Die Verfasste Studierendenschaft der DHBW ist der Ansicht, dass die Öffnung für Nebenabreden im neuen Studienvertrag der DHBW nachteilige Auswirkungen auf Studierende und die beteiligten Parteien des Dualen Studiums hat.

Wir fordern, dass Nebenabreden und die dadurch zulässigen Rückzahlungsklauseln im Studienvertrag der DHBW ausdrücklich verboten werden.

Zusätzlich fordern wir die örtlichen Hochschulräte und Senate, sowie den zentralen Senat der DHBW auf, eine klare Position gegen die Rückzahlungsklauseln im Rahmen von Nebenabreden gegenüber dem Aufsichtsrat zu beziehen.

Hierfür wurden bereits mehrere tausend Unterschriften in der offline Welt gesammelt - wir wollen mit dieser Initiative noch darüber hinaus.

Begründung

Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung der DHBW am 10. März 2017 wurde die Novelle des Studien- und Ausbildungsvertrages (jetzt Studienvertrag) beschlossen. Durch die Novellierung des Vertrages sind zukünftige Rückzahlungsklauseln im Rahmen von Nebenabreden zulässig.

Bislang wurden, durch den bindenden Rahmenvertrag, Nebenabreden explizit untersagt.

Aus der nun beschlossenen Neuerung und den ausdrücklich erlaubten Nebenabreden resultieren Nachteile für die Studierenden und ein Rückschritt der Attraktivität eines Dualen Studiums.

Welche Nachteile können entstehen? Am Beispiel der Rückzahlungsklausel:

  • Im Falle eines Studienabbruchs oder einer Nichtweiterbeschäftigung im Unternehmen nach erfolgreichem Abschluss des Studiums können hohe Rückzahlungsbeträge auf betroffene Studierende zukommen.

  • Eine einseitige Verpflichtung bindet die Studierenden an die Arbeitgeber, bietet im Gegenzug jedoch keine Übernahmegarantie.

  • Die Verhandlungsbasis für z.B. Gehaltsverhandlungen nach erfolgreichem Studienabschluss ist nachteilig, da bei Ablehnung des Vertrags hohe Rückzahlungen gefordert werden können.

  • Die Motivation der Studierenden, nach erfolgreichem Abschluss des Studiums, bei einem Unternehmen zu arbeiten, beruht lediglich darauf, die möglichen Rückzahlungen zu umgehen.

  • Durch die Ungenauigkeit der Klausel und die Uneindeutigkeit der Gesetzeslage zu Rückzahlungsklauseln im Rahmen von Nebenabreden kann es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommen.

  • Das künstliche Erhöhen von Rückzahlungsbeträgen durch den Arbeitgeber ist möglich, indem die Ausbildungsvergütung gesenkt und die darüber hinausgehenden finanziellen Leistungen erhöht werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, AStA der DHBW aus Stuttgart
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Warum Menschen unterschreiben

  • Felix Kästel Offenbach

    vor 5 Std.

    Der größte Vorteil des dualen Studiums an der DHBW ist die nicht-Existenz einer solchen Klausel. Das Studium würde seinen Reiz verlieren, da man sich u.U. für einen sehr langen Zeitraum an ein Unternehmen binden muss. Die Unternehmen sollten sich nicht auf einem Vertrag ausruhen sondern für ihren Nachwuchs auch etwas tun. Außerdem ist Flexibilität für das Individuum sehr wichtig um auf dem heutigen Markt seinen Weg zu finden.

  • vor 8 Std.

    Selber Duale Studentin und finde es wichtig, Attraktivität zu erhalten und Studierende nicht derart zu binden oder einzuschränken

  • vor 11 Std.

    Ich habe selbst am der DHBW studiert.

  • Frans Stehle Brandenburg

    vor 13 Std.

    Ungerechtigkeiten zugunsten Unternehmen, welche durch hohe Löhne und Übernahmeverträge während und nach dem Studium locken, nen Bein stellen, zack bums

  • vor 13 Std.

    Bin selbst auch Duale Studentin

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