stören durchhörbaren Lärm. Je Nach Wind, hört man dies z.B. in Münchwies über mehrere Kilometer.
Der Bau von Windkraftanlagen in oder nahe Naturschutzgebieten kann geschützte Lebensräume von Tieren sowie das Landschaftsbild beeinträchtigen.
Für den Bau müssen teilweise Waldflächen gerodet und Wege angelegt werden, was in die Natur und bestehende Ökosysteme eingreift.

​„Ich unterschreibe, weil Jägersburg mein absoluter Kraftort ist. Wir gehen hier am Wochenende mit der Familie spazieren, und übernachten auch oft im Petershotel, um die Ruhe und die Natur zu genießen. Einen intakten Wald für die Industrie zu opfern, während es genug andere Freiflächen gibt, ist der völlig falsche Weg. Natur- und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden!“

Völlig falsche Position für ein Windrad.
Es geht kein Wind und der Wald wird zerstört

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