Prüfung Alternative zu Entfall von Parkplätzen in Kölner Innenstadt

Petition richtet sich an
Bürgermeister Julie Cazier

2.185 Unterschriften

100 %
1.681 von 1.400 für Quorum in Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk) Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk)

2.185 Unterschriften

100 %
1.681 von 1.400 für Quorum in Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk) Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk)
  1. Gestartet 28.03.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Bürgermeister Julie Cazier

Mit Informationsschreiben am 27.03.26 per Flugblatt im Hausflur wurden die Anlieger u. Anliegerinnen des Griechenmarktviertels darüber informiert, dass in den Straßen „Am Rinkenpfuhl“, „Große Telegraphenstraße“, „Friedrichstraße“, „Frankstraße“, „Huhnsgasse“, „Schartgasse“ und „Alte Mauer am Bach“ insgesamt 72 Parkplätze entfallen. Es wurde erklärt, dass gemäß § 12 Abs. 1 Nr.1 StVO das Parken an "engen Straßenstellen" unzulässig sei und die Rechtsprechung ein „klares Maß“ für die verbleibende Durchgangsbreite von mindestens 3,05m definiert hat. Wir haben erstmals am 28.03.26 und am 12.04.26 nochmals ausführlich alle im Griechenmarktviertel betroffenen Straßen an mehreren Punkten vermessen und fotodokumentiert. Wir haben festgestellt, dass die 3,05m Restfahrbahnbreite in den allermeisten Fällen nicht unterschritten wurde. Die Stellen, an denen die 3,05m nur um wenige Zentimeter unterschritten wurden, sind nur auf wenige sehr breite oder nicht ordnungsgemäße Fahrzeuge zurückzuführen. Ferner haben wir im Griechenmarktviertel insgesamt 92 in den Parkzonen abgestellte Fahrzeuge gezählt. Diese Anzahl überschreitet die im Flugblatt angegeben Anzahl um über 20%. Es ist anzunehmen, dass in der gesamten Innenstadt nicht ca. 450 Parkplätze entfallen werden, sondern eher 550-600. Wir haben darüber hinaus festgestellt, dass durch organisatorische und geringe bauliche Maßnahmen die Parkplätze, an denen die 3,05m unterschritten werden, weiter beibehalten werden können, ohne dass der Fußgängerverkehr maßgeblich eingeschränkt oder gefährdet wird. Auffällig war, dass in der Schartgasse und in der Friedrichstraße gar nicht im Bereich der parkenden PKWs die 3,05m maßgeblich unterschritten wurden, sondern baulich bedingt an Stellen, wo gar keine PKWs parken. Die Dokumentation der Begehung vom 12.04.26 mit alternativen Maßnahmen wurde am selben Tag unter „Neuigkeiten“ abgelegt und der Stadt Köln zur Verfügung gestellt. Die Rechtslage in Deutschland bzgl. enger und unübersichtlicher Straßen und der Mindestfahrbahnbreite ist nicht eindeutig! Der Verkehrsexperte Markus Herbst bestätigt in einem ausführlichen Fachartikel unter https://www.stvo2go.de/haltverbot-enge-strasse/ (2021, aktualisiert 2025), dass die deutsche Rechtsprechung häufiger oft eine Straßen mit nur 3,0m und weniger als eng klassifiziert hat. Sein Fazit lautet: „Die Rechtsprechung klassifiziert eine Straße als eng in Abhängigkeit von den besonderen örtlichen Umständen. Ob eine Straße als eng eingestuft werden kann, bedarf demnach einer Einzelfallbetrachtung.“ Eine solche Einzelfallbetrachtung entspräche einem milderen Mittel zum Parkplatzentfall. Denn der Experte hat nach der Rechtsprechung auch festgestellt: „Sicherheitsräume sind notwendig, damit der Fahrverkehr unfallfrei an Hindernissen, haltenden Fahrzeugen sowie parkenden Fahrzeuge im Seitenraum vorbeifahren kann.“ Hindernisse im Straßenverkehr sind nach StVO §32 Absatz 1 Verschmutzungen, Benetzungen oder Gegenstände wodurch der Verkehr gefährdet oder erschwert wird. Die von der Stadt Köln 3,05 Meter, als angeblich „klares Maß“ genannte Breite, setzen sich aus der maximal zulässigen Breite von Fahrzeugen nach §32 StVZO Absatz 1 Punkt 1 von 2,55m und einem beidseitigen Sicherheitsraum von 0,25m zusammen. Bei den betroffenen Straßen handelt es sich zum Großteil um Einbahnstraßen handelt, in denen überwiegend nur einseitig längs der Fahrtrichtung geparkt wird und auf der gegenüberliegenden Seite lediglich ein freier, hindernisfreier Gehweg, oftmals mit vollständig abgesenktem Bordstein vorhanden ist. Ein Sicherheitsraum zum offenen Gehweg ist nach Rechtsprechungen und StVO nicht notwendig. Zudem handelt es sich bei allen Straßen um Tempo 30 Zonen innerhalb eines ruhigen Wohnviertels in dem überwiegend PKWs bewegt werden. PKWs haben nach §32 StZVO Absatz 1 Punkt 5 eine maximale Breite von nur 2,5m. In den betroffenen Straßen fährt täglich zügig und ohne Behinderungen der Müllwagen der AWB, sogar teilweise rückwärts (per Video dokumentiert). Es kann sich demnach nicht um „enge oder unübersichtliche Straßen“ nach § 12 Abs. 1 Nr.1 StVO handeln. Durch Einzelfallbetrachtung durch einen unabhängigen Sachverständigen größtenteils die benötigte, verbleibende Durchgangsbreite, im Rahmen einer milderen Maßnahme, auf z.B. 2,9-3,0m reduziert werden, ohne dass die parkenden Autos eine Behinderung von Rettungsfahrzeugen oder den regulären Straßenverkehr darstellen oder Fußgänger auf dem Gehweg gefährdet werden. Bei der Ermittlung der Parkplatzanzahl beruft sich die Stadt Köln auf die Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs (EAR23) des FGSV (Länge 6m, Breite 2m), unabhängig von der tatsächlichen Länge und Breite der ordnungsgemäß abgestellten PKWs. Dieser Pauschalansatz ist unverhältnismäßig! Zudem ist die EAR kein anerkanntes Regelwerk und ist als Richtline ungeeignet! Dies wird durch die selber FGSV unter https://www.fgsv.de/regelwerk (Grundlagen und Einteilung der FGSV-Veröffentlichungen) bestätigt.

Begründung

Die Behauptung der Stadt Köln eine Restfahrbahnbreite von 3,05m sei per se in den betroffenen Straßen nicht mehr gegeben ist falsch. Eine Messung der Durchgangsbreiten und eine Befahrung der Feuerwehr hat nicht stattgefunden (Schriftlich gegenüber dem Express Köln bestätigt). Es liegt somit keine fachliche Bewertung hinsichtlich der tatsächlich gegebenen Rettungswege vor. Die Behauptung der Stadt Köln, wonach die Rechtsprechung 3,05m als „klares Maß“ für enge Straßen definiert hat ist falsch. Ob eine Straße als „eng “ klassifiziert wird muss in einer Einzelfallbetrachtung durch einen (unabhängigen) Sachverständigen bewertet werden. Die von der Stadt Köln herangezogenen EAR23 des FGSV stellt keine anerkannte Regel der Technik oder eine rechtlich bindende Richtlinie dar. Die Anzahl der Parkplätze, die entfallen sollen, ist deutlich höher als von der Stadt angegeben und somit falsch und irreführend. Der Informationspflicht gegenüber allen Inhabern von Bewohnerparkausweisen wurde nicht nachgekommen. Funktionierende Kompensationsmaßnahmen, um den schon jetzt existierenden Parkdruck für die Anwohner zu reduzieren, wurden bis heute nicht umgesetzt.
Laut des Amts für Stadtentwicklung und Statistik lag die Zahl der privat zugelassenen PKWs mit Stand 31.12.2025 in den letzten 5 Jahre konstant bei rund 407.000 bzw. ist 2025 sogar auf knapp 410.000 gestiegen. Die Anzahl von Anwohner-PKW wird durch Entfall der Parkplätze nicht automatisch weniger. Durch eine Verknappung der Parkplätze kommt es zwangsläufig zur längeren Parkplatzsuche mit erhöhtem CO2-Ausstoß und Lärmbelästigung und vermehrtes Falschparken mit Behinderung von tatsächlich notwendigen Rettungswegen.
Die von der Stadt Köln unter https://www.stadt-koeln.de/artikel/74431/ beschriebenen Maßnahmen sind allesamt nicht praktikabel. Das Umwandeln von Kurzzeitparkplätzen in reservierte Bewohnerparkplätze wird den Entfall von 92 Parkplätzen im Griechenmarktviertel nicht kompensieren, da schon jetzt die Parkplätze größtenteils ab dem Nachmittag durch Bewohner belegt werden. In den Abend- und Nachtstunden sollen weitere Parkplätze (welche überhaupt?) oder Ladezonen ausschließlich für Bewohner und Bewohnerinnen reserviert werden. Diese Maßnahmen helfen den Anwohnern oder Anwohnerinnen, die nicht täglich ihren PKW nutzen (z.B. aus Umweltschutzgründen, im Krankheitsfall oder in urlaubsbedingter Abwesenheit) nicht weiter. Weiter wird die Mehrfachnutzung von (überwiegend privaten) Parkplätzen und Stellflächen genannt, z.B. Parkflächen von Supermärkten, Firmen, Kirchen, Sportvereinen und städtischen Einrichtungen. Aber auch diese Maßnahme hilft, wie die zuvor genannte Maßnahme, vielen Anwohnern und Anwohnerinnen nicht weiter, da tagsüber das Parken schlichtweg auf diesen Stellflächen nicht möglich ist. Die Entscheidung über die Mehrfachnutzung obliegt zudem den Eigentümern. Die Stadt Köln wälzt die Verantwortung zur Schaffung von Kompensationsmaßnahmen auf Dritte ab. Stellplätze des Anbieters Ampido kosten schon jetzt rund 20-30€ pro Tag bzw. 160-200€ pro Monat und sind damit für den Normalbürger unerschwinglich! (Quelle Immobilienscout24.de).
Wir fordern die Stadt Köln auf den Parkplatzentfall unverzüglich zu stoppen! Die kurzfristige Maßnahme des Parkplatzentfalls ist weder rechtlich noch durch Sicherheitsbetrachtungen eindeutig begründet. Die Kosten des Parkplatzrückbaus, Änderung von Verkehrsschildern und Fahrbahnmarkierungen und Folgekosten stehen im Widerspruch zum Beschluss der restriktiven Haushaltsbewirtschaftung für das Jahr 2026 gemäß Pressemitteilung der Stadt Köln vom 15.12.2025. Es dürfen nur unbedingt notwendige Maßnahmen umgesetzt werden.
Wir fordern die Stadt Köln daher zu folgenden Punkten auf:

  1. Einzelfallbetrachtung der betroffenen Straßen hinsichtlich der tatsächlichen notwendigen Restfahrbahnbreite durch einen unabhängigen Sachverständigen im Sinne von milderen Mitteln im Gegensatz zum Parkplatzentfall.
  2. Vermehrte Kontrollen zur Durchsetzung der Parkverbotsregelung, wenn durch parkende Fahrzeuge die Mindestfahrbahnbreite (nach Punkt 1 definiert) nicht gewährleistet wird, im Sinne von milderen Mitteln im Gegensatz zum Parkplatzentfall. (Bußgeld oder im Falle einer Behinderung Abschleppen).
  3. Prüfung von baulichen Maßnahmen, die dem Wegfall von Parkplätzen entgegenwirken, wie z.B. Parken längs mit zwei Rädern auf dem Gehweg mit Verkehrsschild 315 und Kennzeichnung der Parkplätze auf Fahrbahn und Gehweg und Fahrbahnverbreiterung (baulich oder durch Fahrbahnmarkierung), im Sinne von milderen Mitteln im Gegensatz zum Parkplatzentfall. Siehe dazu Dokumentation vom 12.04.26.
  4. Kurzfristige Umwandlung von Kurzzeitparkplätzen in striktes reserviertes Bewohnerparken, bis die Maßnahmen 1.-3. geprüft und durchgeführt wurden.
  5. Rückabwicklung von bereits nicht rechtmäßiger Entfernung von Parkplätzen, z.B. in der Jahnstraße oder der Friedenstraße im Pantaleonsviertel.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christof Preiß, Köln
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.03.2026
Sammlung endet: 27.09.2026
Region: Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk)
Kategorie: Verkehr

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende der Petition,

    über 2.150 Bürgerinnen und Bürger sind mit dem unrechtmäßigen und unverhältnismäßigen Parkplatzentfall nicht einverstanden!

    Was im Griechenmarkt- und Pantaleonsviertel begonnen hat, betrifft die gesamte Kölner Innenstadt. Die Stadt Köln spricht offiziell von insgesamt 450 Parkplätzen, die wegfallen sollen bzw. schon entfernt wurden. Wir haben nachgezählt und gehen aufgrund der Erkenntnisse hier bei uns im Griechenmarktviertel von weit über 600 Parkplätze in der gesamten Innenstadt aus, die vor allem den Bewohnern mit PKW nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Wenn wir jetzt nicht handeln, droht eine andauernde Verschärfung der Parkplatzsituation für alle Bewohner mit PKW! Auch werden wegen weiterer grün-ideologischer Aktionen, wie z.B. den Maßnahmen der Straßenmöblierung der IG Winzerveedel, in Zukunft viele weitere Parkplätze wegfallen, wenn wir nun dagegen nicht entschieden vorgehen.

    Wenn wir unser Leben in den Veedeln und die notwendigen Parkplätze nicht aufgeben wollen, müssen wir den nächsten Schritt gehen. Wir prüfen aktuell alle rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten, um diesen Kahlschlag zu stoppen

    Wir konnten die letzten Wochen beobachten, wie vor allem Bewohner-PKWs nun täglich Strafzettel erhalten, da den Bewohnern nichts anderes übrigbleibt, als im neu geschaffenen Parkverbot zu parken. Sogar die Beamten des Ordnungsamts selbst verstehen nicht, warum nun in den Straßen ein absolutes Parkverbot notwendig ist. Trotz vorhandener Restfahrbahnbreiten von 3,05m lautet die Anweisung
    Die Beamten sind jedoch nur ausführende Kräfte und machen ihren Job, daher bitte ich an dieser Stelle ausdrücklich, den Damen und Herren freundlich und respektvoll entgegenzutreten.

    Wir starten nun eine Crowdfunding-Kampagne. Warum?

    Ein Strafzettel für das „Falschparken“ kostet stolze 55 Euro! Wir glauben, dass eine Spende, egal in welcher Höhe, an unsere Crowdfunding-Kampagne besser angelegt ist!

    Wofür wird das Geld genutzt?

    Rechtliche Prüfung:
    Die fundierte Prüfung rechtlicher Schritte gegen den unverhältnismäßigen Wegfall der (Anwohner-)Parkplätze durch einen Rechtsanwalt. Dazu möchten wir Marcel Templin aus Berlin gewinnen, welcher schon die dauerhafte Umwandlung der Deutzer Freiheit in eine reine Fußgängerzone vorerst erfolgreich verhindert hat weiterhin deutschlandweit verkehrspolitische Entscheidungen rechtlich angeht.

    Alternativkonzepte:
    Ausarbeitung und Einreichen professioneller Alternativkonzepte für den Erhalt des dringend benötigten Parkraums.

    Information & Gemeinschaft:
    Infomaterialen (z.B. Flyer), Kosten für Infoveranstaltungen etc., um noch mehr Betroffenen zu erreichen und zu mobilisieren und die Gemeinschaft veedelübergreifend zu stärken.
     
    Über folgenden Link könnt ihr uns finanziell unterstützen:
    https://www.gofundme.com/f/koln-wehrt-sich-gemeinsam-gegen-parkplatzvernichtung

    Bitte unterstützt unsere Aktion mit einer Spende und teilt diesen Link in euren Netzwerken, mit euren Nachbarn, euren Familien, euren Kollegen und Vereinskameraden usw.

    Solltet ihr Interesse haben uns in anderer Art und Weise tatkräftig zu unterstützen könnt ihr uns gerne über die Petition anschreiben (am besten mit vollständigem Namen, Adresse, e-mail und Telefonnummer). Ein nächstes Treffen wird voraussichtlich für den 10.06.26 um ca. 18:00Uhr in der Innenstadt anvisiert. Der genaue Standort hängt von der Anzahl der voraussichtlichen Teilnehmer ab und wird dann kurzfristig den Interessierten mitgeteilt.

    Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir Bürgerinnen und Bürger uns nicht alles gefallen lassen. Für ein lebenswertes, faires und erreichbares Köln!

    Vielen Dank für die Unterstützung und den Zusammenhalt,
    Eure Kölner Nachbarschaftsinitiative

    Nadine Krachten, Andreas Benez & Christof Preiß

  • Liebe Unterstützende der Petition,
    wir haben gestern durch eine Unterstützerin erfahren, dass im Winzerveedel (Neustadt-Süd als Teil des Bezirks Innenstadt) der Bereich der Eifelstraße, Pfälzer Straße, Salierring, Luxemburger Straße und Moselstraße verkehrsberuhigt und grüner werden soll, was unweigerlich mit einem Parkplatzentfall verbunden ist. Dies wurde im Rahmen eines Pilotprojekts bereits im August letzten Jahres angekündigt:
    https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/pilotprojekt-lebenswertes-winzerveedel-gut-unterwegs-gerne-da
    Nähere Informationen zum Zeitplan und den Maßnahmen zu temporärer Straßenmöblierung etc. findet ihr hier:
    https://meinungfuer.koeln/winzerveedel
    Nach unserem Kenntnisstand sind bereits 15 Parkplätze entfallen, 52 weitere Parkplätze sollen für das Projekt entfallen, unter anderem die diagonalen Parkkplätze auf der Pfälzerstr. unter den Bäumen.
    Kompensationsmaßnahmen für den Entfall wurden bisher nicht geplant.
    Es stellt sich die Frage, warum genau dieses Veedel nun grüner gestaltet werden soll? Warum nutzt man nicht den in wenigen Minuten erreichbaren Volksgarten?
    Gestern am 28.05.2026 gab es eine Auftaktverantaltung zu einer Bürgerbeteiligung. Wir konnten leider nicht teilnehmen, denn der Informationsprozess zu dem Projekt ist genauso unzureichend, wie der zum Parkplatzentfall aufgrund angeblicher Unterschreitung von Mindestfahrbahnbreiten. Wir haben gestern das erste Mal von diesem Projekt erfahren und konnten deshalb so kurzfristig nicht an der Veranstaltung teilnehmen.
    Es ist davon auszugehen, dass dieses Pilotprojekt eines "Superblocks" auf weitere Veedel ausgeweitet werden soll!
    https://www.superblock-winzerveedel.de/
    Langfristig wird die Stadt durch viele unterschiedliche Maßnahmen und Argumente das grün-ideologischen Ziel forcieren, die Innenstadt bis 2030 autofrei zu gestalten! Ob aufgrund von angeblichen Mindestbreiten von Straßen, der Notwendigkeit von Fahrradstraßen, Begrünung und Möbel auf der Straße etc. Allen Anwohner muss klar sein, solange es keinen Widerstand gibt, wird die Stadt weiter Parkraum vernichten!
    Zumindest wird den Bürgern die Möglichkeit geboten sich über die Seite
    https://meinungfuer.koeln/WinzerveedelBeteiligung
    aktiv an der Gestaltung im Winzerveedel zu beteiligen.
    Ich bitte daher alle Unterstützenden der Petition im eigenen Interesse über diese Seite die Wichtigkeit von Parkraum in der Stadt hervorzuheben und entsprechend den Fragebogen auszufüllen, um die Bedürfnisse von vor allem den autofahrenden Anwohnern sichtbar zu machen! Der Frageboden ist anonym, daher sind Erfahrungen und Sichtweisen vor allem als "Anwohner" sehr wichtig.

    Und weil die Stadt Köln die Bürger dazu bringen will auf Autos zu verzichten und den ÖPNV zu nutzen werden nun auch noch die Preise der KVB für 2026 im Schnitt um 4,4% erhöht! Einfach unglaublich...
    https://www.express.de/koeln/rheinland-tarif-kvb-neue-preise-neue-tickets-was-sich-in-koeln-aendert-6-1281127

    Vielen Dank für eure Unterstützung.

  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament eine persönliche Stellungnahme angefordert.
    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/pruefung-alternative-zu-entfall-von-parkplaetzen-in-koelner-innenstadt

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.
    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.

    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.
    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.
    Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.

Keine Unterstützung. Es müssen noch mehr Fahrrad Plätze entstehen und keine Autos mehr. Öffentliche Verkehrsmittel können ja benutzt werden. Ich bin auch dafür das das Tempolimit auf 30km/h gesetzt wird.

Allein in Innenstadt Köln mehr als 20.000 (!) Auto-Stellplâtzen/Parkhausplâtzen - mehr als ausreichende Parkplätze - meiste Parkhäuser nicht ausgelastet - kein 'Parkdruck', da ausreichend Parkplätze - gute ÖPNV und Rad Anbindung in Innenstadt - kein Anrecht auf Stellplatz in direkter Wohnungsnähe

Warum Menschen unterschreiben

Da ich einen weiten Arbeitsweg pendeln muss und mein Arbeitsort mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mit zumutbarem Aufwand erreichbar ist (2 Stunden pro Weg, zweimal am Tag), bin ich auf mein Auto angewiesen. So schön weniger Autos in Köln grundsätzlich wären - es gibt Menschen, die hier leben und es nunmal brauchen und irgendwo abstellen müssen.

Man möchte weiterin seinem Viertel leben können, auch mit Auto, das man für den weiten Weg zur Arbeit braucht.

Erst muss(!) die Stadt Quartiersgaragen schaffen, bevor sie Parkplätze abschafft. Sonst kann Köln wirtschaftlich bald komplett einpacken. Ich bin nicht gegen Grün in der Stadt. Aber statt Parkplätze wird ja gar kein Grün gepflanzt! Und - siehe Bonner Straße - nur ersatzlos abgeholzt.

Autofeindliche Politik beenden

Die Stadt gehört den Bürgern.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern