Region: Homburg

Petition gegen den Bau von Windkraftanlagen im Naherholungsgebiet Jägersburg.

Petition richtet sich an
Kreisstadt Homburg, Saarpfalz Kreis Homburg, Saarländische Landesregierung Saarbrücken, Saarforst Saarbrücken

623 Unterschriften

64 %
456 von 710 für Quorum in Homburg Homburg

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  1. Gestartet 03.03.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
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Petition richtet sich an: Kreisstadt Homburg, Saarpfalz Kreis Homburg, Saarländische Landesregierung Saarbrücken, Saarforst Saarbrücken

Petition gegen den Bau von Windkraftanlagen im Naherholungsgebiet Jägersburg.

Die Stadt Homburg hat laut Stadtratsbeschluss das Gebiet Leimenkaut , trotz ablehnendem, einstimmigen Beschlusses des Ortsrats Jägersburg, als möglichen Standort für Windkraftanlagen ausgewiesen. Dieses Waldgebiet befindet sich in etwa mittig zwischen Jägersburg und Kleinottweiler im Naherholungsgebiet um die Jägersburger Weiher. Da schon die Nabenhöhe moderner Windanlagen meist über 170 Meter liegt kann so eine Anlage über 250 Meter hoch werden. Die von ihnen ausgehende Geräuschkulisse und der Schattenwurf sind zwar technisch und rechtlich streng reguliert und kontrolliert, aber wir befürchten dennoch, dass das Naherholungsgebiet Jägersburger Weiher erheblich beeinträchtigt wird.
Die Leimenkaut ist Brutgebiet der bei uns äußerst seltenen und daher unter strengem Schutz stehenden Kolkraben. Auch andere geschützte Vogelarten wie Milane, Grau- und Silberreiher, sowie einige Fledermausarten usw. kommen in dem Gebiet vor. Das Naturschutzgebiet Felsbachtal grenzt unmittelbar daran. Nur schon für den Aufbau der Windkraftanlagen und ihrer notwendigen Infrastruktur müssten mehrere Hektar des dort von mehreren, teils historischen Wanderwegen durchzogenen Waldes gefällt werden. Alleine durch ihre Präsenz und das andauernde Rotorengeräusch, vor allem aber durch den ganzjährig zu erwartenden Schattenwurf würde das Naherholungsgebiet in unseren Augen erheblich entwertet. Dies dürfte dazu führen, dass das Naherholungsgebiet zukünftig von den meisten Wanderern und Erholungssuchenden gemieden würde. Für die Hotel- und Gaststättenbetreiber, die in den letzten Jahren viel Geld in ihre Standorte investiert haben, und auch für den Kletterpark käme es voraussichtlich zu Existenzproblemen. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe liegt der Golfplatz Websweiler Hof. Zumindest der Schattenwurf würde das Spielen auf dem Golfplatz wohl erheblich beeinträchtigen. Darüber hinaus würden wohl auch das Hotel und das Bexbacher Schwimmbad an der Hochwiesmühle weitaus weniger Gäste verzeichnen als bisher. Als Teil und eines der wertvollsten und schönsten Wandergebiete des Biosphärenreservats Bliesgau ist zu befürchten, dass das größte Waldgebiet dieser Region durch den Bau der Windriesen nicht nur geschwächt wird sondern, dass klimabedingt auf das Waldgebiet zukommende Schäden in Zukunft unwiederbringlich den wertvollen Wald zerstören werden. Aus den geschilderten Gründen sind wir gegen den Bau der Windkraftanlagen im Südwesten zwischen Jägersburg und Kleinottweiler. Wir wollen, dass Jägersburg das Naherholungsgebiet der Kreisstadt Homburg bleibt.
https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saar-pfalz-kreis/homburg/streit-um-flaechen-fuer-neue-windraeder-in-homburg-was-jetzt-im-fokus-steht_aid-135266711;
https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=158145;
https://www.rheinpfalz.de/lokal/saarland_artikel,-windr%C3%A4der-pl%C3%A4ne-ortsvorsteher-sieht-j%C3%A4gersburger-weiher-in-gefahr-_arid,5815459.html

Begründung

Das Naherholungsgebiet Jägersburger Weiher ist das größte und bedeutendste seiner Art im ganzen saarpfälzischen Raum. Es kommen täglich hunderte, in der Hauptsaison tausende Erholungssuchende um an den Weihern mit ihrer Gastronomie, dem Kletterpark oder einfach nur beim Wandern in den weiträumigen, teilweise naturgeschützten, historischen Wäldern Erholung zu suchen. Wie sollen da jetzt Windräder die mit ihrem Geräusch, ihrem Schattenwurf und einfach nur mit ihrem bloßen Anblick dazu passen? An den Weihern, aber auch am sehr nahe gelegenen Golfplatz und dem ebenfalls sehr nahe gelegenen Freibad Hochwiesmühle haben inzwischen etliche Wirte und Investoren das nötige Umfeld geschaffen um allen Erholungssuchenden die von ihnen gesuchten Möglichkeiten zu bieten. Diese Hotels, Gaststätten, das Schwimmbad, der Golfplatz, ... usw sind aber durch den Aufbau von Windrädern sehr stark gefährdet!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Naherholung, Homburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.03.2026
Sammlung endet: 02.09.2026
Region: Homburg
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten

  • Morgen erscheint unter dem Titel "Wachsender Widerstand gegen Windräder – Hunderte Unterschriften in Jägersburg" in der Saarbrücker Zeitung ein Bericht über unsere Petition. Wir denken, dass wir spätestens dann 500 Unterschriften erreicht haben. Vielen Dank euch allen! Werbt bitte weiter für unsere Petition - je mehr Unterschriften umso besser!

  • Mit dem Kurzlink Kurzlink: openpetition.org/!naturschutz
    soll die Petition besser erreichbar sein. Ich hoffe das hilft euch weiter.
    Viele Grüße an alle!

  • So, nachdem, wie ihr ja sicher bemerkt hattet, die Petition vorrübergehend gesperrt war, sind wir wieder für Unterschriften erreichbar! Hintergrund war, dass wir in der Petition die Worte Lärm und Schattenschlag verwendet hatten und die seien rechtlich nicht erlaubt. Ist zwar Lachhaft, aber wenn es dem so ist sei´s drumm! Ich denke ihr versteht auch so was wir meinen. Also dann sorgt nun für viele Unterschriften! Danke im Voraus!

Warum Menschen unterschreiben

Windräder dort sind quatsch und für grüne Energie dort frei zu machen ist ebenfalls quatsch.

Für Erholung und für den Erhalt der Natur

Keine Windräder in der Nähe von Wohnbebauung!

Wir wohnen recht nah und sind somit ggf. durch Geräusche, Wellen… betroffen. Der Wald ist ein Naherholungsgebiet und soll dies auch bleiben. Windenergie kann man ebenso gut an weniger besiedelten Orten generieren.

Weil ich nicht verstehe, warum man Wald abholzen möchte, um Windräder zu bauen. Es gibt genug freie Flächen, die höher liegen und weiter weg von der umliegenden Bebauung sind; bspw. werden immer mehr große Firmen geschlossen, deren Gelände brachliegen.

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