• Von: Kornelia Schmid (Pflegende Angehörige) mehr
  • An: Bayerischer Landtag
  • Region: Bayern mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Das Petitionsziel wurde auf anderem Wege erreicht
  • Erfolg
  • 512 Unterstützer
    276 in Bayern
    Sammlung abgeschlossen

Pflegende Angehörige fordern eine einheitlich klare Beratungsstruktur, wohnortnah, neutral, schnell

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„Wo erhalte ich Hilfe? Wer hilft mir?“ Fragen Pflegender Angehöriger und Betroffener, wenn man in Pflegesituationen gerät. Und dies kann schnell gehen, durch Unfall, Krankheit und kostet unglaublich viel Kraft. Hier braucht es schnellstmögliche und stete gute unabhängige Pflegeberatung durch Menschen, Fachkräfte, die in diesem „Pflege-Dschungel“ zur Seite stehen.
Seit vielen Jahren gibt es in Deutschland „Pflegestützpunkte“, die sich fest etabliert haben.
Meine erste Petition „An den Bayer. Landtag: Wir pflegenden Angehörigen fordern Hilfe durch Pflegestützpunkte“ www.openpetition.de/petition/online/an-den-bayer-landtag-wir-pflegenden-angehrigen-fordern-hilfe-durch-pflegesttzpunkte wurde am 01.12.2015 von der CSU mit 9 Gegenstimmen (8 Fürstimmen bei 18 Stimmberechtigten) abgelehnt mit der Begründung „Brauchen wir nicht. Wir haben genug Beratungsangebote.“
Lange Recherchen und Erfahrungen, auch vieler anderer Pflegender Angehöriger ergaben, dass diese Ablehnungsbegründung nicht den Tatsachen entspricht. Gerade in ländlichen Bereichen Bayerns, in denen viele alte Menschen ohne Internet leben, nicht. In Franken sind 8 Pflegestützpunkte (von insges. 9 in Bayern) gut etabliert, werden von Sozialdiensten der Krankenhäuser u.v.a. empfohlen und sehr gut angenommen, leisten wertvolle Hilfe (siehe Jahresberichte, die online einsehbar sind).
Deshalb fordern wir 1. eine genaue Standortanalyse über einheitlich klare, vor allem unabhängige (!) Pflegeberatungsstellen in ganz Bayern, die im Bedarfsfall schnell gefunden und in Anspruch genommen werden können, und 2. eine schnelle Umsetzung zur Schaffung dieser Stellen.

Begründung:

Es braucht schnellstmögliche niedrigschwellige neutrale Hilfe im "Pflege-Dschungel" (Pflegegesetze, an denen teils auch Pflegeberater/innen zu nagen haben) in Form von bewährten unabhängigen Beratungsstellen wie Pflegestützpunkte. Das vorhandene "Flickwerk" vieler kleiner Beratungsstellen in Bayern ist weder ausreichend noch klar auffindbar und bekannt. Es ist nicht in der Lage, das Care-Management eines Pflegestützpunktes zu erfüllen: z.B. bei Beratung durch ambulante Pflegedienste nicht unabhängig (Aquise). Freie Entscheidung durch Leistungsvergleich aller Möglichkeiten muss durch allgemeine Information über bestehendes Angebot ermöglicht sein. Viele Infos und Filmbeiträge-Links findet Ihr auch in meiner ersten Petition: www.openpetition.de/petition/online/an-den-bayer-landtag-wir-pflegenden-angehrigen-fordern-hilfe-durch-pflegesttzpunkte
Bitte unterstützen Sie das für Pflegende Angehörige und Betroffene u.v.m. so wichtige Anliegen einer Gruppe, die leider noch keine Lobby hat.
Letztendlich sparen wir durch häusliche Pflege dem Staat viel Geld und somit ja die Gelder der Bürger, die in den Pflegetopf der Pflegeversicherung einzahlen. Dieses Geld ist eine präventive Investition. Wenn hier gespart wird, wird letztendlich drauf gezahlt werden müssen, wenn wir nicht mehr können und die Betroffenen ins Heim müssen. Wo wäre hier unser monatlich eingezahltes Pflegeversicherungsgeld nicht besser investiert?
Danke.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Amberg, 06.12.2015 (aktiv bis 05.06.2016)


Neuigkeiten

Hallo an alle Unterstützer, heute erhielt ich die offizielle schriftliche Antwort. Die Petition wurde dahingehend erledigt als es bezüglich der Forderung bereits einen positiven Landtags-Beschluss (Drucksache 17/10361 v. 08.03.2016) gab. Somit ist ...

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Debatte zur Petition

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CONTRA: Der gemeine Altdeutsche kann ruhig ein paar Unannehmlichkeiten auf sich nehmen. Wir brauchen alle Ressourcen für unsere neuen Freunde. Peinliche Gier Petition.



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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