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Bild zur Petition mit dem Thema: Rettet den Klostergarten! Rettet den Klostergarten!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Gemeinderat Gablitz
  • Region: Gablitz
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 40 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Rettet den Klostergarten!

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Stoppt die sinnlose Zerstörung von wertvollen Grünflächen!

Mit einer Unterschrift setze ich mich für die Erhaltung des Gablitzer Klostergartens ein und fordere die Gemeinde Gablitz auf, von der dort geplanten Errichtung von Parkplätzen Abstand zu nehmen.

Begründung:

Ohne jegliches Konzept und ohne genaue Bedarfsanalyse möchte die ÖVP Gablitz Parkplätze auf einem Privatgrundstück mit 156.000€ an öffentlichen Geldern subventionieren. So sollen auf dem Klostergarten, dem nach wie vor bewirtschafteten Obstgarten in unmittelbarer Umgebung des ältesten Teil des Ortes, 22 Stellplätze errichtet werden. Wir wollen diese sinnlose Zerstörung von Grünraum, die zusätzlich mit einer unglaublichen Verschwendung von Steuergeld einhergeht, nicht hinnehmen!

Wir fordern die Gemeinde Gablitz daher auf, jegliche Pläne zur Zerstörung des Klostergartens fallen zu lassen und das budgetierte Geld stattdessen in sinnvollere Projekte zu investieren. Um die konkrete Parkplatzsituation vor dem Ärztezentrum zu entschärfen, gilt es das bestehende Potential komplett auszunützen und mit zusätzlichen, kostengünstigen Verkehrsmaßnahmen nachzuschärfen . Bisher wurde das geplante Geld nur budgetiert, wenn wir bis zu Beginn der konkreten Planungen genügend Unterschriften sammeln und sinnvollere Alternativen aufzeigen, können wir den Klostergarten noch retten!

Mehr: Die Gemeinde Gabltiz plant den alten, nach wie vor bewirtschafteten Obstgarten vor dem Eingang des Klosters und in unmittelbarer Umgebung des ältesten Teils des Ortes zu zerstören, um dort stattdessen 22 Parkplätze zu finanzieren. Nach Angaben der ÖVP, möchte das Land diese unnötige Zerstörung von Grünraum sogar zur Hälfte sponsern. Bereits der Umstand, einen der ältesten Teile des Ortes zu einem Parkplatz machen zu wollen, zeugt jedoch von ahnungsloser und kurzfristiger Raum- und Ortsplanung.

Argumentiert wird der Plan mit der angeblichen Notwendigkeit, Parkplätze für das Ärztezentrum schaffen zu müssen. Andere kostengünstigere Maßnahmen wurden hingegen nie auch nur in Betracht gezogen. Mögliche Alternativen wären z.B.: die Einrichtung einer Kurzparkzone, das Auszeichnen von Parkplätzen, eine Sperrzone für Notfälle direkt vor dem Eingang, das Nutzen freier Parkflächen im Klosterareal, das ledigliche Versetzen des Klosterzaunes um einige Meter,...

Zusätzlich werden im Kloster durch die ÖVP nahe „Alpenland“ gerade 18 betreute Wohnungen errichtet. Die Architektin hat auch die für das Projekt notwendigen und der Gablitzer Bauordnung entsprechenden 36 Parklätze innerhalb des Klosterareals miteingeplant. Da betreuungsbedürftige Menschen in der Regel aber keine 2 Autoabstellplätze benötigen, werden auch hier voraussichtlich viele nutzbare Stellplätze leer bleiben. Trotz alldem gäbe es nach der Ansicht von Fachleuten innerhalb des Klosters immer noch den Platz und die Möglichkeit, zusätzliche Parkplätze zu schaffen.

Jeder zusätzlich errichtete Parkplatz bedeutet aber auch ein größeres Verkehrsaufkommen und somit u.a auch ein höheres Gefahrenpotential für die Kindergartenkinder in der unmittelbaren Umgebung. Deshalb sollte erst dann mit der Errichtung zusätzlicher Parkplätze begonnen werden, falls andere Maßnahmen keine ausreichende Wirkung zeigen sollten.

Für eine sinnvolle Nutzung dieser historischen Grünfläche vor dem Kloster als Begegnungszone und Begegnungsraum gab es schon verschiedene Überlegungen und es wäre ein großer Gewinn für Gablitz diese auch aufzugreifen. Klostergärten hatten immer eine besondere Bedeutung und der Dorferneuerungsverein hat sich bereits vor 8 Jahren mit diesem Kleinod beschäftigt und auch sehr professionelle Pläne für einen Park und damit ein echtes Ortszentrum ausgearbeitet. Auch bei der Planung des Uferplatzes wurde als zukünftige Gestaltungsoption die Verbindung zu diesem Klostergarten angedacht und damit eine Attraktivierung des Ortszentrums zu erreichen. Gablitz hätte hier die Chance eine solche wichtige Tradition in einer zeitgemäßen Form weiter zu führen.

Ein vielfältiger, gut geplanter und auch allgemein nutzbarer Garten neben dem Bach wäre eine echte Aufwertung und nicht nur ein Begegnungsraum für die BewohnerInnen innerhalb und außerhalb des Klosters, für Therapiezwecke für die Patientinnen der sozialen Einrichtungen geeignet und ein attraktiver Grünraum für den nahegelegenen Kindergarten.

Wieder soll eine große Chance für die Zukunft von Gablitz im Beton erstickt werden, dabei könnten/sollten die jetzt budgetierten EUR 156.000.- für sinnvollere Projekte als für Grünraumzerstörung verwendet werden. Rettet den Klostergarten!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Gablitz, Österreich, 23.09.2015 (aktiv bis 22.12.2015)


Neuigkeiten

Alle Argumente für den Erhalt des Klostergartens wurden mitsamt der gesammelten 180 Unterschriften von der ÖVP Gablitz in der letzten Gemeinderatssitzung einfach vom Tisch gewischt. Die Obstbäume wurden bereits gefällt; die Gemeinde wird trotz des Widerstands ...

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